Endlich Nachschub! Die langersehnte Fortsetzung des erfolgreichen Hirn-Joggings ist da.
Statistiken und Auswertungen
Dr. Kawashima: Mehr Gehirn-Jogging
"Dr. Kawashimas Gehirn Jogging" konnte bereits mit ausführlichen Statistiken über das eigene Lernverhalten auffahren und auch sein Nachfolger setzt wieder auf dieses System. Beim Alterstest wird das geistige Alter wie bereits beschrieben schon nach dem Absolvieren dreier Aufgaben ermittelt. Das Ergebnis wird einmal pro Tag gespeichert und man kann auch nach Wochen und Monaten noch genau sehen, wie man an welchem Tag abgeschnitten hat. Zusätzlich werden pro Aufgabe jeweils die drei besten Ergebnisse sämtlicher Profile, die auf dem DS angelegt wurden, in einer Liste aufgeführt. Die Übungen im Bereich Training werden noch mit einer kleinen Bewertung versehen. War man besonders schlecht, so stellt sich dies anhand eines Fußgängers dar. Hat man geradezu grandiose Ergebnisse erzielt, so startet eine Rakete in den Himmel. Im Mittelfeld gibt es noch Radfahrer, Autofahrer, Zug und Flugzeug. Je schneller das Fortbewegungsmittel, desto besser die Leistung. Wer an einem Tag mindestens eine Übung gemacht hat, ganz egal wie gut oder schlecht, der wird mit einem Stempel auf das aktuelle Datum im virtuellen Kalender belohnt. Nach drei Übungen gibt's sogar einen großen Stempel. Wer viele davon hat bekommt nach und nach neue Übungen oder andere nette Extras (z.B. einen Stempel-Editor mit dem man das Aussehen des Stempels selbst gestalten kann). Anhand der erfassten Daten über die eigenen Leistungen, werden Grafiken erstellt. So kann man auf einen Blick sehen, dass man sich in Pianospieler stets verbessert hat, weil die Kurve immer steiler nach oben geht. Oder dass man sich bei Münzenzähler konstant gehalten hat, weil sich die Linie kaum verändert. Das ist eine sehr spannende Sache.
Schrift-/Spracherkennung
Dr. Kawashima: Mehr Gehirn-Jogging
Die Schrifterkennung war bereits bei "Dr. Kawashimas Gehirn Jogging" eines der zentralen Probleme. Sie funktionierte ganz gut, das steht außer Frage, aber da die meisten Übungen unter Zeitdruck erledigt werden müssen, konnte es schon mal vorkommen, dass die Schönschrift nicht ganz so ansehnlich war. Ließe man sich genug Zeit, um deutlich zu schreiben, dann hätte man auch kaum Probleme mit der Erkennung. Bis zu einem gewissen Maße ließ die Schrifterkennung aber auch eine Sauklaue zu. Dennoch hatte mit Sicherheit jeder seine Momente, in denen man aufgrund eines falsch erkannten Buchstabens oder einer nicht korrekten Zahl, viel Zeit einbüßen musste. Das System wurde ein wenig verbessert, aber noch immer ist es nicht völlig perfekt. Hier und da kann es nun mal vorkommen, dass etwas falsch erkannt wird. Verglichen mit ähnlichen Produkten der Konkurrenz ist das System aber sehr gelungen. Als Hilfestellung sind in der Anleitung sämtliche Buchstaben und Symbole, mit einer Erklärung wie diese gezeichnet werden sollten, abgedruckt. Irgendwann hat man den Bogen raus und es kommt kaum mehr zu Fehlern. Für die Spracherkennung gilt das ebenso.
