Mortal Kombat X in der Vorschau: Das X steht für X-Ray-Kills!

Special Sandro Odak
Mortal Kombat X in der Vorschau: Das X steht für X-Ray-Kills!
Quelle: WB Games

Der Klassiker der ultrablutigen Kämpfe kehrt zurück: Sub-Zero gegen Scorpion, Mortal Kombat ist wieder da! Auf der der Gamescom konnten wir die Neuerungen kennenlernen und das Prügelspiel selber anzocken. Auf den ersten Blick hat sich gar nicht so viel verändert.

Ein Klassiker kehrt zurück: Sub-Zero und Scorpion stehen sich wieder im Ring gegenüber. In Mortal Kombat X! Der neueste Teil von Ed Boons ultrabrutaler Prügelserie ist ein richtiges Oldschool-Ding. Boon und sein Team bei Netherrealm implementieren zwar all die Neuerungen, die sich in ihren letzten Spielen bewährt haben. Zum Beispiel benutzen die Kämpfer ihre Umwelt. Auf einer Karte werden von Wellen immer wieder Leichen angeschwemmt. Drückt man im richtigen Moment den Interaktionsknopf, greifen die Figuren sie aus der Luft und verhauen den Kontrahenten mit den Leichenteilen!

Doch darüber hinaus spielt sich Mortal Kombat X so wie jeder andere Teil der Serie. Ja sogar ein paar der Charaktere bleiben gleich. Klar, dass Sub-Zero und Scorpion dabei sind. Die neuen Charaktere fühlen sich gar nicht so neu an. Cassie Cage ist beispielsweise die Tochter von MK-Urgestein Johnny Cage, sie passt perfekt ins Bild.

Mehrere Kämpferstufen
Um den Kampf-Roster noch mehr aufzuwerten, fügt Netherrealm nicht nur neue Figuren hinzu, jeder Charakter hat von nun an drei "Modi". Vor jedem Kampf wählt man nicht nur seinen Fighter aus, man wählt auch den Kampfstil. Scorpion verschießt im Inferno Modus wie ein Dämon Feuerbälle, als Ninjutsu-Kämpfer hingegen setzt er mehr auf Waffen und Nahkampf. Die drei unterschiedlichen Kampfmodi sorgen schon in den kurzen Anspielrunden für viel Abwechslung – im Prinzip gibt es nun jeden Charakter in drei verschiedenen Ausführungen.

Die drei Modi machen sich nicht nur durch optische Unterschiede bemerkbar, sie haben auch Auswirkungen auf den Stil. Der Inferno-Scorpon ist etwa sehr viel defensiver und auf Entfernung bedacht, als sein Ninjutsu-Äquivalent. Der braucht Nähe, um mit seinen Klingen Schaden anzurichten. Sub-Zero gibt es in verschiedenen Eisausführungen. Im defensiven Modus schützt er sich vor Angriffen mit einem Eisschild, im offensiven Modus verwandelt er den Gegner in eine Eissäule und haut dann kräftig drauf.

Eklige Fatalities
Beim Gameplay tut sich darüber hinaus aber wenig. Noch immer ist die Steuerung mit den Richtungstasten/dem D-Pad am präzisesten. Der Stick funktioniert zwar gerade für Bewegungen ganz gut, doch Kombos kann man damit eigentlich vergessen. Und genau die braucht man, wenn man fette X-Ray-Angriffe und Fatalities ausführen will. Die sind, wie immer in der Serie, ziemlich eklig und gewaltverherrlichend. Am Ende eines Kampfs schneidet Sub-Zero seinem Kontrahenten etwa das Gesicht ab. Das Gehirn flutscht dann aus der Schädeldecke, die Zunge in der geöffneten Mundhöhle zuckt noch minutenlang weiter. Schön ist das nicht, eigentlich kann man in solchen Momenten auch kaum noch hinsehen. Doch davon lebt die Serie ja schon immer: Provozieren wo man kann. Ob Mortal Kombat X so nach Deutschland kommt? Eher unwahrscheinlich. Netherrealm lässt jedoch nichts unversucht, um es trotzdem durch die USK zu mogeln.

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