Discounty im Test: Charmanter Supermarkt-Simulator im Stardew-Valley-Look mit viel Herz und Humor
Test
Schrullige Kleinstadtbewohner, absurde Quests, der alltägliche Stress als Ladenbesitzer und das Ganze im charmanten Stardew-Valley-Look - Willkommen bei Discounty!
Unter den vielen Vertretern der Indie-Spiele-Szene ist kaum ein Spiel so bekannt wie Stardew Valley. Selbst denjenigen, die mit Cozy-Games nicht viel anfangen können, ist der Name ein Begriff. Und nicht nur das. Stardew Valley ist es außerdem gelungen, eine ganze Reihe an "Klonen" hervorzubringen, die sich entweder das Gameplay oder den charmanten Grafik-Look oder gleich beides zum Vorbild genommen haben.
Bei solch einem enormen Erfolg ist es kein Wunder, dass die Fans bereits sehnsüchtig auf den nächsten Titel von ConcernedApe warten. Doch bis Haunted Chocolatier erscheinen wird, werden wohl noch einige Jahre verstreichen. Um sich die Wa
rtezeit bis dahin zu versüßen, gibt es genügend Klone, die alles daransetzen, auf den Stardew-Valley-Zug aufzuspringen und dabei ihren eigenen Charme in die Gaming-Welt zu bringen.
So auch Discounty (jetzt kaufen ). Der Supermarkt-Simulator erinnert grafisch stark an das Pixel-Design von Stardew Valley, nur dass wir hier keinen Bauernhof, sondern unseren eigenen kleinen Supermarkt betreiben. Doch lohnt es sich, sich an dieser Kasse anzustellen oder sollten wir unser Glück eher in einem anderen Laden ... Verzeihung ... einem anderen Spiel versuchen?
Ein halbherzliches Willkommen in Blomkest
Als eingefleischtes Stadtkind haben wir inzwischen die Nase voll vom stressigen Großstadtleben. Da kommt der Anruf unserer Tante Tellar genau richtig. Denn sie hat kürzlich in dem verschlafenen Hafennest Blomkest einen Supermarkt eröffnet. Allerdings muss sie sich nun aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen und legt die Verwaltung und Führung des Marktes vertrauensvoll in unsere Hände.
Unsere Aufgabe ist es jetzt, das Geschäft zu organisieren, Lagerbestände im Auge zu behalten, die Kasse zu besetzen, Handelsverträge zu schließen und auszubauen und ganz nebenbei Beziehungen zu den Bewohnern der Stadt aufzubauen und der Stadt neues Leben einzuhauchen. Ein Kinderspiel.
Vom kleinen Supermarkt zum eigenen Imperium
Wir starten mit einem kleinen Laden, in dem wir lediglich ein paar Produkte für den täglichen Bedarf verkaufen. Unsere treue Mitarbeiterin Grace zeigt uns die Grundlagen und schon gehts los. Neben dem Kassieren der Kunden sind wir außerdem dafür verantwortlich, dass die Regale stets gefüllt sind und der Laden sauber bleibt. Das bedeutet: sehr viel Laufarbeit.
Ist an der Kasse nichts los, heißt es ab ins Lager und die Produkte holen, die zur Neige gehen, um die Regale aufzufüllen. Ist der Boden schmutzig, ebenfalls ab ins Lager und einen Schwamm holen, mit dem sich allerdings nur zwei Schmutzflecken reinigen lassen, bevor das Wasser gewechselt werden muss. Und dann schleunigst zurück an die Kasse. Wir wollen die Kunden ja nicht warten lassen.
Auch das Abkassieren läuft vorerst manuell. In einem Notizbuch sehen wir die Preise unserer Waren, die wir in die Kasse eintippen und mit der entsprechenden Menge multiplizieren müssen. Schnelle Rechner können die Preise natürlich auch im Kopf zusammenzählen und lediglich die Summe in die Kasse eingeben.
Bildergalerie
Sobald der Laden schließt, geht es ans Auffüllen der Waren und zum Aufstocken des Lagerbestands. Dafür geben wir an dem PC, der sich im Lager befindet, unsere Bestellung auf, die direkt im Anschluss geliefert wird. Die einzelnen Kartons laden wir natürlich selbst aus dem Lieferwagen aus und verstauen sie im Lager.
