Tierisch wild und abgefahren komisch? Alex, Marty, Gloria und Melman auf den Spuren von Mario Kart!
Geringe Ausdauer attestiert
Madagascar Kartz
Unterm Strich bleibt ein zunächst einsteigerfreundliches, letzthin aber durchaus herausforderndes und bisweilen auch frustrierendes Abenteuer, welches leider nicht sehr umfangreich ausfällt. Schlappe neun Strecken sind innerhalb der ersten Stunden komplett erforscht und werden später nur noch gespiegelt serviert, um auf eine knappe Anzahl von fast 20 Kursen zu kommen. Dabei sind die Pisten nicht gerade ausdauernd lang ausgefallen, sprich auch relativ schnell bis in den letzten Winkel erforscht. Weitere Spielmodi sorgen dennoch für Kurzweil, wie zum Beispiel die Zeitrennen, in denen Rekorde mit Checkpoints zu fahren sind. Auf der Strecke finden sich Sanduhren, die euch wertvolle Sekunden zurückgeben, während am oberen Bildrand die Uhr beständig nach unten tickt. Rekordjäger dürfen auch Rundenrekorde fahren, wobei die vorgegebenen Zeiten durchaus happig ausfallen und die Goldmedaille mit den dazugehörigen Achievements den absoluten Profipiloten vorenthalten bleiben. Hier gilt es schlicht die etwas schwammige Steuerung zu meistern, das Driften zu perfektionieren und damit ordentlich Boost einzuheimsen. Schlussendlich entscheidet auch die Wahl des Rennpiloten über Sieg und Niederlage. Nicht immer ist der schnellste Fahrer auch der Beste für den jeweiligen Kurs.
Madagascar Kartz
Die Tempo-Herausforderungen wiederum sind vor allem im Mehrspielermodus ganz witzig. Der Frontmann des Fahrerfeldes wird mit einer Discokugel gekürt und solange er diese hält, ergattert er Punkte durch das passieren von Toren. Wer zuerst eine festgelegte Anzahl an Punkte kassiert, gewinnt. Aber auch die Cups machen mit bis zu vier Spielern an einer Konsole wesentlich mehr Laune als gegen die nervigen CPU-Gegner. Menschlichen Mitstreitern verzeiht man fiese Attacken eher, auch wenn es wohl im Wohnzimmer recht hitzig und lautstark zugehen dürfte. Trotz geteiltem Bildschirm, denn ein Onlinemodus wurde leider nicht integriert, bleibt das Geschehen stets flüssig und überzeugt vor allem auf den höheren Fahrzeugklassen mit einem guten Geschwindigkeitsgefühl. Dazu trägt auch die gelungene Optik mit netten Wischeffekten und abwechslungsreichen Pisten bei. Einzig allein der Sound geht etwas unter und die Sprüche der Helden wiederholen sich recht schnell. Den Titelsong kann man darüber hinaus nach wenigen Minuten nicht mehr hören!
