Neben der Paper Mario-Serie dürfen sich Rollenspiel-Fans bei Nintendo auch regelmäßig über neue Ableger der Mario & Luigi-Reihe freuen. Mit Mario & Luigi: Dream Team Bros. erschien nun der erste Teil für den Nintendo 3DS, der uns in unserem Review fast schon wie gewohnt überzeugen konnte.
Alles nur ein Traum?
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Mario & Luigi: Dream Team Bros. im 3DS-Test (5)
Aber zurück zu unserem Kampf gegen den ersten und bisher unbekannten Gegner, der schon nach wenigen Angriffen vorüber ist. Anschließend wird jedoch unser Luftschiff zerstört und es stürzt auf die Insel La Dormita ab. Doch zu unserer völligen Überraschung stellt sich schon kurz danach heraus, dass Luigi nur geträumt hatte. Dies wird bei Mario & Luigi: Dream Team Bros. in der nächsten Zeit noch viel häufiger passieren, da wir immer mal von der Wach- in die Traumwelt reisen.
Doch zunächst bleiben wir erst einmal in der Wachwelt und nachdem sich herausstellt, dass Luigi nur geträumt hatte, können wir uns auf der Insel La Dormita auf den Weg zum Kissenschloss machen. Hier dürfen wir uns dann zum ersten Mal mit dem Gameplay abseits des Kampfmodus vertraut machen und übernehmen die Steuerung von Mario, während Luigi uns auf Schritt und Tritt genau durch die Spielwelt folgt. Unsere beiden Helden können auf Knopfdruck auch außerhalb der Kämpfe verschiedene Aktionen ausführen, wobei die Aktionen ebenfalls mit der A- bzw. mit der B-Taste getätigt werden. Dies ist jeweils einzeln oder gleichzeitig möglich, so dass wir zum Beispiel auch mit beiden Charakteren gleichzeitig springen und so Hindernisse bewältigen können. Anfangs ist die Steuerung sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig und gerade das Timing zum Springen von beiden Helden zugleich erfordert Übung, aber nach ein paar Versuchen bekommen wir auf jeden Fall den Dreh raus und selbst komplexere Sprungpassagen meistern wir ohne Probleme.
Außerhalb der Kämpfe erwartet uns die übliche Rollenspielkost: Wir können mit allerlei Charakteren sprechen, bei verschiedenen Händlern unsere hart erarbeiteten Münzen für Items oder Ausrüstungsgegenstände ausgeben und zudem immer wieder auf Feinde treffen, die in den Spielumgebungen umherlaufen. Bei Berührung der Gegner wechselt das Spiel in den bereits bekannten Kampfmodus. Hierbei spielt es eine große Rolle, wie wir die Gegner berühren. Springen wir auf diese drauf oder schlagen mit dem Hammer zu, bekommen wir im Kampf einen Vorteil und fügen ihnen schon zu Beginn Schaden zu, werden wir dagegen angegriffen, gehen wir mit einen Nachteil in den Kampf. Ein wenig Geduld auf den richtigen Augenblick kann sich somit durchaus auszahlen.
Guter Schwierigkeitsgrad mit Hilfen für weniger erfahrene Spieler
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Mario & Luigi: Dream Team Bros. im 3DS-Test (6)
Die Kämpfe selbst sind allerdings auch im späteren Verlauf nicht wirklich schwer und zumeist besteht die größte Herausforderung darin, die eigenen Angriffe sowie das Ausweichen bei gegnerischen Attacken zu beherrschen. Insbesondere dann, wenn wir, wie bereits angesprochen, die Gegner noch nicht kennen und das Ausweichen sich entsprechend schwierig gestaltet. Aber selbst, wenn wir bei einem Kampf mal Probleme bekommen sollten, ist dies noch kein Grund zur Sorge, denn nach einem verlorenen Kampf, können wir diesen nicht nur direkt wieder von vorne beginnen, sondern auch in einem leichteren Modus erneut probieren. Hier erhalten wir stärkere Angriffe, während unsere Feinde geschwächt werden. So können auch jüngere und weniger erfahrene Spieler bei Problemen die Kämpfe gewinnen und die Story fortsetzen.
Ab geht's in die Traumwelt
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Mario & Luigi: Dream Team Bros. im 3DS-Test (4)
Die Geschichte selbst ist dabei durchaus ordentlich und kann uns immer wieder an den Handheld fesseln, was nicht zuletzt an den beiden Ebenen liegt, in denen das Spielgeschehen im Grunde stattfindet. Auf der einen Seite die Wachwelt, auf der anderen Seite die Traumwelt, in die wir durch Luigis Träume gelangen können und in der wir Prinzessin Peach retten müssen. Hier verändert sich auch das Gameplay ein wenig und da Luigi außerhalb der Traumwelt schläft, müssen wir uns mit einem Traum-Luigi zufrieden geben, der dafür besondere Fähigkeiten besitzt und immer wieder in verschiedene Gerätschaften schlüpfen kann, die uns im Spiel weiterbringen. Egal, ob wir Mario mit einem riesigen Bart durch die Luft auf höhere Plattformen schleudern, auf einem Stapel unzähliger Luigis durch die Umgebung wandern oder uns an Bohrer hängen, um Hindernisse zu überwinden, immer wieder ist es notwendig, dass wir Traum-Luigis besondere Fähigkeiten nutzen. Hin und wieder könnten wir dies sogar als Rätsel bezeichnen, die zwar selten wirklich schwer und meist offensichtlich den Einsatz von Traum-Luigi anzeigen, aber zur Auflockerung keinesfalls verkehrt sind. Zudem wird hier mal wieder von den Möglichkeiten des Handhelds, wie beispielsweise des Touchscreens, Gebrauch gemacht.
Liebevolle Grafik und schöne Musik
Abschließend noch ein paar Worte zur technischen Seite, bei der Mario & Luigi: Dream Team Bros. praktisch wie gewohnt überzeugen kann. Die Aufmachung ist unheimlich liebevoll und bietet nicht nur den üblichen Charme, sondern auch sehr hübsche 3D-Effekte. Der Sound steht der Optik hierbei in nichts nach und gerade die passende musikalische Untermalung kann uns begeistern.
