Marvel's Avengers im Test: Liebevolle und gelungene Kampagne, akzeptables und monotones Endgame
Test
Mit Marvel's Avengers erscheint eines der größten Spiele des Jahres 2020, doch bisher machte das Action-Adventure häufig eine eher schlechte Figur. Das lag zum einen an schlechtem Marketing, zum anderen daran, dass sich Fans schlicht ein anderes Spiel mit mehr Singleplayer-Fokus gewünscht hätten. Wir haben uns intensiv ins Gefecht gegen AIM gestürzt und klären im ausführlichen Test, warum Marvel's Avengers im Bereich Singleplayer brilliert und warum wir im Endgame (hihi) das ein oder andere Problemchen sehen.
Mit Marvel's Avengers erscheint endlich der nächste große Blockbuster des unfassbar erfolgreichen Comic-Unternehmens, diesmal jedoch nicht auf der großen Kinoleinwand, sondern im bisher eher stiefmütterlich behandeltem Medium Videospiel. Natürlich gibt es eine große Auswahl an Games, die auf dem riesigen Superhelden-Universum beruhen, wirklich große Meisterwerke gibt es aber nur wenige. Die unzähligen Lego-Ableger, das ernüchternde Guardians of the Galaxy: The Telltale Series oder das halbgare Marvel vs. Capcom: Infinite... abseits des fantastischen PS4-exklusiven Spider-Man und einiger Ausnahmen müssen sich Fans mit Filmen und Comics begnügen. Das soll sich mit Marvel's Avengers aber endlich ändern, das ambitionierte Action-Adventure zählt nämlich zu den größten Spiele-Releases des Jahres.
Ein Problem nur, die bisherige Berichterstattung zum neuen Spiel aus dem Hause Crystal Dynamics war dabei gelinde gesagt durchwachsen. Statt eines vollwertigen Singleplayer-Spiels präsentierte das Studio auf der E3 2019 einen Titel, der sich eher auf Loot-Gekloppe aus dem Bereich Games-as-a-Service zu fokussieren schien. Seitdem fiel es der Presse (uns inbegriffen!) und Fans auffällig schwer, das Potenzial von Marvel's Avengers richtig einzuschätzen. Ein Spiel, welches über 100 Stunden an den Bildschirm fesseln möchte, benötigt logischerweise einen großen Umfang und jede Menge Spielzeit. Wie gut ist Marvel's Avengers gelungen? Und an wen richtet sich das Action-Adventure? Um diese Fragen zu beantworten bietet es sich an, die gebotene Spielerfahrung in zwei Stück Kuchen zu teilen. Das erste Stück ist die enorm gelungene Singleplayer-Kampagne, das zweite hingegen das umfangreiche Endgame (hihi), welches leider nur bedingt überzeugen kann. Doch zuallererst gehen wir auf die Kampagne rund um Kamala Khan und die Wiedervereinigung der ikonischen Truppe der Avengers ein.
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Die dramatischen Ereignisse des A-Days
Quelle: PC Games
Feierlichkeiten auf dem A-Day: Marvel's Avengers entscheidet sich für einen ruhigen und glücklichen Spiele-Einstieg, in dem wir genug Zeit haben, die Charaktere kennenzulernen - sehr gute Wahl!
Zwar bietet die Handlung von Marvel's Avengers - wie beim Namen zu erwarten - eine große Bühne für die Mitglieder der berühmtesten und beliebtesten Heldentruppe der Welt (Captain America, Iron Man, Thor, Black Widow und Hulk), im Kern steht aber die pakistanisch-amerikanische Teenagerin Kamala Khan, besser bekannt unter ihrem Helden-Pseudonym Ms. Marvel. Zu Beginn begleiten wir die junge Teenagerin Kamala, ein RIESIGER Avengers-Fan, mit ihrem Vater auf dem sogenannten Avengers-Day, einer großen Convention in San Francisco. Passend zum Launch des Helicarriers gibt es eine imposante Feierlichkeit zu Ehren der ikonischen Truppe. Als Kamala können wir in diversen Mini-Spielen Comics gewinnen und haben sogar mehrfach die Chance, in Person auf unsere großen Vorbilder zu treffen. Setzt sich Kamala erfolgreich gegen ein paar
Quelle: PC Games
Die Schleichpassagen gaukelt Marvel's Avengers einem zwar nur vor, enorm stimmungsvoll und spannend sind die trotzdem.
ungehobelte Teenager (mit Worten) zur Wehr und wird kurz darauf von niemand geringerem als Steve Rogers für ihren Mut gelobt, dann ist das Fanservice der Extraklasse. Außerdem helfen solch ruhige Momente enorm dabei, den späteren Ereignissen emotionale Schlagkraft und Bedeutung zu verleihen. Allgemein ist es ein großer Trumpf des Action-Adventures, dass sich oftmals viel Zeit genommen wird für Momente abseits von Action und Drama.
Die Feierlichkeiten des A-Days werden aber durch einen terroristischen Anschlag unterbrochen und münden in
Quelle: PC Games
Die Beziehung zwischen Kamala und ihrem Vater ist wundervoll porträtiert und berührt uns mehrfach enorm durch clevere Dialoge und viel Herzblut.
einer katastrophalen Gasexplosion, dem Tod von Avengers-Kopf Steve Rogers und hunderter Unschuldiger und dem Ende der Avengers. Jene werden nämlich für die dramatischen Ereignisse verantwortlich gemacht und verschwinden spurlos. Fortan übernimmt die Technologie-Firma AIM die Rolle der Avengers und übernimmt so langsam die Kontrolle über Gesellschaft und Politik. Aufgrund der heftigen Gasexplosion verwandeln sich außerdem viele Opfer in sogenannte Inhumans und erlangen übernatürliche Fähigkeiten. Richtig an Fahrt gewinnt die Handlung des Action-Adventures fünf Jahre nach den Ereignissen des A-Days. Kamala findet geheime Hinweise darauf, dass den Avengers eine Falle gestellt wurde und deckt die wahren Machenschaften der Firma AIM auf. Kopf der Firma ist Oberbösewicht Dr. George Tarleton, der im Verlauf zum berühmten Marvel-Antagonisten MODOK (Mental Organism Designed Only for Killing) mutiert. Kamala verfolgt daraufhin die schwierige Aufgabe, die einzelnen Mitglieder der Avengers wieder zusammenzuführen und AIM das Handwerk zu legen.
Dem Epos Avengers würdig
Quelle: PC Games
In Sammelwut: Wer es noch nicht gemerkt hat: Kamala ist einer der größten Avengers-Fans überhaupt.
Das Vorhaben der jungen Teenagerin stellt sich aber weitaus schwieriger heraus als vermutet. Die Avengers haben sich nämlich nicht nur aufgelöst, sondern auch heftig zerstritten und so scheinbar unüberwindbare Schluchten in das einstige Team gerissen. Die erste Kontaktperson von Kamala ist Bruce Banner, der die vielen Jahre seit dem A-Day als Hulk verbracht hat und noch immer dem tragischen Tod seines Kumpels Steve hinterhertrauert. Die junge Kamala versucht mit viel Herzblut, zu den einzelnen Mitgliedern Beziehungen aufzubauen und alte Wogen zu glätten. Vielmehr möchten wir auf den Verlauf nicht eingehen, da die Story ganz klar der große Trumpf des Action-Adventures ist.
Quelle: PC Games
Ohne Cap?! Ob sich die Avengers ohne ihren Anführer Steve Rogers wieder zusammenraufen und die gefährliche Tech-Firma AIM bezwingen können?
Die zehn- bis zwölfstündige Kampagne, geschrieben von Shaun Escayg (federführend hinter Uncharted: The Lost Legacy) glänzt dabei mit einer imposanten und packenden Inszenierung, viel Epos und dramatischen Momenten ganz im Stile von großen Singleplayer-Titeln wie Tomb Raider oder Uncharted. Ebenfalls lobenswert ist, mit wie viel Fingerspitzengefühl das Team jede Menge Fanservice in die Geschichte gebracht hat. Immer mal wieder trifft man auf berühmte Charaktere aus den Comics, aber auch viele Anspielungen und Easter Eggs, die vermutlich nur wasserfeste Comic-Fans entziffern werden.
Ein Herz für Kamala Khan
Quelle: PC Games
"Sehe ich nicht doof aus, Tony?!" Es ist spannend zu sehen, wie Kamala schrittweise vom Teenager zur Superheldin wächst.
Das pochende Herz von Marvel's Avengers (jetzt kaufen ) ist ganz klar Kamala, die nicht nur großartig geschrieben ist, sondern auch fantastisch von Schauspielerin Sandra Saad im Englischen vertont wurde. Die junge Heldin hat Witz, Charme und präsentiert sich mit einer überaus realistischen Darstellung einer jungen Teenagerin, die stark dabei hilft, der Geschichte die nötige emotionale Fülle zu liefern. Die großen Momente sind dabei oftmals die Kleinigkeiten im Alltag der Heldin. Wenn Kamala ihr erstes Superhelden-Kostüm entwirft und unsicher vorm Spiegel steht, weil sie glaubt lächerlich auszusehen. Dann geht einem das Herz auf, wenn Tony Stark ihr gut zuredet, jeder würde lächerlich in seinen Outfits aussehen. "Hast du dir mal Thor angeschaut?!" Aus den Augen der Teenagerin erleben wir packend und intensiv, wie Kamala schrittweise vom unsicheren Teenager zur frischgebackenen Heldin heranwächst. Ihre Unsicherheit, ihre Selbstzweifel und auch realistische Überschätzung vermenschlichen angenehm - eine der ganz großen Stärken von Marvel, egal, ob in den Comics, in den Filmen oder fortan hoffentlich auch in Videospielen. Außerdem ist es enorm befriedigend, dass ihre muslimischen Wurzeln immer mal wieder Teil der Gespräche und Handlungen sind. Das ist selbst im Jahr 2020 noch sehr unüblich im AAA-Markt und gibt dem Action-Adventure daher einen angenehm frischen Wind
Sechs Superhelden-Spiele in einem?! (Update)
Quelle: PC Games
Mit Black Widow in eine geheime AIM-Anlage eindringen? Während solcher Missionen bekommt man richtig Lust auf ein eigenständiges Spiel für die taffe Ex-Agentin. Der Film soll ja (zum Glück) bald kommen.
m Bereich des Gameplays fällt das Urteil schon durchwachsener aus. Auf der einen Seite gefällt es sehr gut, dass wir in Marvel's Avengers ab und an das Gefühl haben, wir würden gleich mehrere Spiele auf einmal präsentiert bekommen. Eine Mission mit Black Widow durch eine geheime AIM-Basis, die uns, auch wenn nur vorgegaukelt, einen Schleich-Einsatz gewährt? Der explosive Flug mit Iron Man durch Schluchten und Gebirge im Kampf gegen AIM-Geschütze, während Jarvis den passenden Rock 'n Roll auf die Ohren legt? Marvel's Avengers bietet auf dem Papier viel Abwechslung und präsentiert für jeden der sechs spielbaren Charaktere ein großes Skillsystem mitsamt unterschiedlichem Gameplay. Zu Beginn kann das noch gut an der Stange halten, nach ein paar Stunden setzt aber die Monotonie an. Die Schlauchlevel sind oftmals enorm unkreativ und fordern schlicht von uns, Gegnerhorden aus dem Weg zu räumen und nur selten überrascht Crystal Dynamics mit frischen Ansätzen im Spielablauf.
Die Monotonie könnte das große Problem des Action-Adventures werden. Abseits der Kampagne warten auf uns nämlich eine Vielzahl an
Quelle: PC Games
In seinen besten Momenten fühlt sich das Action-Adventure nicht an wie ein gutes Spiel, sondern wie mehrere!
War-Zone-Missionen (weitläufige Missionen), Drop-Zones (kurze Missionen), Hero Missions (unkreative Spezial-Missionen) und HARM-Herausforderungen (Training-Sessions in einem holografischen Übungsraum). Die greifen nicht nur auf die immer gleichen Gegenden aus der Kampagne zurück, auch die Gegner wiederholen sich wie am Fließband. Statt eine frische Mission zu bestreiten kämpfen wir immer und immer wieder gegen die gleichen Bosse und Gegnerhorden, um nach noch mehr Loot zu grinden.
Das würde vielleicht auch in Hinsicht auf Langzeit-Motivation funktionieren, dabei gibt es aber zwei gravierende Probleme: 1. Das Loot, welches sich rein auf Werte fokussiert, ist wenig motivierend für solch Grind-Einlagen. 2. Zwar schalten wir immer neue Skills und Kombos für unsere Charaktere frei, dem Gameplay fehlt es aber an Präzision und Feinschliff, um langfristig zu binden. Eine Spielfigur und ihren Kampfstil zu perfektionieren ist zwar zu Beginn ein starker Anreiz, durch ein oftmals nicht nachvollziehbares Konter-Timing oder häufige Übersichtsprobleme im Effekt- und Lasergewitter verwandelt sich der Schlacht gegen AIM oftmals in einen Kampf gegen unsere Nerven. Marvel-Fans werden ihren Spaß haben, die zu heftige Wiederverwertung trübt den Spielspaß aber enorm.
Das große Endgame-Problem (Update)
Quelle: PC Games
Jede Menge Loot! Enttäuschend ist nur, dass der keinen Einfluss auf unsere optische Erscheinung hat. Hier wurde Potenzial liegen gelassen, besonders in Hinsicht auf das Endgame (hehehe).
Wie typisch für einen Games-as-a-Service-Titel offenbart sich Marvel's Avengers erst richtig nach der eigentlichen Kampagne. Fortan gibt es nämlich unzählige Aufträge im Kampf gegen AIM. Gefangene befreien, feindliche Basen attackieren oder AIM-Anlagen sabotieren... der Alltag der Avengers soll nicht langweilig werden - das ist zumindest der Plan von Crystal Dynamics. Der geht aber nur teilweise auf. Zu Beginn ist es gar nicht so einfach, sich auf dem überfüllten Missionstisch zurechtzufinden. Jeder spielbare Charakter hat eine spezielle Missionsreihe, die sich aber kaum von den restlichen Missionen unterscheidet. Der große Ansporn soll sein, die vielen Kostüme, Takedowns, Emotes und Namensschilder der einzelnen Avengers-Mitglieder freizuschalten. Die sind durch die Bank toll umgesetzt und Hommage an das riesige Universum der Marvel Comics. Um uns an die Hand zu nehmen gibt es noch zusätzlich diverse Einsatzziele und Herausforderungen. So zum Beispiel "Schließe War Zones in jedem Spielgebiet ab", "Erledige 20 Gegner mit Spezialangriffen" oder "Öffne fünf Truhen". Belohnt werden wir mit seltener oder epischer Ausrüstung oder diversen Kosmetik-Gegenständen.
Außerdem leveln wir unsere Spielfigur hoch, wodurch wir weitere Kombos, Angriffe und Spezialattacken freischalten. An dieser Stelle mus
Quelle: PC Games
In den vielen Subwelten von Marvel's Avengers finden sich überall Truhen mit Ressourcen, Ausrüstung und Comics.
s Crystal Dynamics gelobt werden, innerhalb der Skillsysteme finden sich nämlich viele coole Fertigkeiten für die Avengers. Bei den Herausforderungen gibt es zusätzlich tägliche und wöchentliche Aufgaben, schließen wir diese erfolgreich ab, so wartet eine kleine Menge Credits auf uns. Diese können wir dann ebenfalls im Shop investieren für neue Kosmetik-Gegenstände. Marvel's Avengers bietet natürlich auch Mikrotransaktionen, um einem ermüdenden Grind aus dem Weg zu gehen. Das Endgame leidet zwar unter zu wenig Abwechslung, starkem Grind und der Wiederverwertung der Kampagnen-Inhalte, einen Reinfall müssen Fans aber nicht erwarten. Es gibt noch viel Luft nach oben, durch jede Menge Potenzial und kostenlose Post-Launch-Inhalte könnte die Zukunft von Marvel's Avengers aber eine rosige sein. Wichtig ist hierbei besonders, dass Crystal Dynamics die größten Probleme in Angriff nimmt: Das altbackene Missions-Design und die Präzision im Bereich des Gameplays.
Visuell und auditiv gelungen, technisch mit Makeln (Update)
Quelle: PC Games
Mit viel Wumm: Tony hat zwar nicht mit Besuch gerechnet, seine Manieren hat er aber in den letzten fünf Jahren nicht verlernt. Gäste, ob menschlich oder nicht, werden anständig begrüßt.
Egal ob die scharfe Grafik, die besonders im Bereich der Lichteffekte überzeugen kann, der starke und vielschichtige Soundtrack von Bobby Tahouri (Rise of the Tomb Raider) oder die sehr realistischen Animationen der vielen Charaktere, Marvel's Avengers präsentiert sich auf den ersten Blick sehr gut. In größeren Schlachten kommt es aber zu häufig zu starken Rucklern und Technikeinbrüchen. Außerdem enttäuschen oftmals die Details, allen voran die Haare der vielen Marvel-Charaktere. Umso mehr auf dem Bildschirm geschieht, desto stärker knickt die Technik des neuen Crystal-Dynamics-Blockbuster sein. In Kombination mit dem Effektgewitter kann das oftmals sehr nervig werden. Störend ist zusätzlich, dass wir uns bei den Soundeffekten mehr Druckkraft gewünscht hätten. Thors Hammer Mjölnir fehlt es etwas am ikonischen Klang und auch die vielen Raketen und Gadgets von Iron Man knallen weniger, als man sich das wünscht. Bei der Vertonung empfehlen wir, das Abenteuer falls möglich auf Englisch zu genießen. Die deutsche Vertonung schafft es nicht ansatzweise, den Charme der Charaktere einzufangen. Der englische Cast kann hingegen durch die Bank überzeugen und gefällt mit vielen tollen Witzen, Anspielungen und tollen Dialogen. Wer in der englischen Sprache nicht ganz fit ist, der kann auch immer auf deutsche Untertitel zurückgreifen.
Quelle: PC Games
Im Helicarrier, der Basis der Avengers, werden die nächsten Missionen ausgewählt und Gespräche geführt mit den vielen ikonischen Charakteren der Marvel-Comics.
Fazit (Update)
Marvel's Avengers präsentiert eine fantastisch inszenierte Kampagne mit viel Liebe zum Detail. Einzig das altbackene und unkreative Missions-Design sowie zu wenig Abwechslung schaden dem Spielfluss. Abseits der Geschichte verliert sich das Action-Adventure etwas zu sehr in monotonen Loot-Geprügel. Einzelne Spielfiguren und ihren Kampfstil zu perfektionieren ist zwar zu Beginn ein starker Reiz, das zu ungenaue Gameplay kann aber leicht zum Stolperstein werden. Es sollte klar sein, dass sich Marvel's Avengers an Fans der Vorlage richtet. Der neue Blockbuster aus dem Hause Crystal Dynamics hat noch einige Problemchen, es handelt sich bei Marvel's Avengers aber um einen Games-as-a-Service-Titel. In Zukunft wird das Spiel also noch überarbeitet und erweitert. Die Spielerschaft darf sich unter anderem auf neue Umgebungen, frische Missionen sowie Heldinnen und Helden aus dem Marvel-Universum freuen. Bereits bestätigt sind unter anderem Hawkeye und Spider-Man, letzterer aber nur exklusiv für die PlayStation-Konsolen.
Marvel's Avengers erscheint am 04. September 2020 für PC, PS4 und Xbox One.
