Die neue Referenz in Punkto Soundkulisse und auch sonst ein regelrechtes Muss für Fans. Für Kinder gilt aber: Finger weg!
Die Steuerung des Isaac Clarke läuft recht genretypisch vonstatten, jedoch ist er, aufgrund seines schweren Anzuges, recht behäbig und dementsprechend auch ein wenig langsam. Gesteuert wird per WASD und Maus, die Stase- und Kinese-Module sind mit weiteren Tasten verbunden. Die Tastatur-Steuerung kommt jedoch nicht ansatzweise an das 360-Pad heran, da vor allem im späteren Verlauf, die Steuerkombinationen zu wild verteilt zu sein scheinen. Durch die Möglichkeit, das Pad anzuschließen erübrigt sich ein solches Problem jedoch. Enttäuscht ist manchmal die Kameraführung, vor allem wenn es in engen Gängen darum geht, plötzlich auftauchende Gegnerhordern hinter einem anzuvisieren. Hier reagiert die Maussteuerung leider nicht ansatzweise wie erwartet, sondern dreht langsam und träge. Zielen wird so in Schlüsselmomenten zur richtigen Glücksache.
Dead Space
Es sei an dieser Stelle nochmals gesagt, dass Dead Space zwar ein wundervolles Spiel ist und einiges an Unterhaltung für Horror-Fans bietet, aber eindeutig für Erwachsene programmiert wurde. Im Spiel fließt Blut, Gliedmaßen werden abgetrennt und Leichen liegen, sozusagen als Deko zur Atmosphäreförderung, überall herum. Für Kinder ist Dead Space wirklich nicht gedacht und auch nicht geeignet, was sich auch durch die USK-Prüfung äußert. So wurde der Titel erst nach zwei gescheiterten Anläufen mit dem "Ab 18" Siegel durchgewunken, da sich die Gewalt im Spiel nicht gegen Menschen äußert und nicht selbstzweckhaft inszeniert wurde. Dass dennoch Menschen blutrünstig zu Schaden kommen, sollte jedem klar sein, nicht zuletzt sind damit auch grausame Zerstückelungsszenen gemeint, die eingeblendet werden, wenn Isaac selbst mal den Löffel abgibt.
