Ex-Producer Mark Darrah enthüllt: Bioware wollte mehrfach ein Remaster oder Remake der Dragon-Age-Trilogie umsetzen - doch EA lehnte jedes Mal ab. Denn Remasters seien generell nicht erwünscht und technisch kompliziert.
In einem Interview erklärt Ex-Dragon-Age-Producer Mark Darrah, dass Bioware seit der Erfolg der Mass Effect Legendary Edition mehrfach versucht habe, ein ähnliches Projekt für Dragon Age zu starten - wahlweise ein Remake oder Remaster von Dragon Age: Origins oder eine Remaster-Collection der gesamten Trilogie. EA soll jedoch stets die Finanzierung verweigert haben.
Dragon-Age-Remaster: Technische Hürden und Ressourcenmangel
Laut Darrah sei EA grundsätzlich kein Fan von Remasters, zudem werde die Umsetzung durch die unterschiedlichen Engines der Spieler erschwert: Bei Origins war es die Eclipse-Engine, bei Dragon Age 2 war es Lycium und bei Inquisition die Frostbite-Engine. Bioware müsste das Projekt zudem mit bestehenden Ressourcen stemmen, was angesichts der parallelen Entwicklung von Mass Effect 5 nicht machbar sei.
Auch in der Community sorgte die Enthüllung für Diskussionen. Manche Fans sehen EA als Hauptschuldigen, andere verweisen auf interne Probleme bei Bioware (via Midnight_M auf Reddit): schlechtes Management, Ressourcenverschwendung und fehlende Weiterentwicklung. Namen wie Casey Hudson fallen in der Kritik, etwa wegen strategischer Fehlentscheidungen wie dem Fokus auf Live-Service-Modelle.
Trotz nostalgischer Fanwünsche scheint ein offizielles Dragon-Age-Remaster damit vorerst in weiter Ferne. Die Hoffnung auf eine Rückkehr der Klassiker in moderner Form bleibt - aber nur, wenn sich EAs Haltung ändern würde.
Würdest du ein Dragon-Age-Remaster sofort kaufen oder denkst du, die Reihe sollte lieber mit neuen Projekten statt Rückblicken glänzen? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zu diesem Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet.
Quellen: Mark Darrah auf Youtube (via MrMattyPlay)
