Kratos gibt sich abermals keine Blöße und schnetzelt sich auf der PSP erneut zum Gold-Award.
Nachdem sich Kratos Anfang dieses Jahres in die dritte und alles entscheidende Schlacht auf der Playstation 3 gestürzt hat, erscheint mit God of War: Ghost of Sparta ein weiteres Spiel für die PSP, das den Spielern die stürmischen Herbsttage versüßen soll. Erneut zeichneten sich die Entwickler der Ready At Dawn Studios für den neuesten Ableger der Reihe verantwortlich, nachdem diese bereits mit dem Vorgänger God of War: Chains of Olympus bewiesen haben, dass sie einiges aus Sonys Handheld herausholen können. Da stellt sich nun eigentlich nur die Frage ob man den Wurzeln auch im zweiten PSP Spiel treu bleibt. Gibt es signifikante Änderungen im Gameplay und wird Kratos auch auf der PSP dem Toptitel-Status gerecht? Wie immer lautet unsere Devise... Review lesen bildet.
Mal wieder gegen den Rest der Götterwelt
God of War: Ghost of Sparta
Der neueste Teil der Reihe beschäftigt sich mit der Vergangenheit des Kriegers, welcher nun an Ares Platz den Thron als Kriegsgott bestiegen hat. Da ihn jedoch immer noch die Erinnerungen an seine Kindheit und sein vorheriges Dasein quälen macht er sich auf die Suche nach seinen Wurzeln. Dies geschieht jedoch gegen den Rat von Athena, welche ihn abzuhalten versucht. Doch wer den Steroidbrocken kennt der weiß, dass er sich nicht aufhalten lässt, wenn er sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat. Auf seiner Reise begegnet er unter anderem seiner Mutter, die ihn über seinen Vater aufklärt und anschließend nach Sparta schickt um seinen verschollenen Bruder Deimos zu finden. Als er diesen nach einer langen Reise mit unzähligen Kämpfen und den obligatorischen Begegnungen mit den Kreaturen der griechischen Mythologie endlich findet ist dieser allerdings nicht gerade erbaut über Kratos Ankunft und das Schicksal nimmt erneut seinen Lauf.
God of War: Ghost of Sparta
Was man in den vorhergegangenen God of War-Spielen geboten bekam, wird in Ghost of Sparta erneut aufgekocht und so darf sich der Spieler abermals durch Horden an Gegnern schnetzeln und diverse Götter und Abgesandte des Olymps in handliche Stücke hacken. Und auch wenn die Story, welche zwischen dem ersten und zweiten Teil angesiedelt ist, für Einsteiger leicht verwirrend ist, so wurde diese doch grandios inszeniert, so wie man es von der Hack 'n Slay Reihe gewohnt ist.
Es darf Geschnetzelt werden
God of War: Ghost of Sparta
Was wäre ein God of War Spiel ohne die nötige Brutalität, wobei Ghost of Sparta keine Ausnahme bildet und das Blut gleich literweise über den kleinen Screen der PSP spritzt. Nach wie vor schnetzelt sich Kratos auf brutalste Art und Weise durch die heran rollenden Gegnerwellen und muss so manch fiesen Obermotz mittels Quick Time Event in die Tiefen des Hades befördern. Spielern, die bereits mit der Serie vertraut sind, wird wenig neues geboten, da man stur und steif am Hack 'n Slay Gameplay der Vorgänger festhält. God of War hebt sich allerdings durch seine fantastische Inszenierung und die hervorragende Steuerung von der Masse der Genrekollegen ab. Bis auf ein paar kleinere Macken in Bezug auf die Tastenbelegung bewegt sich Kratos flüssig und beinahe schon "brutal elegant" durch die verschiedenen Umgebungen und spaltet haufenweise Gegner mit Hilfe von Kombos und Finishing-Moves.
