Ein solides Management-Spiel, das leider in vielerlei Hinsicht Punkte liegen lässt und an einer höheren Wertung vorbeisaust.
Mud TV
Gesteuert wird ausschließlich per Maus, dabei muss man den Protagonisten Matt durch den virtuellen Sender von Raum zu Raum schicken. Wie im Original ist das Studio in einem Hochhaus beheimatet, sodass man mehrmals am Tag über den Aufzug in die Lobby fahren muss, wo sich gemeinschaftliche Einrichtungen wie die Bank oder die Werbeagentur befinden. Leider ist es nicht möglich, im Einzelspielermodus in die Etagen der Konkurrenz zu fahren und ihnen ein Besuch abzustatten, sodass sich hier der Sinn des Aufzuges nicht wirklich erschließen lässt. Auch nerven auf Dauer die immer gleichen Abläufe, besonders zu Spielstart, Räume wie das Archiv, wo gekaufte Sendungen abgelegt werden müssen, haben an sich keine wirkliche Funktion und hätten mit dem Chefbüro kombiniert werden können. Wie für einen erfolgreichen Geschäftsmann üblich, bekommen wir des Weiteren einen PDA zur Verfügung gestellt, über den wir alle nützlichen Informationen wie den Programmplan, E-Mails, die Mitarbeiterübersicht oder Statistiken erreichen können und uns somit nicht durch unzählige Menüs klicken müssen.
Mud TV
Ein weiterer Kritikpunkt sind die technischen Schwierigkeiten, die M.U.D. TV vor allen in der ersten Woche nach Verkaufsstart mit sich brachte. Und trotz des mittlerweile veröffentlichten Patch 1.0.6 hat man noch immer mit Abstürzen und ähnlichem zu kämpfen, was sich besonders im Mehrspielermodus verheerend auf den Spielspaß auswirkt. Auch sonstige Mängel findet man leider hin und wieder, etwa schaltet sich der manuell ausgestellte Sound selbstständig an, nachdem man das Spiel minimiert hat und anschließend im Vollbild laufen lässt.
