Gamezone-Autor Sandro will Metro geil finden. Er mag das Studio, er mag das Setting, er mag die Idee. Aber sein Kopf sagt nein. Metro: Last Light lässt ihn vollkommen kalt. Weshalb ihn das Spiel, das er selbst in der Vorschau als Atmosphäre-Hit angekündigt hat, so gar nicht berührt, erfahrt ihr in unserem kontroversen Test!
Technik: Ein hoch und runter
Quelle: PC Games
Metro: Last Light im Test: Der Shooter lässt uns kalt (8)
Technisch ist Metro: Last Light eine Berg- und Talfahrt. Die Details sind enorm, die Umgebungen wunderschön aber die Gesichter total starr! Man merkt, dass 4A Games mit der Umgebung besser zurechtkommt, als mit Spielfiguren. Der PC-Version merkt man ihre Überlegenheit an. Sie wirkt wirklich erstklassig und begeistert mit volumetrischen Rauch- und Lichteffekten. Auf der Konsole muss man mit sich mit weniger zufrieden geben, vor allem das Spiel mit Licht und Schatten meistern Xbox 360 und PS3 trotzdem sehr gut.
Absolutes Highlight sind die Außenpassagen. Wenn Artjom seine Atemmaske aufhat und Wasser- oder Blutspritzer abbekommt, muss er sie per Klick vom Visier wischen. In solchen Momenten, in denen sich das Licht auf den vereinzelten Tropfen der eigenen Gasmaske bricht, liebt man Metro. Dann gibt es aber wiederum heftige Grafikfehler, vor allem auf den Konsolen. MancheObjekte erscheinen und verschwinden wie es ihnen passt, Texturen werden teilweise zu spät geladen und manches Deko-Teil wird aus bestimmten Blickwinkeln plötzlich unsichtbar oder verliert seine Licht-Attribute.
