Ein epischer Grafik-Blender, den man wahrlich mal erlebt haben muss. Epic Games beeindruckt mit einem Augenschmaus auf dem iPad!
Das iPad und vor allem das iPhone wird selten als Spielekonsole wahr genommen, auch wenn sich der Markt stetig im Wandel befindet und die kleinen Downloadtitel immer mehr im kommen sind. Wirklich klein ist das Schwergewicht Infinity Blade mit seinen 1 GByte an Daten von Epic Games aber wahrlich nicht und möchte dem Vorwurf, es gäbe nur einfachste Unterhaltung für das iOS, ein Ende machen. Dieses Spiel ist mitunter der technisch imposanteste Titel, den man auf dieser Plattform zu Gesicht bekommt, hat aber auch seine Schwächen, die wir hier nicht unter den Teppich kehren wollen!
Quelle: Epic / Chair Entertainment
Infinity Blade
Täglich grüßt der Gottkönig bzw. eine Blutlinie nach der anderen lässt ihr Leben in der unheilvollen Festung, welche auf einer Klippe hoch oben über dem Meer thront. Die Idylle wird durch beeindruckende Bilder, geradezu epische Panoramen eingerahmt, welche sich vor allem auf dem großen Screen des iPad richtig gut machen. Die Sonne blinzelt in unsere Augen, das üppige Gras schmiegt sich an die Felsen und die Festung ragt in den düster wolkenverhangenen Himmel. Hätten wir es nicht mit eigenen Augen gesehen, würde uns der Glaube an dieses imposante Erlebnis fehlen. Epic Games zaubert ein opulentes Werk auf den Screen, womit jegliche Konkurrenz geradezu in den Schatten gestellt wird.
Quelle: Epic / Chair Entertainment
Infinity Blade
So genial der erste Blick sein mag, so haben die Entwickler doch nur in die Trickkiste gegriffen. Die Umgebung wird mit festen Standbildern erschaffen. Nur wenige Objekte zeugen davon, dass Leben in diesem opulenten Grafikwunder steckt. Die Bäume bewegen sich seicht im Wind, das Gras wiegt sich, das Feuer flackert auf und wirf in den düsteren Katakomben unter der Festung unheimliche Schatten. Epic versteht es einmal mehr, mit einem Augenschmaus zu verwöhnen. Ungeachtet dessen muss aber erwähnt werden, dass dieses unvergessliche Bild mit einigen Kniffs erreicht wird. Die Kamera zum Beispiel wird stets an einem Punkt festgenagelt. Man hat mittels einer Bewegungen auf dem Touchscreen die Möglichkeit, sich umzuschauen und dadurch sowohl Geld, als auch Tränke und Kisten zu entdecken, aber spielerisch ist man doch recht gebunden. Der Haudegen bewegt sich nur an vorgegebene Orte, die mit einem leuchtend blauen Kreis hervorgehoben werden oder schnappt sich die begehrten Sammlerobjekte. Fast verkommt dieses kampflastige Spektakel zu einem Point & Click Adventure, nur ohne merklichen Sprachanteil.
