Jurassic World Evolution 3 ist zwar lediglich eine Weiterentwicklung von Teil zwei ist, es gibt aber dennoch etliche tolle, neue Features.
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Ausgebauter Managementbereich
In Jurassic World Evolution 1 und 2 war das Parkmanagement noch recht überschaubar. Mit Teil drei geht's für das Aufbauspiel einen Schritt nach vorn. Uns stehen bei Gebäuden und Fahrzeugen etliche Anpassungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Wir entscheiden diesmal nicht nur, ob unsere Ranger- und Wartungs-Teams in der Lackierung vom klassischen Jurassic Park oder modernerem Look durch die Gegend rasen, sondern können auch Einrichtungen individueller gestalten. Das ist um einiges komfortabler als in Teil zwei.
Wenn wir beispielsweise eine Essenseinrichtung platzieren, sehen wir deutlich übersichtlicher, wie sich die Vorlieben der Besucher verändern, sobald wir Dinge verändern. Das ist äußerst praktisch. Auch viele kleine Details lassen sich nun für einen schöneren Park auf dem Gelände aufstellen.
Quelle: PC Games
Die Geschäfte sind eine nette Nebeneinnahmequelle. Wenn die Leute das Angebot mögen, lassen sie auch mehr Geld in der Einrichtung.
Dazu kommen noch neue Attraktionen wie eine Heißluftballontour, eine Kanufahrt, und einige besondere Besucherplattformen, die direkt im Gehege ihren Platz finden. War das Terraforming in den Vorgängern noch ordentlich fummelig, gibt's auch in dem Bereich massive Verbesserungen.
Wir erhalten jetzt mehr Auswahl, um die Gegend zu überarbeiten: Von Wasserfällen und tiefen Wasserstellen bis hin zu Höhlen steht uns eine breite Palette an Verschönerungen zur Verfügung. Die Terrainveränderungen gehen zudem deutlich besser von der Hand.
Hin und wieder clippen Gebäude beim Platzieren allerdings ineinander und auch allgemeine Schwierigkeiten beim Drehen mancher Objekte treten zwischendurch auf. Wenn es schnell gehen muss, können solche Probleme schon einmal nerven. Der Frust darüber ist allerdings schnell verflogen, sobald wir die Urzeitechsen in ihrer ganzen Pracht beim Schlendern durchs Gehege beobachten.
Quelle: PC Games
Ein Allosaurus ist zwar nicht ganz so gefährlich wie größere Fleischfresser, doch mit seinen Beißerchen sollten wir ihn nicht unterschätzen.
Die Stars in der Manege
Frontier hat die Anzahl der Dinos im Vergleich zu den Vorgängern nochmal erhöht. Es gibt zwar keine neuen Typen mehr, denn schon in Teil zwei kamen schließlich Flug- und Meeressaurier dazu, doch es wurden andere Wege gefunden, um noch mehr Abwechslung ins Spiel zu bringen.
Spinosaurus und Baryonyx lieben mittlerweile nämlich das feuchte Nass und gönnen sich zwischendurch ein Bad in tiefem Gewässer. Flugsaurier bewegen sich dagegen nun auch auf dem Boden fort und sitzen nicht nur still unter ihren Aviarium-Kuppeln. Fliegen können die Viecher natürlich immer noch.
Der gewaltige Umfang ist genial und wir freuen uns über jede Saurierinteraktion - obwohl die Riesenechsen auch manchmal auf Randale aus sind. Nicht nur einmal haben uns Fleischfresser im Test so manche Zäune zerstört und den ein oder anderen Besucher als Häppchen verzehrt. Das gehört aber schlussendlich zu einer Dinopark-Erfahrung dazu.
Quelle: PC Games
Sobald unsere Saurier ausbrechen, sollten wir schnellstmöglich die Schutzräume öffnen und die Einfangteams befehligen.
Wir genießen es jedes Mal aufs Neue, wenn sich ein Saurier seinen Weg von der Brutstätte ins Gehege bahnt. Da passt es auch sehr gut, dass uns Dr. Ian Malcolm und Co. bei jedem neuen Dino eine kleine Anekdote erzählen.
Doch die Kirsche auf der Torte sind die Baby-Saurier. Ja, richtig gehört, wir können in Jurassic World Evolution 3 kleine Dinos züchten. Dazu platzieren wir ein passendes Nest im Gehege und lassen der Liebe und dem Leben freien Lauf. Nach einer bestimmten Zeit legt das Weibchen Eier ins Nest und aus denen schlüpft der Nachwuchs. Mit ein wenig Forschung können wir den ganzen Vorgang auch beschleunigen. Warum betonen wir die Sache mit dem Weibchen so? Ganz einfach: es lassen sich nun auch männliche Saurier in der Brutstätte synthetisieren.
Wir hätten uns insgesamt noch ein paar mehr Interaktionen zwischen Eltern und Kindern gewünscht, doch auch ohne das Feature sind die kleinen Saurier äußerst knuffig und echte Publikumsmagneten. Es lohnt sich also auf ein Zuchtprogramm zu setzen.
Quelle: PC Games
Ob Pflanzenfresser oder Fleischfresser, die kleinen Saurier sehen ziemlich putzig aus. Wenn sie groß werden, stellen sie uns aber vor Probleme.
Nach ein paar Jahren entwickeln sich die Kleinen zu ausgewachsenen Dinos und stellen uns vor neue Probleme: Denn je größer die Echse, desto mehr Platz und Essen benötigt sie. Vor allem bei den Fleischfressern gibt's außerdem immer wieder Schwierigkeiten, da sie nur eine bestimmte Anzahl an erwachsenen Sauriern akzeptieren. Auf Seite drei unseres Tests geht es um die verschiedenen Spielmodi, die Technik und wir verraten euch unsere abschließende Wertung!
