Jurassic World Evolution 3 im Test: Die Park-Simulation lässt die Herzen von Dino-Fans schneller schlagen

Test Michael Grünwald
Jurassic World Evolution 3 im Test: Die Park-Simulation lässt die Herzen von Dino-Fans schneller schlagen
Quelle: PC Games

Jurassic World Evolution 3 überzeugt in unserem Test mit vielen verbesserten Details und entwickelt sich damit zur Anno-Konkurrenz.

Die Dinos sind wieder da. Also nicht die Serie, sondern die Jurassic-World-Evolution-Reihe startet mit Teil drei ins nächste Abenteuer. Ein Aufbauspiel auf den Markt zu bringen, kurz bevor Anno 117 erscheint, ist definitiv mutig. Doch Entwicklerstudio Frontier hat unter anderem mit den beiden Vorgängern bewiesen, dass sie sich nicht verstecken müssen.

In Jurassic World Evolution 3 (jetzt kaufen 41,00 € / 53,99 € ) gibt's nun noch mehr Dinos, noch mehr Features und noch mehr Katastrophen. Die Park-Simulation ist keine Revolution, sondern eine logische Weiterentwicklung eines bereits funktionierenden Grundgerüsts. Nicht nur die Möglichkeit, Baby-Saurier zu züchten, überzeugt uns im Test; es sind die vielen kleinen Verbesserungen, die das Aufbauspiel so empfehlenswert machen.

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Story für nebenbei

Der Hauptmodus in Jurassic World Evolution 3 ist wie in den Vorgängern erneut eine Kampagne, die auf unterschiedliche Geschehnisse der Filme anspielt. Man muss die Streifen nicht gesehen haben, um durchzublicken, ein paar Randinfos mehr schaden aber auch nicht. Wirklich tiefgründig werden die Szenarien aber nie.

Die Anzahl der Dinos wurde für Jurassic World Evolution 3 nochmal erhöht. Und Baby-Saurier kommen da noch obendrauf. Quelle: PC Games Die Anzahl der Dinos wurde für Jurassic World Evolution 3 nochmal erhöht. Und Baby-Saurier kommen da noch obendrauf. In verschiedenen Locations sollen wir Parkanlagen auf Vordermann bringen. Von den USA führt uns die Reise über Japan und China bis hin nach Malta und in die Dolomiten. Einige Orte wie das Montana-Ödland kennen wir bereits aus den Vorgängern oder den Filmen, andere Schauplätze gilt es, neu kennenzulernen.

Auch Charaktere wie Dr. Ian Malcolm, Cabot Finch und Dr. Dua sind wieder mit von der Partie. Über Funk bekommen wir von den Figuren regelmäßig neue Herausforderungen, um im aktuellen Gebiet sowie in der gesamten Kampagne voranzukommen.

Wie in den Vorgängern klappern wir diese Jobs ab und erhalten dafür einen besseren Ruf, neue Forschungsmöglichkeiten und Geld. Die bekannten Persönlichkeiten werden erneut von den Schauspielern aus den Filmen gesprochen. So schlüpft Jeff Goldblum in die Haut von Dr. Ian Malcolm und in der deutschen Version übernimmt dessen realer Synchronsprecher Martin Umbach.

In der ersten Mission des Herausforderungsmodus gilt es, schöne Fotos zu knipsen. Belohnt werden Saurierverhalten und Vielfalt. Quelle: PC Games In der ersten Mission des Herausforderungsmodus gilt es, schöne Fotos zu knipsen. Belohnt werden Saurierverhalten und Vielfalt. Zwischen den Figuren entwickeln sich mitunter recht interessante Dialoge, die wie in Teil eins und zwei manchmal in Richtung Engelchen und Teufelchen abdriften. Während Malcolm auf Gefahren hinweisen möchte, sieht Finch die große Chance, an noch mehr Geld zu kommen. Die Geschichten in Jurassic World Evolution 3 sind nett eingebunden, aber im Anschluss dennoch schnell wieder vergessen.

Da hilft es auch nicht, dass uns zwischendurch eine Gruppe mit dem Namen Extinction Now immer wieder sabotieren möchte. Insgesamt bleibt die Story blass, es ist aber dennoch schön, dass die Kampagne deutlich länger und abwechslungsreicher daherkommt als in Teil zwei. Das Hauptaugenmerk liegt aber letztendlich auch auf anderen Dingen und nicht auf einer packenden Geschichte: zum Beispiel den gelungenen Aufbau-Features.

Aus Fehlern lernen

Unser Hauptziel ist es, unsere Parks richtig zum Florieren zu bringen. Katastrophen wie aus der Filmreihe sollten wir - so gut es geht - vermeiden. Wir befehligen also Ranger-Teams, um jederzeit nach den Dinos zu sehen. Bauen neue Einrichtungen, um unsere Besucher-Erfahrung zu verbessern. Erforschen neue Spezies und Genom-Modifikationen, um für Abwechslung und Unterhaltung zu sorgen. Und mit Jurassic World Evolution 3 setzen wir nun auch Wartungs-Teams ein, die sich um Reparaturen und Instandhaltung von Gebäuden kümmern.

Das Aufteilen von Wartungsteam und Ranger-Team ist absolut sinnvoll. Während sich die einen um das Wohl der Tiere kümmern, halten die anderen die Gehege und Gebäude in Schuss. Quelle: PC Games Das Aufteilen von Wartungsteam und Ranger-Team ist absolut sinnvoll. Während sich die einen um das Wohl der Tiere kümmern, halten die anderen die Gehege und Gebäude in Schuss. Die Einsatzfahrzeuge lassen sich auf Knopfdruck selbst steuern. Das bietet sich an, wenn es einmal schnell gehen soll oder wir ein paar schöne Fotos knipsen möchten. Manchmal zwingt uns das Spiel auch auf den Fahrersitz, aber diese Abschnitte kommen ziemlich selten vor.

Ansonsten funktioniert das Gameplay wie in den Vorgängern über recht übersichtliche Menüs. Schalten wir ein neues Feature frei, erhalten wir eine Meldung und eine gelbe Kennzeichnung, damit wir unser erforschtes Objekt fix finden.

Durch einen höheren Sicherheits-, Unterhaltungs-, und Tierschutzwert bekommen wir nach und nach die Möglichkeit, weitere Saurierarten, Attraktionen und Gebäude freizuschalten. Am Ende möchten wir schließlich einen Haufen Schotter einnehmen und die bestmögliche Gastbewertung für unseren Dinopark anstreben.

In den drei Wertekategorien steigen wir auf, indem wir regelmäßige Herausforderungen abschließen. Manchmal müssen wir innerhalb eines Zeitlimits eine bestimmte Besucheranzahl erreichen, ein andermal einen Saurier mit einem besonderen Genom züchten oder die Transportbewertung durch breitere Wege oder Einschienenbahnen erhöhen. Auf Seite zwei lest ihr über die Veränderungen beim Park-Management und die neu eingeführten Baby-Dinos!

  1. Seite 1 Jurassic World Evolution 3 im Test: Story und Gameplay
  2. Seite 2 Park-Management und neue Dino-Features
  3. Seite 3 Spielmodi, Technik, Wertung und Fazit
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