Linux als Alternative: Intel stellt Linux-Projekt ein - trotz steigender Nutzerzahlen

News Antonio Funes
Linux als Alternative: Intel stellt Linux-Projekt ein - trotz steigender Nutzerzahlen
Quelle: perfectiongeeks.com

Intel hat die eigene Linux-Variante Clear Linux OS eingestellt - parallel dazu stellen wir eine steigende Beliebtheit von Linux fest.

Vor kurzem wurde bekannt, dass Intel ein Projekt zu einer eigenen Linux-Distribution eingestellt hat - die PCGH-Kollegen berichteten. Das so genannte Clear Linux Project hatte bereits ein Betriebssystem speziell für die Server-CPUs der Xeon-Reihe auf die Beine gestellt, das den Namen Clear Linux OS erhalten hatte. Der Support für diese Linux-Version wurde jetzt aber eingestellt, was natürlich wegen der nun fehlenden Sicherheitsupdates insbesondere für Firmen, die Clear Linux OS einsetzen, das komplette Aus für diese kostenfreie Alternative bedeutet.

Intel gegen den Trend mit Linux-Aus

Das Ende für Clear Linux OS war nicht abzusehen, dann nur wenige Tage vorher gab es noch ein Update von Intel mit einer neuen Version. Dem Betriebssystem wurde vor allem für Xeon-, aber auch Core-CPUs eine besonders gute Leistung bestätigt. Es zählte zu den schnellsten Distributionen überhaupt. Bei privaten Nutzern und Gamern sind allerdings zugänglichere Linux-Alternativen deutlich beliebter.

Ebenfalls bei den Kollegen der PC Games Hardware könnt ihr einen Artikel zur Linux-Verbreitung finden - eine Umfrage auf der Website zeigt, dass zumindest bei den Mitgliedern der PC Games Hardware-Community, die sich an der Umfrage beteiligten, über 70 Prozent bereits Linux nutzen oder zumindest in naher Zukunft ausprobieren wollen.

Gut 22 Prozent der teilnehmenden Nutzer verwendet demnach nur noch Linux, jeweils etwas weniger als 25 Prozent haben Linux und auch Windows oder wollen demnächst Linux installieren. Knapp 28 Prozent verwenden nur Windows und wollen auch vorerst dabei bleiben. In den USA hat Linux übrigens mittlerweile die Quote von 5 Prozent überstiegen, was die Verbreitung auf den dort genutzten Computern angeht. Dank der Tatsache, dass Valve für sein Handheld SteamDeck mit SteamOS ein Linux-basiertes Betriebssystem verwendet, ist Linux auch im Gaming-Bereich kein Exot mehr.

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