Das wilde Duo ballert sich einen blutigen Pfad durch Shanghai. Zur Gewalt gesellt sich nun ein sehr eigener Grafikstil.
Kane & Lynch 2: Dog Days
Wenn man aber von diesen grafischen Unzulänglichkeiten, die insgesamt dennoch sehr gut aussehen, hinwegsieht und nicht Kopfschmerzen vom Handcam-Gewackel bekommt, sieht Kane & Lynch 2: Dog Days wirklich gut aus. Die zerstörbare Umgebung gefällt genauso wie der Levelaufbau. Inhaltlich bietet sich dem Spieler natürlich wieder eine Ballerorgie sondergleichen, das Blei fliegt tonnenweise durch die Luft. Als eher störend empfanden wir hingegen die ewig gleiche Platzierung von Gegnern, die meist durch einfachste Trigger ausgelöst werden. An manchen Stellen, an denen man wegen des durchaus hohen Schwierigkeitsgrades mal stecken bleibt, lernt man so halbe Level auswendig, ein wenig Abwechslung wäre schön gewesen. Dabei sind wir nicht mal sonderlich wählerisch! Es hätte wirklich gereicht, die Gegner nicht immer an den exakt gleichen Stellen stehen zu lassen.
Steuerungstechnisch gibt sich Kane & Lynch 2 sehr bodenständig. Benötigt werden eigentlich fast nur die Sticks sowie die Schultertasten. Wer taktisch von Deckung zu Deckung huschen will, macht das zusätzlich mit A/X und mit Y/Dreieck wechselt man zwischen seinen zwei Waffen umher, mehr gibt es aber kaum zu beachten. Sehr minimalistisch, B/Viereck wird so etwa fast gar nicht benutzt.
Meinung
