Ein Höhenflug im Linzenzhimmel oder wieder ein gewaltiger Absturz in qualitativ niedrige Ebenen?
Der Kampf der Eulen
Die Story umfasst insgesamt fünf vor allem auch optisch abwechslungsreiche Ebenen angefangen von Wäldern, über eisige Schneewüsten bis hin zu Lava durchfluteten Gegenden. Optisch macht der Titel zwar eine passable Figur und kann mit Rauchsäulen im verbrannten Wald, Gischt auf hoher See und abwechslungsreichen Farben gefallen, ragt aber nicht weit über das Mittelmaß der DS-Spiele hinaus. Das Ganze wurde ebenfalls in insgesamt 25 einzelne Missionen aufgeteilt. Diese reichen von einfachen Aufklärungsflügen, in denen man unbemerkt den bösen Reinsten hinterher jagt, über kämpferische Belagerungen feindlicher Linien mit großflächigen Angriffen auf deren Verteidigungsanlagen bis hin zu Missionen, in denen man wehrlose Jungeulen oder das Löschteam aufgrund eines ausgebrochenen Feuers zu Beschützen hat. Damit folgt man auf dem Nintendo DS annähend der Handlung, die man auch auf den Heimkonsolen serviert bekommt.
Spielerische Abwechslung ist aber dennoch Mangelware und der Schwierigkeitsgrad sehr gemäßigt - daher auch eher für die Kids gedacht. Diese werden sicherlich ihre Freude an den zusätzlichen Bonusmissionen, dem Charakteraufbau des Helden Shard sowie den Medaillen haben. Jeder Level gibt diverse Bedingungen vor, angefangen bei einer Zeit, die es zu schlagen gilt, einer vorgegebenen Anzahl an besiegten Gegnern und dazu noch eingesammelter Erfahrung. Gold winkt selten beim ersten Versuch, so dass man durchaus einige Abschnitte auch mehrmals versuchen wird. Das alles klingt nun nach einer Menge Spaß und den werden weniger anspruchsvolle und vor allem auch jüngere Spieler sicherlich haben, doch nach wenigen Stunden ist das Abenteuer vorbei und man wird das Modul wohl nie wieder in den Nintendo DS einlegen.
