Deepak Chopra's LeeLa im Gamezone-Test

Test Alexander Winkel

THQ betritt völlig neuen Boden, weg vom gewöhnlichen Spiel, hin zur spirituellen Hingabe und Meditation.

Auf der Nintendo Wii finden sich mittlerweile sämtliche Genres und Produkte, dennoch wagen nur selten Publisher vollkommen andere Wege zu gehen, neuen Boden zu betreten, welcher bisher eher selten gesichtet wurde. Zusammen mit dem weltbekannten Autor diverser Bücher über Meditation und Heilung serviert uns THQ aber einen durchaus außergewöhnlichen Titel, welcher nur schwer in Worte zu fassen ist. Mit Leela kommt auf jeden Fall kein normales Casual-Game oder Kinderspiel daher, sondern eine Software, die so viel mehr erreichen möchte!

Willkommen bei Leela. Das Sanskrit-Wort Leela bedeutet Spiel des Universums. Freude, Kreativität, Erkenntnis, Intuition, Fantasie und Inspiration fliegen uns spontan zu, wenn wir spielerisch sind. Die Essenz jedes Spiels ist das Spielen. Bei diesem Spiel, das ich zusammen mit Curious Pictures entwickelt habe, war es mein Ziel, die Verspieltheit von Kindern in uns allen, jung wie alt, zu kultivieren und zu nähren, damit wir eine Reise der Heilung, Transformation und des erweiterten Bewusstseins antreten und das unendliche Potenzial in uns allen ausschöpfen können.
(Deepak Chopra)

Deepak Chopra's LeeLa Deepak Chopra's LeeLa Soviel zu den einleitenden Worten des Dr. Deepak Chopra, der mit Leela ein ganz besonderes Projekt auf den Markt brachte. Körper, Gedanken, den Geist vereinen, das vor allem spielerisch und intuitiv, all das soll Leela also bieten und uns ein wenig aus dem Alltagsstress entführen. Hinein in die Klangwelten und bunten Farben, welche beruhigend, aber auch inspirativ wirken und uns tatsächlich ein wenig den Stress nehmen. Wer sich auf Leela richtig einlässt, und damit sind nun nicht die Gamerscore-Jäger gemeint, sondern all diejenigen, die tatsächlich ein wenig Entspannung suchen und sich von Deepak Chopra bzw. seiner klangvollen Assistentin anleiten lassen, werden durchaus ein wenig innere Ruhe finden.

Was erwartet uns?

Doch was ist Leela nun? Es versucht spielerisch Körper und Geist einerseits zu beruhigen, andererseits zu vereinen. Dies nun aber als Spiel als solches zu bezeichnen, man könnte es zumindest einen Teilbereich des Titels tatsächlich den Casual-Spielen zuordnen, käme der Software aber keinesfalls gerecht. Nach dem Spielstart erläutert man uns, dass wir hier langsame Bewegungen durchführen sollen, ohne Hektik zu verbreiten oder gar die Muskeln zu sehr zu beanspruchen. Letzteres würde ja eher auf ein Fitness-Programm passen. Man soll bewusst und durchdacht handeln. Doch dazu gehört sowohl Motivation, als auch der Wille, ohne Highscore und ohne roten Faden einfach in virtuelle, farblich sprühende Welten hinab zu tauchen.

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Der erste Hauptbereich von Leela, Bewegungen und Sequenzen, offeriert tatsächlich in gewisser weise Spiele, zumindest hat Deepak Chopra diese derart tituliert und man kann in den sieben Varianten, welche sieben Chakren des Körpers unterteilt sind tatsächlich ähnlich diverser Minispiele interagieren und Ziele erreichen. Die Chakren sind verschiedenen Bereichen des Körpers zugeordnet. Diese beginnen im unteren Bereich des Beckenknochens und wandern quasi mittelpunktmäßig der Wirbelsäule entlang, bis zum letzten Element, dem Verstand bzw. Geist. Jedes einzelne Chakra verbindet verschiedene Bewegungen und Aspekte, die unser tägliches Leben beeinflussen und den Körper führen. Mit entsprechenden Spielen will Leela nun die sieben Punkte gezielt ansteuern und mittels Bewegungen den Energiefluss im Körper einerseits stabilisieren, andererseits mobilisieren - zumindest für alle Kinect-Spieler.

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