Grafik, Sound, Multiplayer & Fazit

Test Peter Grubmair

Natürlich bekommen wir in F1 2012 alle Strecken, Fahrer und Teams der aktuellen Saison geboten, also 20 lizenzierte Pisten, darunter der Neuzugang in Austin, sowie den Ex-Weltmeister Kimi Raikkönen und so bekannte Piloten wie Schumacher, Vettel, Alonso und Hamilton, um nur einige zu nennen. Doch F1 2012 ist mehr als nur ein Saison-Update, auch Gameplay-technisch hat sich einiges getan und auch die Präsentation hat sich stark geändert.

F1 2012 (3) Quelle: Videogameszone.de F1 2012 (3) Grafik, Sound & Schadenssystem

F1 2012 (6) Quelle: Videogameszone.de F1 2012 (6) Was die Umwelt betrifft und besonders den Asphalt, wirkt F1 2012 nun eine Spur realistischer und weniger verpixelt als noch F1 2011. Auch der Effekt bei verschmutzten oder nassen Reifen wurde sichtbar überarbeitet und sieht nun glaubwürdiger aus. An den Fahrzeugen hingegen scheint sich nicht viel getan zu haben, nach wie vor fallen einem mitunter verpixelte Decals auf oder manchmal ruckelnde Schatten auf den Modellen. Dafür kann das arbeitende Fahrwerk immer noch begeistern, auch wenn sich am Schadenssystem nichts getan zu haben scheint. Man könnte meinen, bis auf die Flügel vorne und hinten ist an den Autos nichts kaputt zu machen und es erscheint nicht ganz glaubwürdig, welche Leistungen man auch ganz ohne Frontflügel noch hinlegen kann. Zugegeben, bei dem knackigen Schwierigkeitsgrad ist man mitunter ganz froh darüber, dass die Schäden nicht wirklich real berechnet werden, trotzdem vermisst man sichtbare Auswirkungen beim Gegner, wenn man ihn zum Beispiel seitlich touchierte. Codemasters entschied sich also erneut dafür, den Simulationsgrad nicht zu hoch zu hängen. Davon abgesehen aber kann man sich an den neu gestalteten Replays freuen, obwohl die Kameras neu aufgestellt wurden, zeigen sie immer genau das, was man auch sehen will.

Ein besonderes Lob verdient die Soundkulisse, besonders wenn man ein Surround-System benutzt, meint man wirklich im Rennauto zu sitzen. Fährt man an einer Wand vorbei, entsteht tatsächlich das zugehörige Echo, und wenn sich jemand im Windschatten an einen herantastet, vermeint man ihn atmen zu hören, zumindest seinen Motor. Auch die Kupplung oder die diversen auftretenden Defekte erkennt man schon bald an ihrem typischen Sound, insofern man das als Laie richtig einschätzen kann.

Der Multiplayer

F1 2012 (14) Quelle: Codemasters F1 2012 (14) Was den Mutliplayer betrifft, bietet uns F1 2012 wirklich das komplette Spektrum dessen was man erwarten kann. Neben dem Herzstück, dem Online Multiplayer, gibt es auch einen Splitscreen-Modus für zwei Spieler und sogar ein System Link, was heutzutage fast schon ein Novum darstellt, zumindest auf Konsolen. Ebenfalls wieder vorhanden ist der Coop-Multiplayer-Mode, ebenfalls ein recht einzigartiges Feature unter den bekannten Rennspielen. Der Spitscreen erlaubt einzelne Rennen für zwei menschliche Spieler an einem Screen bei vollem Fahrerfeld, welches sich auf Wunsch auch individuell zusammenstellen lässt. Allerdings bemerkt man im Splitscreen durchaus, dass der Detailgrad etwas heruntergestuft wurde und auch die Framerate kann an manchen Stellen schon mal einbrechen.

Wie nicht anders zu erwarten, setzt der Online-Multiplayer ein Codemasters Racenet-Konto voraus sowie einen VIP-Pass, welcher dem Spiel beigelegt ist, insofern man es neu erworben hat. Gebrauchtkäufer müssen diesen extra gegen bare Münze erwerben, um online spielen zu können. Leider konnten wir den Online-Mode mit der uns zur Verfügung gestellten Testversion noch nicht ausprobieren, weswegen wir in diesem Review auch noch keine Wertung für den Multiplayer vergeben und diese nachliefern werden.

Meinung

Wertung zu F1 2012 (X360)

Wertung:

8.5 /10
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