In typischer LEGO-Manier wird uns wieder viel Humor und ein toller Soundtrack geboten.
Indiana Jones, Batman, Harry Potter und bald Jack Sparrow, LEGO hatte sie schon alle gehabt. Nachdem bereits zwei LEGO Star Wars Ableger erschienen sind, folgt nun der dritte Streich, der sich auf die Animationsserie Star Wars: The Clone Wars konzentriert. Leider weißt die Reihe schon seit mehreren Spielen starke Abnutzungserscheinungen auf, weswegen man gespannt sein kann, ob TT Games neuen Schwung in das Star Wars-Werk gebracht hat.
Eckige Klonkrieger
LEGO Star Wars 3: The Clone Wars
Die TV-Serie Star Wars: The Clone Wars geht mittlerweile in die dritte Staffel und hat auch einen Kinofilm zu bieten. LEGO Star Wars 3: The Clone Wars behandelt jedoch hauptsächlich die erste Season und führt uns in drei verschiedenen Handlungssträngen auf die Spur diverser Bösewichte wie Count Doku. Am Anfang aber steht die Flucht aus der Arena von Geonosis auf dem Programm, die auch am Ende des zweiten Kinofilms ansteht. Anakin Skywalker, seine Flamme Padmé und Obi-Wan sind an drei großen Pfeilern mit Ketten angebunden, zum Tode verurteilt und sollen von einigen fiesen Riesenmonstern kaltgemacht werden. Insgesamt gibt es drei Mal sechs Missionen zu erledigen, zusätzlich zu einigen Bonusaufträgen. Wenn man nicht weiter kommt, kann gerne ein anderer Handlungsstrang ausprobiert werden. Für die gesamte Kampagne wird man rund 10 Stunden benötigen, da gab es schon umfangreichere LEGO-Spiele, doch will man wirklich alle Level zu 100 Prozent erforschen und die Unmengen an freischaltbaren Charakteren und Extras erspielen, ist man wahrscheinlich bis zu 30 Stunden mit dem Titel beschäftigt.
LEGO Star Wars 3: The Clone Wars
Spielerisch hat sich zunächst wenig getan. Man sammelt in den Abschnitten fleißig LEGO-Steine, baut Gebilde zusammen, hüpft ein wenig herum und löst Rätsel, die dieses Mal deutlich anspruchsvoller ausgefallen sind. Bei einigen Puzzles muss man sich sogar ein wenig anstrengen. Für die Kopfnüsse werden immer wieder die speziellen Fähigkeiten der jeweiligen Charaktere benötigt. Ob Klontruppen, Jedi-Ritter oder Roboter, man muss fröhlich zwischen den Figuren hin und her schalten, um Level erfolgreich zu meistern. Dazu zählen Sternenzerstörer, geheime Stützpunkte, viele fremde Planeten oder düstere Höhlen. Auch die Bossfights sind in diesem Zusammenhang durchaus nett inszeniert. Da es versteckte Areale gibt, die nur mit bestimmten Charakteren erreicht werden können, ist mehrmaliges durchspielen Pflicht. Der Wiederspielwert ist dadurch enorm hoch. Für Abwechslung sorgen diverse Fahrzeug-Missionen, wie zum Beispiel eine schicke Weltraumschlacht. Gerade hier ist die Steuerung jedoch nicht immer optimal gelöst. Während einiger weniger Abschnitte muss man zwischen Figuren wechseln, die in völlig anderen Teilen des Levels unterwegs sind. Man sieht jedoch in einem kleinen Fenster in der oberen Ecke, was sie gerade machen. Dadurch entstehen neue Arten von Rätseln, weil man für andere Charaktere zum Beispiel Türen öffnen muss.
