Wer die PSP für Kratos noch nicht bemüht hat, sollte nun bei dieser zweiten Collection für die Playstation 3 zuschlagen.
Nachdem vor rund zwei Jahren die erste God of War Collection mit den beiden PS2-Ablegern erschienen ist, wird die PlayStation 3 nun mit der nächsten HD-Sammlung bedient. Dieses Mal werden die zwei PSP-Spiele für höhere Auflösungen aufbereitet. Ob sich der Kauf nochmals lohnt, erfahrt ihr in unserem Test.
Frischzellenkur Nummer 2
God of War Collection: Volume 2
Die God of War Collection Volume 2 beinhaltet God of War: Chains of Olympus aus dem Jahr 2008 und God of War: Ghost of Sparta aus dem Jahr 2010. Was die spielerische Seite angeht, wurden beide Titel unverändert übernommen. Pro Spiel werdet ihr rund fünf bis sieben Stunden (zumindest auf leicht) für einen Durchgang benötigen, was kürzer als bei den Konsolen-Versionen ist. Zudem wird in den ehemaligen Handheld-Spielen mehr gekämpft, während Rätsel deutlich zurück geschraubt wurden. Da sich die beiden Titel jetzt den Vergleich mit den großen Konsolenbrüdern gefallen lassen müssen, kann festgestellt werden, dass sie da nicht ganz mithalten können. Dennoch bekommt man gewohnt brachiale und motivierende Action geboten. Da sich an den Spielen nichts verändert hat, empfehlen wir euch, einfach unsere beiden PSP-Testa für den näheren Inhalt zu lesen.
God of War Collection: Volume 2
In diesem Artikel wollen wir die Unterschiede näher beleuchten. Zum einen gibt es da die verbesserte Steuerung, denn mit dem Analog-Stick lässt sich Kratos ein wenig besser lenken. Zudem kann der rechte Stick nun für Ausweichrollen genutzt werden. Auf der PSP ging dies mit den Schultertasten etwas umständlicher vonstatten. Auf der PSP setzte God of War: Chains of Olympus einen technischen Meilenstein und trieb den Handheld fast ans Limit. God of War: Ghost of Sparta setzte zwei Jahre sogar noch einen drauf und sorgte für noch mehr optische Leckerbissen. Diesen Unterschied sieht man übrigens auch auf der PS3, denn das zweite God of War kann mit merklich mehr Details aufwarten.
Technisch auf der Höhe der Zeit?
God of War Collection: Volume 2
Natürlich wirken die Texturen für PS3-Verhältnisse sehr matschig und vor allem bei God of War: Chains of Olympus kann man sich zudem über die sehr groben Charaktermodelle aufregen, doch insgesamt kann sich die Optik immer noch sehen lassen, da einige imposante Kamera-Perspektiven oder riesige Bauwerke für das eine oder andere Highlight sorgen. Die erste Collection mit den PS2-Spielen bot aber ein wenig mehr grafischen Raffinessen an. Dafür macht die HD-Auflösung in bis zu 1080p einiges her. Zudem dürfen wir uns auf stetig flüssige 60 Bilder pro Sekunde freuen. Da V-Sync aktiviert ist, muss man auch nicht mehr mit Tearing leben.
God of War Collection: Volume 2
Man kann also von einer lupenreinen, technischen Umsetzung reden. Da die Ruckler der PSP-Version ebenfalls ausgebügelt wurden. Selbst die Zwischensequenzen wurden hoch gerechnet. Zudem darf man eine optionale 3D-Unterstützung anwählen, die das Bild deutlich verbessert. Dafür muss man allerdings nur noch mit 30 FPS zurecht kommen. Eine Installation ist übrigens nicht nötig, während die Ladezeiten schön knapp ausfallen. Und Dolby Digital ist ebenfalls an Bord. Beide Spiele haben jeweils ein eigenes Trophäenset zu bieten, weswegen man ordentlich etwas für die Statistik tun kann.
