Tierische Begleiter in Ghost of Yotei: So verändert der Wolf das Spielgefühl
Special
Neben Pferden und Füchsen entfaltet die Tierwelt in Ghost of Yotei eine ganz neue Dynamik. Dabei spiel unser Wolf eine entscheidende Rolle, die das Spielgefühl nachhaltig beeinflusst.
Inzwischen gibt es immer mehr Spiele, die uns nicht völlig allein in ein ungewisses, neues Abenteuer werfen, sondern uns mal mehr und mal weniger fähige Begleiter zur Unterstützung an die Seite stellen. In vielen RPGs stehen uns sogar oft mehrere Begleiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten gleichzeitig zur Verfügung.
Allerdings haben menschliche NPCs immer eine Schattenseite und wenn die Gaming-Szene eines schon des Öfteren bewiesen hat, dann dass nichts über Tiere geht. Nicht umsonst greifen inzwischen selbst Horrorspiele wie Cronos: The New Dawn auf das beliebte Feature zurück, Tiere streicheln zu können, und erfreuen damit weltweit die Spieler. Ein tierischer Begleiter an der Seite scheint daher stets ein gern gesehenes Element.
Auch in Ghost of Yotei spielen Tiere wieder eine besondere Rolle. Neben unserem treuen Pferd, das während der gesamten Reise an unserer Seite ist, und der sehr üppigen Tierwelt rund um den Berg Yotei spielt dieses Mal auch ein Wolf eine zentrale Rolle. Allerdings interpretiert Sucker Punch das Konzept des Begleiters hier völlig neu, was eine interessante und neue Spielweise mit sich bringt.
Ein treuer Begleiter
Wie schon im Vorgänger steht uns über die ganze Reise hinweg unser treues Pferd zur Seite. Auch dieses Mal dürfen wir selbst einen Namen für das Pferd wählen, den es bis zum Ende des Spiels tragen wird. Hauptcharakter Atsu baut dabei auf eine so schnelle und natürliche Weise eine enge Bindung zu dem Reittier auf, dass es uns nicht schwerfällt, das Tier ebenso fest ins Herz zu schließen.
Neben einer schnelleren Fortbewegung bietet uns unser Pferd dieses Mal auch die Option, überall in der Welt ein Lager aufzuschlagen. Gemeinsam mit unserem tierischen Freund sitzen wir am Lagerfeuer, stocken unsere Vorräte auf, genießen eine warme Mahlzeit und schlafen schließlich an den Bauch des Tieres gelehnt ein. Ein treuer Begleiter, wie er im Buche steht. Bei dem Wolf sieht das allerdings ein wenig anders aus.
Quelle: PC Games
Seite an Seite mit Wolf und Pferd streifen wir durch die Welt von Ezo auf der Suche nach Rache.
Überraschender Retter in der Not
Ein klassischer Begleiter in dem Sinne ist der Wolf nämlich nicht. Zu Beginn des Spiels erfahren wir, dass er Atsu schon eine Weile lang folgt, aber stets in einem sicheren Abstand und ohne große Interaktion. Und nach der Eröffnungssequenz bekommen wir den Wolf erstmal stundenlang nicht mehr zu Gesicht. Sollte er uns aus der Ferne beobachten, so gibt es keine Anzeichen dafür.
Erst als wir uns in ein schwieriges Gefecht begeben, lebensgefährlich verwundet werden und nur noch auf den letzten Gnadenstoß unseres Gegners warten, taucht der Wolf überraschend wieder auf. Und das auf großartige Art und Weise. Denn noch während unser Gegner zu seinem finalen Schlag ausholt, springt der Wolf mitten ins Geschehen und greift ihn an, sodass wir Zeit finden, wieder aufzustehen und uns erneut in den Kampf zu stürzen.
Bildergalerie
Im Laufe des Spiels rettet uns der Wolf nicht nur unzählige Male das Leben, sondern gibt uns dadurch auch immer wieder eine zweite Chance, doch noch siegreich aus einem Kampf hervorzugehen. Doch bietet der Wolf noch viel mehr als das. Sobald wir genug Vertrauen aufgebaut haben, entwickelt er sich zu einem unverzichtbaren Partner im Kampf. Wie das funktioniert, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.
