Fallout: New Vegas - Deshalb war Obsidian die einzige Option - sagt Todd Howard

News Michael Miskulin
Fallout: New Vegas - Deshalb war Obsidian die einzige Option - sagt Todd Howard
Quelle: Obsidian/ Bethesda

Todd Howard hat erklärt, warum Obsidian Entertainment für Fallout: New Vegas ausgewählt wurde. Entscheidend waren Erfahrung mit Rollenspiel-Fortsetzungen, Fallout-DNA und Bethesdas Fokus auf Skyrim.

Mehr als ein Jahrzehnt nach seiner Veröffentlichung gilt Fallout: New Vegas weiterhin als eines der beliebtesten Spiele der gesamten Reihe. Nun hat Bethesda-Produzent Todd Howard erneut erläutert, warum ausgerechnet Obsidian Entertainment (neuerdings mit Fallout-Erfinder Tim Cain) mit der Entwicklung des Spin-offs beauftragt wurde - und warum es für Bethesda damals praktisch keine Alternative gab.

"Sie waren die einzige Wahl"

Im Gespräch mit Game Informer erklärte Howard, dass Obsidian aufgrund seiner Erfahrung mit anspruchsvollen Rollenspiel-Fortsetzungen prädestiniert für das Projekt gewesen sei. Besonders die Arbeit an Star Wars: Knights of the Old Republic 2 (hier im Retro-Special) habe gezeigt, dass das Studio in der Lage sei, komplexe Systeme und bestehende Marken sinnvoll weiterzuentwickeln. Für Bethesda war Obsidian daher "die einzige Wahl", um ein eigenständiges Fallout-Spiel in vergleichsweise kurzer Zeit umzusetzen.

Zum Zeitpunkt der Entscheidung befand sich Bethesda selbst in einer entscheidenden Entwicklungsphase. Die internen Ressourcen wurden auf das auch noch heute gefeierte The Elder Scrolls 5: Skyrim konzentriert, weshalb ein weiteres Fallout-Spiel nicht parallel im eigenen Haus entstehen konnte. Gleichzeitig wollte man das Franchise nicht jahrelang ruhen lassen und den Fans in der Zwischenzeit neuen Content bieten.

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Obsidian brachte bereits die Fallout-DNA mit

Auch John Gonzalez, Creative Director bei Obsidian und leitender Autor von Fallout: New Vegas (jetzt kaufen 22,64 € / 8,99 € ), bestätigte Howards Einschätzung. Das Studio habe bereits tief verwurzelte Verbindungen zur Fallout-Reihe gehabt. Obsidian wurde von ehemaligen Entwicklern von Black Isle Studios und Interplay gegründet - also jenen Teams, die einst für die klassischen isometrischen Fallout-Titel verantwortliche waren.

Zu den prägenden Figuren gehörten unter anderem Feargus Urguhart, Chris Avellone, Scott Everts und Brian Menze, die sowohl an den früheren Fallout-Spielen als auch an New Vegas beteiligt waren. Dieses gesammelte Wissen über Tonalität, Entscheidungsfreiheit und moralische Grauzonen floss nun also direkt in die Entwicklung ein.

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Quelle: Todd Howard auf Game Informer, via Gamerant

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