Als Spiel ist es eine witzige Unterhaltung für zwischendurch, zur Lehre aber fast gänzlich ungeeignet.
Der Komponist
Easy Piano
Neben einer schwachen, aber zumindest recht zweckdienlichen Präsentation findet sich ein kleiner Editor zur Erstellung eigener Musikstücke. Insgesamt dürfen drei Songs mit einer Gesamtlänge von je drei Minuten komponiert werden, was recht einfach zu bewerkstelligen ist. Entweder werden die Partituren mit dem Stylus aus vorgegebenen Noten erstellt und anschließend angehört, oder ihr spielt diese live über die Klaviatur direkt ein. Letztere Variante hat den Vorteil, dass deutlich mehr Notenvariation entsteht und man dadurch wesentlich schönere Stücke zustande bekommt. Kleine Tools zum Kopieren von Teilen oder entfernen einzelner Noten helfen dem Hobby-Musiker bei der Fertigstellung seines Kunstwerkes. Der Fortgeschrittenen-Modus des Editors bietet auch die einmalige Gelegenheit, tatsächliche Notensymbole zu Gesicht zu bekommen. Eigentlich sehr schade, dass im tatsächlichen Spielsystem wieder auf spielerische Varianten mit farbigen Linien zurückgegriffen wird, anstatt die Möglichkeit zu offerieren, das tatsächliche Notensystem lesen zu lernen.
