Death Stranding 2 On the Beach: 15 Einsteiger-Tipps zum Kojima-Abenteuer

Tipp Maik Koch
Death Stranding 2 On the Beach: 15 Einsteiger-Tipps zum Kojima-Abenteuer
Quelle: PC Games

Mit diesen 15 Einsteiger-Tipps werdet ihr in Death Stranding 2 spielend zum Lieferhelden. Wir erläutern die praktischen Neuerungen und geben euch einen kleinen Einsteiger-Guide an die Hand.

Einsteiger-Tipps für Death Stranding 2 On the Beach: Abermals begibt sich Sam Porter Bridges auf Liefertour. Der Gestrandete Tod ist noch nicht abgewendet und die Welt stemmt sich weiter gegen ihren Untergang. Wir bieten euch praktische Tipps für entspannte Lieferungen und erläutern die wichtigsten Neuerungen im neuen Abenteuer von Mastermind Hideo Kojima. Neben neuen Belohnungen und verbesserten Waffen- und Kampfszenarien erleichtern euch auch viele Verbesserungen das Lieferhelden-Leben.

Weniger Stolperfallen

Während Sam im ersten Death Stranding noch bei gefühlt jedem Steinchen ins Stolpern geraten ist und einen Sturz riskiert hat, läuft es sich in Death Stranding 2 (jetzt kaufen 41,74 € / 71,99 € ) deutlich entspannter. Sollte Sam aufgrund des Frachtgewichtes auf dem Rücken etwas wanken oder einen steilen Abhang hinunter sausen, haltet einfach R2 und L2 gedrückt. So verliert der Lieferheld nicht so leicht das Gleichgewicht.

Sensible Fracht

Stürzt Samt mit geladener Fracht, so kann der Behälter und auch der Inhalt beschädigt werden. Es gibt auch sehr sensible Fracht, bei der ihr auf keinen Fall stürzen dürft, ohne den Inhalt stark zu schädigen. Vor Zeitregen schützt ihr die Fracht in einem Transporter. Auf Stufe 2 bieten Straßenabschnitte sogar Schutz vor Zeitregen.

Teils gibt es auch Fracht, die in sogenannten VOG-Behältern gelagert ist. Diese strömen bei Beschädigung ein giftiges Gas aus. Auch hier solltet ihr Vorsicht walten lassen. Lastenschweber sind für solche Paketstücke sehr empfehlenswert. Achtung: Lastenschweber werden von chiralen Kristallen angetrieben, ihr solltet also unterwegs diesen Treibstoff einheimsen.

Wichtige Routenplanung

Apropos Routen! Während ihr im ersten Teil nach wenigen Stunden oft die gleichen Wege gegangen seid, bietet die weitaus umfangreichere Spielwelt jede Menge unterschiedliche Terrains. Ihr solltet also - falls ihr fiese GD-Gebiete oder Soldaten-Camps umgehen wollt - fleißig Markierungen auf der Map platzieren und diese auch zur Orientierung nutzen. Haltet L1 gedrückt, um diese für eine kurze Zeit im HUD sichtbar zu machen.

Verbesserte Kämpfe

In Death Stranding 2: On the Beach sind nur wenige Waffen tödlich. Ihr solltet also beim Erledigen von Gegnern achtsam sein, müsst aber nicht mehr komplett auf Schusswaffen verzichten. Wir empfehlen bei menschlichen Gegnern die lautlose Bola-Gun. Diese macht Widersacher bewegungsunfähig. Trefft ihr den Kopf per Bola-Gun-Seilwerfer, gehen Soldaten gleich zu Boden. Aber Achtung: Andere Feinde helfen ihren Kollegen wieder hoch, ihr solltet also beim Ausschalten schnell sein. Dank schallgedämpfter Gewehre oder Sniper-Rifles bietet euch das Spiel aber richtig viele Möglichkeiten.

Vorsicht GDs!

Auch in Gebieten mit GDs nutzt ihr mittlerweile Schusswaffen. Hier sind die Globingranaten aber deutlich wirkungsvoller. Bewegt ihr euch durch leise durch eine Ansammlung von GDs, so werft die Granaten auf Gegner, um sie direkt auszuschalten. Später lagert ihr die Granaten in Granatentaschen, um diese nicht mehr auf dem Rücken schleppen zu müssen. Rüstet euch auch mit Blutbeuteln aus, um in Kämpfen gegen größere GDs gewappnet zu sein.

Blutbeutel füllen Sams Lebensleiste in Kämpfen wieder auf. Gegen größere GDs gibt es später auch Granatwerfer und vieles mehr. Stoßt ihr bei der Lieferung zufällig auf GDs, so schleicht euch lieber am Rand entlang oder unbemerkt hindurch. Ihr könnt euch natürlich auch greifen lassen und es auf ein Duell gegen das größere GD im Gebiet kämpfen. So heimst ihr viele chirale Kristalle ein und befreit das Areal kurzzeitig von den gruseligen Widersachern.

Nützliche Waffen und Zubehör

Mit Schrotflinten, Sturmgewehren, Granatwerfern und mehr bietet Death Stranding 2 ein riesiges Arsenal an Waffen. Im Vergleich zu Teil 1 wird im neuen Abenteuer nicht mehr zwischen tödlich und nicht-tödlichen Waffen unterschieden. Es gibt wenige Waffen, die menschliche Gegner erledigen und so eine Leichenentsorgung erfordern. Folgt einfach der Hauptgeschichte und ihr bekommen Taschenupgrades für Blutbeutel, Granaten und Munition für alle Waffen. Akkus oder Schilde waren in unserem Spieldurchlauf nicht notwendig. Mit dem Packseil schickt ihr Gegner ganz leicht schlafen. Hierfür rüstet ihr das Seil aus und haltet beim geduckten Anschleichen von hinten L2 gedrückt. Sobald ihr euch hinter einem Gegner befindet, schickt ihr ihn mit R2 schlafen.

Nächtliche Schleichgänge

Missionen, in denen ihr die Basis von Gegnern infiltrieren sollt, erledigt ihr bestenfalls bei Nacht. Im Vergleich zum Erstling bietet Death Stranding 2 auch einen Tag- und Nacht-Wechsel. Ihr werdet so von Gegnern schlechter gesehen und erledigt die Bösewichte nach und nach. Für manche Missionen holt ihr Fracht oder Personen aus einem gegnerischen Lager. Dabei nutzt ihr auch Sträucher als Deckung - aber Achtung: habt ihr zu viel Fracht auf dem Rücken, so ragt diese nach oben aus der Deckung hinaus. Ihr dürft mit gehaltener Dreieck-Taste euren Rucksack für kurze Ausflüge und Kämpfe auch absetzen. Vorsicht, es gibt auch Rucksack-Diebe.

Die DHV Magellan als mobilen Schutzraum

Nach dem Tutorial bewegt ihr euch im Teerschiff DHV Magellan fort. Dies dient euch quasi als mobiler Schutzraum. Schutzräume an sich gibt es zwar immer noch, mit der Magellan sind diese aber quasi nicht mehr nötig. Ihr dürft an Bord neben Fahrzeugen und Bikes auch Baumaterial oder Fracht lagern. Viel mehr noch: Habt ihr eine Lieferung über eine nervige Distanz zu erledigen, nutzt - falls flugbereit - einfach die Magellan. Beachtet hierbei aber, dass ihr so keine Bewertung, sondern nur einen Magellan-Stempel erhaltet.

Übrigens: Seid ihr auf dem Weg zur DHV Magellan und findet Material auf eurer Route, nehmt es mit und verstaut es für späteres Crafting oder Bauvorhaben.

Geteilter (Straßen-) Bau

Ihr solltet in Death Stranding 2 On the Beach unbedingt online spielen. Ihr trefft hier zwar keine anderen Spieler, in Konstruktionen wie Monorails, Seilrutschen, Generatoren oder Straßen teilen sich die Spieler beim Bau aber rein. Dies bedeutet: Seid ihr in der Spielwelt unterwegs, so können durchaus Straßenabschnitte oder Generatoren und Briefkästen bereits fertiggestellt sein.

Coole Neuerung: In Death Stranding 2 erhalten Straßenabschnitte auf Stufe 2 einen Schutz vor Zeitregen. Fahrt ihr also mit einem Motorrad auf einer Stufe 2-Straße, nehmen eure Fracht-Container keinen Zeitregen-Schaden.

Im Umkehrschluss erscheinen eure Konstruktionen zufällig auch in Spielwelten anderer Spieler. Ihr verteilt und erhaltet ihn der Online-Community also gegenseitig Likes.

Bequeme Frachtverteilung

Anders als noch im Erstling wurden die Menüs entschlackt. Ihr verteilt auch weiterhin Fracht auf eurem Rücken per Tastendruck automatisch neu. Dadurch verteilt sich das Gewicht besser auf Sams Rücken und er verliert nicht mehr so schnell das Gleichgewicht. Coole Neuerungen: Zieht ihr Fracht auf einem Lastenschweber hinter euch her und findet ein Fahrzeug auf dem Weg, dann steigt ihr einfach ein und die Fracht wird automatisch ins Fahrzeug geladen. Steigt ihr wieder aus, ist alles automatisch auf dem Lastenschweber gepackt. Das erspart euch das Umladen der Fracht. Im Frachtmenü gibt es außerdem die Schnell-Option, alles automatisch auf einem auf dem Rücken getragenen Lastenschweber zu packen.

TCKs bedeuten Freiheit

Im Spielverlauf von Death Stranding 2 erhaltet ihr ein TCK, mit dem ihr automatisch Briefkästen, Stromgeneratoren oder auch Wachtürme zum Scouten (und mehr) bauen dürft. Es empfiehlt sich, immer ein solches TCK dabei zu haben. Seid ihr beispielsweise auf langen Strecken mit Fahrzeugen unterwegs und euer Akku ist leer, so baut ihr schnell einen Generator und ladet das Fahrzeug somit vollständig wieder auf. Seid ihr auf dem Weg zu einer gegnerischen Basis, so baut ihr mittels TCK einen Wachturm und markiert euch Gegner und macht Frachtpositionen sichtbar.

Boten-Ränge mit APAS-Belohnungen

Wie bereits in Death Stranding bietet euch auch Teil 2 Ränge für Lieferungen. Death Stranding 2 unterscheidet jedoch nicht mehr nach Frachtart. Ihr erhaltet Likes und damit Punkte für allgemeine Botengänge, für Kämpfe, Tarnung oder Dienstleistungen und Brücken-Links. Mit diesen Rängen sind APAS-Belohnungen pro Kategorie verknüpft. So erspielt ihr euch verringerten Ausdauerverbrauch, bessere Akku-Leistung, auffüllbare Feldflasche durch Zeitregen und vieles mehr. Es lohnt sich also, diese Ränge zu leveln.

Ein Tipp: Schleicht ihr euch gern in gegnerische Camps und sucht nicht den direkten Kampf, so nutzt einfach den VR-Trainingsraum, um eure Kampfränge zu steigern.

Korpus verrät Prepper-Belohnungen an!

Im ersten Death Stranding habt ihr für Lieferungen an Prepper, Städte oder Versorgungszentren Belohnungen erhalten, sobald ihr eure Sterne-Verbindung durch viele Lieferungen und Missionen verbessert habt. Welche Belohnungen ihr bekommen habt, war nicht klar. Dies lest ihr in Death Stranding 2 nun bei den jeweiligen Preppern oder Leitern der Versorgungszentren im Korpus nach. Der Korpus ist eine Art Nachschlagewerk für eure Aufgaben sowie die Missionen der Hauptstory. Dort findet ihr auch die Ansprechpartner und Prepper. Am Ende des Textes findet ihr mögliche Belohnungen für eine höhere Sternewertung. Außerdem erhöhen bessere Sterneränge der einzelnen Lieferziele eure chirale Bandbreite für neue Bauwerke.

Seilrutschen-Routen

Viel chirale Bandbreite benötigt ihr für Seilrutschen-Routen. Damit schafft ihr viel Fracht in kurzer Zeit zu den einzelnen Abnehmern. Habt ihr alle Prepper und Zentren ans chirale Netzwerk gebracht, so überlegt ihr euch Seilrutschen-Platzierungen für alle Stationen. Teilweise nutzt ihr auch die Monorails für Seilrutschen-Fortbewegung. Auf Stufe 2 überbrücken Seilrutschen dann nicht nur 300 sondern auch 350 Meter. Habt ihr Fracht auf einem Lastenschweber, so nutzt ihr die Seilrutschen übrigens ebenfalls samt Schweber.

Online-Kram abbauen

Euch stören Schilder, Sprungschanzen oder andere Bauten von Mitspielern? Dann baut diese doch einfach per Tastendruck in eurer Spielwelt ab. Die Bauten bleiben bei anderen Spielern aktiv, blockieren aber so nicht mehr eure Bauvorhaben. Ihr platziert im Gegenzug Schilder an Eingängen oder Straßenauffahrten. Fahren dort dann andere Spieler durch, kassiert ihr Likes für eure Brücken-Links-Statistik.

Ihr habt den Vorgänger zu Death Stranding 2 noch nicht gespielt? Dann halten wir für euch jede Menge Tipps zu Death Stranding bereit. Darin findet ihr Prepperbelohnungen, Bau-Anleitungen und vieles mehr. Aktuell ist noch keine PC-Version zu Death Stranding 2 On the Beach angekündigt worden. Wir sind jedoch optimistisch, dass das Kojima-Abenteuer auch irgendwann für PC veröffentlicht wird.

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