Final Fantasy Explorers: RPG-Mix mit Monster-Hunter-Elementen angespielt
Special
Final Fantasy Explorers verbindet die Vorzüge der berühmten Rollenspiel-Serie mit dem Gameplay von Monster Hunter und wir durften den Titel vorab ausprobieren.
Was kriegt man, wenn man zwei der beliebtesten Spieleserien Japans kombiniert? Richtig, Metal Gear Soccer oder Super Mario Metroid. In eine ähnliche Kerbe schlägt allerdings auch der neueste 3DS-Ableger der Final-Fantasy-Reihe von Square Enix: Final Fantasy Explorers kombiniert Elemente der Hauptreihe mit dem Gameplay eines Monster Hunter oder auch Final Fantasy: Crystal Chronicles.
Quelle: Square Enix
In der Praxis schaut das dann so aus, dass ihr in einem zentralen Bereich der Spielwelt Quests annehmt und dann ins weite Land hinauszieht, um ebenjene Aufträge abzuarbeiten. Anfangs seid ihr noch auf einer kleinen Insel unterwegs, später bereist ihr auch andere Orte. Das Hauptziel dabei ist das Sammeln von Kristallen, die selbstverständlich von irgendwelchen Fieslingen bewacht werden. Direkt vorneweg: Von den verschiedenen Charakterklassen wie White Mage, Paladin oder Dragoon konnten wir uns im Rahmen unserer Anspielsession von Final Fantasy Explorers keinen wirklichen Eindruck verschaffen. Anfangs startet ihr sowieso als ein sogenannter Freelancer, eine Art Basisklasse, die erst einmal mit ein paar Fähigkeiten hantieren darf, bevor man sich für eine Klasse entscheiden muss. Diese dürft ihr anschließend jederzeit wechseln und dabei sogar einige Skills mit zur neuen Klasse hinüberretten. Wie das genau funktioniert, ist derzeit allerdings noch nicht klar. Nur so viel: Maximal acht eurer gesammelten Fähigkeiten stehen euch in den Kämpfen zur Verfügung, der Einsatz kostet eine fest vorgegebene Anzahl von Magiepunkten. Skills, die zu eurer Klasse passen, sind dabei erfreulicherweise etwas günstiger.
Chocobos als schlagkräftige Begleiter
Quelle: Square Enix
An einer anderen Stelle können wir übrigens Entwarnung geben: bei den Chocobos. Nein, ihr dürft die gelben Riesenhühner diesmal leider nicht reiten, dafür stehen sie euch als Kampfbegleiter zur Verfügung. Die Hilfsarbeiter stehen euch dabei aber nicht nur in Sachen Schlagkraft zur Seite, sondern heilen euch auch. Das ist mitunter bitter nötig, wie wir beim Anspielen erfahren mussten. Die Demo-Quest von Final Fantasy Explorers schickte uns nämlich in eine Lava-Höhle. In den anfänglichen beiden Räumen konnten wir uns noch geruhsam an die eingängige Steuerung gewöhnen, denn die ersten paar Gegner stellten uns vor keine großen Herausforderungen. Eine Taste zum Schlagen, eine zum Sprinten, der Analogstick zum Fortbewegen, das Digipad für die Kamerasteuerung - das ist schnell verinnerlicht und reicht für den Anfang.
Bekannte und gefährliche Endgegner
Quelle: Square Enix
Knifflig wird es dann bei den obligatorischen Endbossen der Mini-Dungeons. In unserem Fall war das der altbekannte Feuerdämon Ifrit. Dieser erforderte schon deutlich mehr Aufmerksamkeit und Taktik. Einmal haben wir sogar ins virtuelle Gras gebissen, bevor wir dem gehörnten Widersacher seinen Kristall entreißen konnten. Dann allerdings ist die Quest auch bereits abgeschlossen und wir kehren ins Dorf zurück, um uns dort dem nächsten Auftrag zu widmen. Was uns neben der Eingängigkeit noch positiv auffiel: Die Dungeons scheinen in perfekte Häppchen portioniert zu sein. Mal eben eine Quest erledigen, während wir in der U-Bahn hocken? In Final Fantasy Explorers kein Problem - ein perfektes Konzept also für einen Handheld-Titel. Das Spiel soll laut Square Enix hierzulande am 29. Januar 2016 veröffentlicht werden und im Anschluss zeigen wir euch den Ankündigungs-Trailer sowie acht Screenshots und ein Artwork:
