Nioh 3 ist das am schnellsten verkaufte Action-RPG der Serie

News David Fabricius
Nioh 3 ist das am schnellsten verkaufte Action-RPG der Serie
Quelle: Team Ninja

Der nächste Schritt der Reihe zündet sofort. Nioh 3 verkauft sich schneller als alle Vorgänger und setzt neue Marken, auch wenn nicht alles rund läuft.

Mit Nioh 3 gelingt Team Ninja ein Start nach Maß. Zwei Wochen nach Release meldeten Koei Tecmo und die Entwickler mehr als eine Million verkaufte Einheiten. Damit ist Nioh 3 das am schnellsten verkaufte Spiel der gesamten Serie. Gleichzeitig knackt das Franchise insgesamt die Marke von zehn Millionen Verkäufen. Ihr könnt im Test zu Nioh 3 erkennen, was stark ist und noch mehr Feinschliff benötigt hätte.

Deswegen hat sich Nioh 3 so schnell verkauft

Schon vor den offiziellen Zahlen ließen die Steam-Spielerzahlen erkennen, dass Nioh 3 (jetzt kaufen 59,50 € / 49,85 € ) zum Start deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht als seine Vorgänger. Die Öffnung hin zu einer offenen Welt spielt dabei eine große Rolle. Ihr erkundet größere Areale, stoßt auf optionale Pfade und entdeckt Schreine und Abkürzungen, die laut Spieleraussagen auf Steam fair gesetzt sind und Frust reduzieren. Die größte Stärke bleibt selbstverständlich das Kampfsystem.

Nioh 3 bietet erneut eine enorme Tiefe mit Waffen, Rüstungen, Schutzgeistern, Seelenkernen sowie Onmyo und Ninjutsu-Fähigkeiten. Neu sind austauschbare passive Skills, mit denen ihr euren Spielstil feiner justieren könnt. Dazu kommt ein Riposte System, das euch bei perfektem Parieren neue Positionierungen erlaubt. International honorieren Kritiker diesen Ansatz. Auf Metacritic erreicht Nioh 3 solide 86 Punkte. Auf Steam fällt das Bild mit 81 Prozent positiven Bewertungen etwas gemischter aus, bleibt aber klar im positiven Bereich.

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Wo das Action-RPG aneckt

Trotz des Erfolgs ist Nioh 3 kein Selbstläufer. Gerade Veteranen bemängeln die fehlenden Schwierigkeitsstufen. Für erfahrene Spieler wirkt das Spiel zu leicht, während Einsteiger von der offenen Welt schnell überfordert werden. Das Balancing bleibt ein Punkt, über den viel gesprochen wird. Teilweise stolpert ihr mitten auf der Karte in extrem harte Bosse, während manche Standard-Gegner gefährlicher wirken als eigentliche Bosskämpfe. Hinzu kommen technische Probleme. Vor allem in den späteren Gebieten häufen sich Ladeverzögerungen und unruhige Kamerawechsel. Hier merkt man, dass das Spiel noch Feinschliff gebraucht hätte. Der Preis wirkt angesichts dieses Zustands für viele zu hoch. Ein Patch behob kürzlich einen ärgerlichen Bug. Allerdings sind damit nicht alle Probleme vollständig ausgeräumt und nur teilweise behoben.

Im Koop kippt die Balance für viele Spieler ebenfalls. In Dreier Gruppen werden viele Kämpfe trivial, während das Solo-Spiel gegen Ende durch enge Areale und aggressive Gegnertypen stark anzieht. Auch Debuffs verlieren zu schnell ihre Wirkung, was taktische Builds ausbremst. Nioh 3 braucht noch ein paar Optimierungen, aber hat sich insgesamt offenbar bewiesen. Ich selbst hatte viel Spaß mit den Vorgängern, mir ging nur das Grinding und die wiederholenden Nebenquest-Areale auf die Nerven. Habt ihr die Vorgänger gespielt? Und wie ist eure Erfahrung mit dem neusten Spiel?

Quelle: wccftech

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