Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 im Test: Nach dem mauen Vorgänger ein gelungener Neuanfang

Test Patrick Büssecker

Nachdem der Vorgänger Ultimate Ninja Storm Generations bei Fans eher durchgefallen ist, hat CyberConnect2 viel nachgebessert: Die offene Welt ist in Ultimate Ninja Storm 3 wieder da. Und auch epische Bossfights feiern ihre Wiedergeburt. Wir haben überprüft, ob das Endergebnis wirklich so gut ausfällt wie es sich anhört.

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 im Test (7) Quelle: YouTube Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 im Test (7) Seit dem ersten Naruto-Videospiel im Jahre 2003, welches damals noch für den Bandai WonderSwan und somit natürlich nur in Japan auf den Markt gekommen ist, sind mittlerweile in den ganzen Jahren etliche weitere Titel erschienen, die erfreulicherweise auch bei uns zunehmend veröffentlicht wurden. Dies gilt dabei auch für die Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm-Reihe, deren erster Ableger zwar 2008 exklusiv für die PlayStation 3 veröffentlicht wurde, aber mittlerweile bei den neuen Teilen auch auf der Xbox 360 erhältlich ist. Der bisher letzte Ableger Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations aus dem vergangenen Jahr, konnte viele Anhänger dabei nur bedingt überzeugen. Nicht zuletzt, weil die Fans auf die mitunter atemberaubenden Bosskämpfe und auf eine frei begehbare Welt verzichten mussten. Nun dürfen sich die Fans mit Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 auf einen neuen Teil der Serie freuen und wir verraten euch, ob sich dieser im Vergleich zum Vorgänger wieder steigern konnte.

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 im Test (6) Quelle: YouTube Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 im Test (6) Auch wenn es sich eben etwas streng angehört haben mag, schlecht war Generations natürlich in keiner Weise und der Titel bekam völlig zurecht solide und ordentliche Wertungen der Fachpresse. Dennoch waren einige Kritikpunkte durchaus bemerkenswert, schließlich waren die opulenten und grandios inszenierten Bosskämpfe stets unterhaltsam und die frei begehbare Spielwelt bot auch abseits der Kampfaction viel zu entdecken. Egal, ob man sich nun neue Aufgaben in der Stadt Konoha gesucht oder sich in den Läden für den nächsten Kampf gewappnet hat, irgendetwas gab es immer zu tun. Daher auch gleich die gute Nachricht für alle Fans vorweg: Die freie Spielumgebung hat im neuen Ableger wieder den Weg ins Spiel gefunden und auch die Bosskämpfe sind mit von der Partie. Den Ersten davon dürfen wir schon im Prolog absolvieren und anschließend zum ersten Mal die freie Welt erleben.

Englische oder japanische Sprachausgabe?

Bevor wir uns aber im Spielmodus Ultimatives Abenteuer austoben und die Geschichte von Naruto Shippuden erleben dürfen, sollten wir erst noch einen kleinen Abstecher ins Optionsmenü wagen. Immerhin dürfen wir dort die gewünschte Sprache auswählen und uns zwischen der englischen und der japanischen Sprachausgabe entscheiden, was für viele Fans sicher keine unwichtige Einstellung ist. Auch, weil wir uns bei diesem Ableger selbstverständlich wieder über umfangreiche Sequenzen im Anime-Stil freuen dürfen. Eine deutsche Sprachausgabe ist leider nicht mit von der Partie und so müssen manche Zocker wohl auf die deutschen Untertitel zurückgreifen. Diese sind zwar absolut in Ordnung und der Übersetzung kann man im Grunde auch keinen Vorwurf machen, in der Praxis ist es jedoch nicht ideal, wenn man zum Beispiel während eines Kampfes neben der Action noch die Untertitel im Auge behalten muss. Davon abgesehen gibt es an den Sequenzen und Gesprächen keinen Grund zur Kritik und die Qualität ist wie üblich überzeugend.

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 im Test (9) Quelle: Namco Bandai Games Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 im Test (9) Davon können wir uns auch sogleich im Ultimativen Abenteuer überzeugen und bevor es hier richtig zur Sache geht, dürfen wir zuvor ein längeres Intro genießen, welches uns auf den anschließenden Kampf gegen den Neunschwänzigen entsprechend einstimmt. Zu Beginn erwarten uns dabei noch regelmäßig hilfreiche Einblendungen, die uns sowohl die Steuerung für bestimmte Aktionen, als auch alle möglichen Dinge des Spiels erläutern. Ein richtiges, ausführliches Tutorial, das auch die Grundlagen abdeckt und entsprechend üben lässt, wäre hier aber durchaus wünschenswert gewesen. Wirklich einsteigerfreundlich ist dies leider nicht und wer bisher noch keinen Teil der Reihe gespielt hat, der sollte womöglich erst einige Runden im Trainingsmodus absolvieren und sich dort in aller Ruhe mit der grundlegenden Steuerung vertraut machen.

Held oder Legende, welche Route möchten wir wählen?

Nach einigen Trainingseinheiten sollten aber auch Einsteiger mit dem Spiel problemlos zurecht kommen und dürfen sich im Ultimativen Abenteuer sogleich im Prolog beweisen. In diesem wartet dann bereits eine Neuerung des Spiels auf die Fans, denn von nun an darf man immer wieder zwischen verschiedenen Routen wählen, die unterschiedliche Belohnungen zur Folge haben. Bei diesen sogenannten Ultimativen Entscheidungen gibt es stets eine Helden- und eine Legenden-Route, die sich nicht nur im Schwierigkeitsgrad unterscheiden, der erfreulicherweise direkt angezeigt wird, sonder auch Punkte bringen, die wiederum neue Items und Ninja-Werkzeuge ermöglichen. Die Entscheidungen sind daher also nicht unwichtig und sollten mitunter gut überlegt erfolgen.

Jetzt geht es im Mehrspielermodus zur Sache

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 im Test (10) Quelle: Namco Bandai Games Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 im Test (10) Aber egal, ob man nun die Helden- oder die Legenden-Route gewählt hat, nach dem Prolog darf man sich zum ersten Mal frei bewegen und sich praktisch in aller Ruhe in Konoha umschauen, denn abseits der eigentlichen Hauptgeschichte gibt es so manche Nebenmission zu absolvieren, was noch für die eine oder andere Stunde Spielspaß sorgen kann. Aber keine Sorge, selbst wenn alles im Ultimativen Abenteuer-Modus erledigt wurde, muss noch lange nicht Schluss sein, denn selbstverständlich ist auch wieder ein Onlinemodus mit von der Partie und zudem muss man auf lokale Duelle nicht verzichten. Mit bis zu acht Spielern geht es dann online oder gemeinsam mit Freunden auf der Couch zur Sache und dank verschiedener Möglichkeiten, wie beispielsweise Turnieren, kommt dabei so schnell keine Langeweile auf.

Meinung

Wertung zu Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 (X360)

Wertung:

8.6 /10

Wertung zu Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 (PS3)

Wertung:

8.6 /10
Pro & Contra
Bosskämpfe sind zurückWieder frei begehbare SpielweltOrdentlicher UmfangHübscher Anime-StilToller SoundGute Mehrspieler-Möglichkeiten
Installation bei der PS3-VersionEher für Fans

Bildergalerie

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