Lest in unserem Review zum Titel ob es Sumo und Reflections geschafft haben an der Übermacht von GTA zu kratzen.
Driver 76
Die Grafik von Driver 76 treibt die Playstation Portable an den Rand des Machbaren. Dies fällt nicht nur bei den extrem langen Ladezeiten auf, welche im Durchschnitt knapp 60 Sekunden dauern, sondern auch in einigen anderen Punkten auf. So wird das virtuelle New York gerade bei Befahren von langen, geraden Strecken durch gelegentlich auftretende kurzzeitige Ladepausen unterbrochen. Auch tauchen immer wieder Ruckler auf, welche gerne dann auftreten, wenn mehrere Wagen auf dem Bildschirm sind (zum Beispiel bei Polizei-Verfolgungsjagden). Wie auch schon aus den früheren Driver-Teilen bekannt, verfügt ebenfalls Driver 76 über den beliebten Slow-Motion Modus, welcher bei Aktivierung das Geschehen in Zeitlupe aus einer Filmansicht zeigt. Zwar bringt dieser keinerlei Vorteile für das Spiel selber, dennoch zeigt es die ungemeine Grafikpracht des Spiels (leider auch inkl. einiger Texturen, welche dann zu flackern beginnen). Ansonsten können die Entwickler auf eine gelungene grafische Umsetzung zurückblicken, die vor allem mit einer angenehmen Weitsicht und sehr vielen Details daher kommt. Beispielsweise trefft ihr auch wieder auf die vielen Gassen und Nebenstrecken, die man schon aus den bisherigen Driver-Teilen kennt. Hier gibt es dann auch wieder viele Tonnen, Bretter und Zäune umzunieten, die dann physikalisch korrekt durch die Luft wirbeln. Auch die einzelnen Autos und Motorräder präsentieren sich wirklich detailverliebt und vor allem mit einem hervorragenden Schadensmodell, welches sogar noch einen Tick besser ausschaut als das von der Konkurrenz GTA. Auch haben die Entwickler stylische Comic-Zwischensequenzen mit ins Spiel eingebaut, die gepaart mit einigen Ingame Cut-Scenes ein ordentliches Bild abgeben. Gäbe es nicht die bereits erwähnten Schwächen wäre Driver 76 wirklich eines der grafisch schönsten PSP-Spiele auf dem Markt.
