Lost in Random: The Eternal Die im Test: Magisches Rogue-lite mit Charme und Tiefgang, das immer wieder für Überraschungen sorgt
Test
Lost in Random ist zurück und führt uns erneut in eine düstere Welt voller Magie und skurriler Bewohner. Kann der zweite Teil trotz Genre-Wechsel überzeugen? PC Games macht den Test.
Eine zauberhafte Spielwelt, magische Würfel und Zufall und Glück machen den Großteil des Alltags aus. Das ist der Charme, mit dem das Action-Adventure Lost in Random im Jahr 2021 viele Spieler begeistern konnte. Natürlich durften eine machtbesessene Königin, ein verdorbener Würfel und eine Hals über Kopf gestartete Rettungsmission dabei nicht fehlen.
Mit einem neuen Entwickler-Team kehren wir in Lost in Random: The Eternal Die (jetzt kaufen 22,49 € ) wieder zurück in das namensgebende Random oder zumindest in eine alternative Version davon. Denn das komplette Spiel findet im Inneren des verdorbenen, schwarzen Würfels statt, der die Gedanken von Königin Aleksandra im ersten Teil vergiftete.
Zwar handelt es sich dieses Mal um einen Rogue-lite-Titel, was einige Spieler des ersten Teils abschrecken könnte. Doch wurden sowohl die Schwierigkeitsgrade als auch das Gameplay und das Gegnerdesign so angepasst, dass auch Genre-Neulinge sehr viel Spaß haben werden.
Bewegende Erinnerungen - Die Rückkehr nach Random
Als Sequel zu Lost in Random knüpft die Handlung nahtlos an die Geschehnisse des ersten Teils an. Dieses Mal übernehmen wir die Rolle von Königin Aleksandra, die nach den Ereignissen des Vorgängers das Königreich Random endgültig von den Einflüssen der dunklen Macht befreien will, die es so lang verdorben hat.
Daher kämpfen wir uns im Inneren des schwarzen Würfels gemeinsam mit unserem Würfel Fortunia durch vier dynamische Biome voller Gefahren und Geheimnisse, um uns schließlich dem wahren Bösen entgegenzustellen.
Auf dem Weg begegnen wir zahlreichen skurrilen Charakteren, von denen wir einigen bereits in Random über den Weg gelaufen sind. Außerdem finden wir immer wieder Erinnerungen an prägende Erlebnisse mit unserer verstorbenen Schwester.
An dieser Stelle können wir nur empfehlen, den ersten Teil zu spielen oder sich zumindest eine Zusammenfassung der Handlung anzusehen, um alle Anspielungen, Easter Eggs und Kontexte zu verstehen. Zwar sprechen das Gameplay und die charmante Welt auch ohne Vorkenntnisse für sich. Die Geschichte gewinnt allerdings an Tiefgang und Emotionalität, wenn die Zusammenhänge bekannt sind.
Ein sicherer Hafen
Da es sich um ein Rogue-lite handelt, müssen wir uns keine Sorgen um eine Perma-Death-Funktion machen. Stattdessen kommen wir, wenn wir sterben, in einen sicheren Raum, dem Sanctuary, von dem aus wir einen neuen Durchlauf starten können.
Quelle: PC Games
Dort sammeln sich auch unsere Verbündeten, denen wir auf unseren Reisen durch den verfluchten schwarzen Würfel begegnen und die alle auf ihre eigene Weise unter dem Einfluss des Bösen gelitten haben.
Jeder von ihnen hat einzigartige Eigenschaften, mit denen sie uns in unserem Kampf unterstützen. So fertigt uns die Schneiderin zum Beispiel schicke neue Kleidungsstücke an. Die sind allerdings nur kosmetischer Natur. Die ausgemusterte Schachfigur verbessert allerdings unsere Waffe oder stellt neue Waffen her, sofern wir die nötigen Materialien schaffen.
Außerdem bekommen wir durch unsere Verbündeten auch einige Quests. So bittet uns die magische Kröte darum, dass wir die Würflinge, die sich in den Tiefen des schwarzen Würfels verirrt haben, finden und zurück in Sicherheit bringen. Oder wir sollen die verlorenen Erinnerungen des Hellsehers finden. So erhalten wir hilfreiche Tipps für den Kampf gegen das wahre Böse.
