Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden im Gamezone-Test

Test Alexander Winkel

Grundsolide Metzelorgie mit Tolkien-Bonus, welche vor allem kooperativ Laune macht!

Wer spielt mit mir?

Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden Nachdem im Hauptmenü nach jedem Start stets einer der drei Charaktere ausgewählt werden darf und das Spiel grundsätzlich auf weitere Mitstreiter wartet, ist eines offensichtlich: Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden ist als kooperatives Mehrspielerspektakel konzipiert. Irgendwann, im späteren Verlauf des Abenteuers, ist man für jegliche Unterstützung auch richtig froh, denn das grundsätzlich ausgewogene Abenteuer kann, wenn auch sehr selten, ziemlich frustrierend werden. Während der Belagerung der Zwergenstadt Nordinbad gilt es zum Beispiel ein Haupttor vor feindlichen Angriffen zu schützen. Wie so oft versprüht ein solcher Abschnitt nur wenig Freude, vor allem wenn ständig der Game Over Bildschirm die missliche Lage verdeutlicht. Klar geht der Verlust auf des Spielers Konto, doch wo waren die KI-Kollegen, die sich ebenfalls um die riesigen Trolle hätten kümmern können?

Dieses externe Embedding ist leider nicht mehr verfügbar.

Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden Wer hier gewinnen will, muss zwingend zusammenspielen. Das gilt für dem Kampf, in dem man sich gegenseitig den Rücken freihält und durch Ablenkungsmanöver die Gegnerwellen auf sich lenkt, aber auch für rettende Hände. Der gefallene Mitstreiter, am Boden vor sich hin krabbelnd und auf den Tod wartend, wird per Knopfdruck zurück in den Kampf geholt und die Elbin tut ihr übrigens, um mit Heilzauber und Schutzwall ihre Gefährten zu retten. Was die KI-Kollegen nicht übernehmen, die euch dennoch durch das gesamte Abenteuer hinweg begleiten, können bis zu zwei Freunde erledigen. Jeder der drei Helden hat neben den Kampffähigkeiten auch andere positive Eigenschaften. Zum Beispiel kann nur der Zwerg brüchige Mauern ausmachen, während der Waldläufer Spuren und dadurch geheime Pfade entdeckt. Nur wer zusammen mit Freunden in den Ringkrieg zieht, wird somit diesem Herr der Ringe Spiel alle Geheimnisse entlocken können, was sich auch positiv auf die Erfolge (Achievements) auswirkt.

Der Krieg im Norden ist zumindest für zwei Teilnehmer an einer Konsole per Splittscreen spielbar, online dürfen drei Samariter Saurons Schergen an den Hals gehen. Toll übrigens, dass auch eine Mischung aus online und offline Teilnehmern möglich ist und auch private Netzwerkspiele nicht fehlen.

Meinung

Wertung zu Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden (PS3)

Wertung:

7.3 /10
Pro & Contra
Story abseits der bekannten Pfade aus dem Buchkooperativer Spielmodus für bis zu 3 Spielerdadurch auch drei verschiedene CharaktereWiedersehen mit alten Bekanntenabwechslungsreiches Szenario mit schöner Präsentationmit toller Sounduntermalungunglaublich viele Items, Rüstungen und Waffen wecken SammlerwahnWaffen können mit magischen Effekten aufgewertet werdenjeder Charakter bringt einige wenige spezielle Eigenschaften mit sich
geschichtliche Monologe langweilen auf Dauereher belanglose Nebenquestsals Solist kann es ziemlich unfair werdendetailarme Grafik sowie häufig verwendete ObjekteKampfsystem wirkt zu schmalspurig und stupideauch die gesonderten Fähigkeiten kommen nicht ganz zur GeltungWaffen- und Rüstungswechsel findet viel zu schnell statt
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk