Die Tops & Flops der Redaktion: Oculus Quest, Mario Maker 2, Days Gone, Rage 2 und mehr!
Special
Hier erfahrt ihr, was die PC-Games-Redaktion in den letzten Tagen begeistert, überrascht oder enttäuscht hat. Diese Woche mit dabei: Das frisch veröffentlichte Rage 2, spannende Ankündigungen zu Oculus Quest und Mario Maker 2, cleveres Oculus VR, eine willkommene PC-Umsetzung - und zwei Redakteure, die sich derzeit am liebsten in offenen Welten verlieren.
Volles Programm bei PC Games: In den letzten Tagen haben wir viele erstklassige Titel durchs Testlabor gejagt! Beispielsweise den beklemmenden ÜberraschungshitA Plague Tale: Innocence, das Splatter-Spektakel Mortal Kombat 11, das launige Team Sonic Racing oder den Strategie-Brocken Total War: Three Kingdoms. (Tipp: Eine Übersicht mit allen aktuellen Tests findet ihr am Ende dieser Meldung!) Aber auch abseits der vielen Reviews gab es spannende Neuankündigungen, die das Interesse unserer Kollegen geweckt haben. Hier sind einige unserer Tops und Flops dieser Woche!
Unsere TOPS der Woche:
Andy hat Washington, D.C. für sich entdeckt
Quelle: Ubisoft
Gemeinsam mit seinen Freunden macht Andreas derzeit Washington, D.C. unsicher.
Diese Woche hab ich endlich angefangen, mit meinen Jungs Washington DC von bösen Gangs zu befreien und der Bevölkerung zu helfen, ein besseres Leben zu führen - klingt fast, als hätte ich hehre Absichten, dabei will ich einfach nur ein gutes Spiel zocken. Inzwischen lasse ich bei Open-World-Titeln gerne mal einige Wochen ins Land ziehen, bis ich in die Spielwelt eintauche. Der aktuelle Patch 1.07 lieferte diese Woche wieder unzählige Bugfixes und Optimierungen, zudem lockt der erste Raid "Operation Dark Hours". Grund genug für mich, mit Kollege/Bruder Thomas und Kollege/Kumpel Tobias Die Division zu gründen und fortzuführen, was wir bei Teil 1 begonnen hatten. Uns taugt das Spielkonzept total: Wir teilen uns taktisch auf, stimmen unsere Fertigkeiten aufeinander ab, looten kräftig und machen regelmäßig einen Schw...vergleich, indem wir unsere Rüstungs- und Schadenswerte gegenüberstellen. Außerdem hat jeder mal einen witzigen Spruch auf den Lippen - okay, Tobias weniger, aber der muss die Truppe auch führen -, was Online-Gaming ohnehin signifikant von einem Singleplayer-Spiel unterscheidet: Nur ein Schwein lacht allein.
- Andreas Szedlak, Redakteur
Super Mario Maker 2 haut gewaltig auf den Putz
Quelle: Nintendo
In Mario Maker 2 stecken sinnvolle Neuerungen.
Ich hatte mir ja schon erwartet, dass Super Mario Maker 2 im Vergleich zum Wii-U-Erstling jede Menge neue Baumöglichkeiten mit sich bringen würde. Der erste Trailer und die folgenden Mini-Videos unterstrichen das noch zusätzlich. Welches Feuerwerk an frischen Inhalten Nintendo dann im Rahmen der Super-Mario-Maker-2-Direct vor einigen Tagen raushaute, übertrumpfte all meine Erwartungen aber noch um ein Vielfaches! Was der Deluxe-Leveleditor bietet, geht so weit über einen zusätzlichen Grafikstil und ein paar neue Level-Thematiken hinaus, dass es den Platz dieser Meldung sprengen würde, würde ich alle Inhalte und Möglichkeiten hier aufzählen (ja, ich bin ein Freund von Übertreibungen). Vor allem gefällt es mir, dass Nintendo die Mario-Serie nicht als heilige Kuh betrachtet, sondern beim Basteln auch allerlei Dinge erlaubt, welche die bekannt Serien-Formel gehörig auf den Kopf stellen. Ich freu mich schon tierisch darauf, wenn ich Ende Juni zu basteln beginnen darf!
- Lukas Schmid, Redakteur
Yakuza Kiwami 2 auf Steam
Quelle: SEGA
Yakuza Kiwami 2 gibt's jetzt auch als gute PC-Umsetzung.
Weiter geht die Geschichte rund um den Drachen von Dojima: Nachdem der fünfte Vorsitzende des Tojo-Clans ermordet wurde, muss Kiryu im Yakuza-Streit vermitteln und reist dafür nach Sotenbori in Osaka. Wo Yakuza draufsteht, ist drin, was sich die Fans erwarten: eine wendungsreiche Handlung, unterhaltsame Nebenaufgaben, jede Menge Mini-Games, Majima höchstpersönlich und eine wundervoll umgesetzte, authentische Spielwelt. Und auf dem PC sieht das noch besser aus als auf Konsole! Kurzum: Die Yakuza-Serie ist vielleicht Nischenkost, aber genau mein Fall. Ich besuche Kiryu einfach gerne in seiner faszinierenden Soap-Opera-Yakuza-Welt. Immer und immer wieder! Außerdem liebe ich den Cabaret-Club-Modus ...
- Katharina Pache, Redakteurin
Viel besser als erwartet: Days Gone
Quelle: PC Games
Besser als sein Ruf: Matthias hatte viel Spaß mit Days Gone.
Mein Interesse für Days Gone war seit der Ankündigung für einen Sony-Exklusivtitel vergleichsweise gering. Das Szenario mit diesen Massen an Zombies machte auf mich nicht wirklich einen spannenden Eindruck. Inzwischen bin ich aber froh dem Spiel doch eine Chance gegeben zu haben. Diese Woche habe ich es durchgespielt und muss sagen, dass ich wirklich positiv überrascht wurde. Die Geschichte, das Storytelling, die Charaktere und auch die ganze Queststruktur, mit den in sich verzahnten Handlungssträngen, sind für ein Open-World-Spiel richtig gut. Außerdem war ich schon lange nicht mehr so emotional am Schicksal eines gewissen Videospiel-Charakters interessiert wie hier. Die Entwickler spielen perfekt mit der emotionalen Achterbahn aus Hoffnung, Angst, Verzweiflung und Freude. Manchmal hatte ich das Gefühl mehr bei der Sache zu sein als Protagonist Deacon selbst. Die technischen Probleme sind schade, haben aber das insgesamt positive Erlebnis nur geringfügig überschattet. Lasst euch also dadurch nicht von diesem tollen Erlebnis abschrecken.
- Matthias Dammes, Redakteur
Oculus Quest: Virtual Reality für jedermann
Quelle: Oculus
Johannes ist von der neuen Oculus Quest begeistert!
Virtuelle Realität: Vor einigen Jahren als das große neue Ding gehyped, hat die Begeisterung seitdem stark nachgelassen. Auch bei mir. Meine erste ausführliche VR-Erfahrung hatte ich mit Google Cardboard, das war ziemlich beeindruckend, aber halt eher eine Spielerei. Danach dann irgendwann mal eine Oculus Rift und PlayStation VR ausprobiert, jeweils nur so ein bisschen. Das ist schon alles tolle Technik, aber wo Cardboard durch die Nutzung eines Smartphones technisch beschränkt ist, leisten Oculus Rift und PS VR zwar in dieser Hinsicht deutlich mehr, dafür sind die Systeme im Gegensatz zu Googles VR-Lösung kabelgebunden. Außerdem ist es nicht mit der Brille getan, ein leistungsstarker PC respektive eine PS4 braucht es auch noch, also auch finanziell ein ziemlich großer Aufwand.
All diese Probleme auf einmal zu lösen tritt Oculus nun mit der Oculus Quest an, dem Nachfolger der Oculus Go. Die VR-Brille soll das Beste aus allen Welten vereinen: sie ist mobil, arbeitet eigenständig ohne weitere Hardware und sie hat ordentlich Leistung. Auch die Auflösung des Displays ist für eine Standalone-Lösung ziemlich hoch. Hinzu kommt, dass außer den ebenfalls im Lieferumgang enthaltenen Controllern keine weiteren Sensoren oder ähnliches notwendig sind. Es spricht daher beispielsweise nichts dagegen, mit der Brille bei schönem Wetter in den Garten oder Park zu gehen und dort in die virtuelle Realität abzutauchen, während man sich an der frischen Luft bewegt. Ich hatte durch die Arbeit bereits die Gelegenheit, die Oculus Quest circa eine halbe Stunde lang ausprobieren. Und ganz ehrlich? Ich bin beeindruckt. Tief beeindruckt. Die Brille arbeitet flott, zuverlässig und am wichtigsten: sie legt die Einstiegshürden für VR extrem niedrig, weil ich weder einen PC noch eine Konsole brauche und auch sonst nichts weiter als einfach nur die Quest mit den Controllern. Ehrlicherweise hat mich das Teil sogar so sehr überzeugt, dass ich aktuell mit einer privaten Anschaffung liebäugele. Das hat zuvor noch keine andere VR-Lösung geschafft.
- Johannes Gehrling, Redakteur
Unsere FLOPS der Woche:
Erwartungen erfüllt, im Guten wie im Schlechten
Quelle: PC Games
Rage 2 liefert grandiose Shooter-Action in einer leblosen Open World.
Ich habe lange überlegt, ob ich Rage 2 nicht lieber unter den "Tops" einordnen soll. Denn nach mehr als 25 Stunden kann ich mit Fug und Recht behaupten: Das Ding macht mir richtig Spaß! Die rasend schnellen, druckvollen Ballereien fetzen dermaßen, dass ich Rage 2 liebend gerne einige Kritikpunkte verzeihe. Einige. Aber eben nicht alle. Ja, die Mad Max-Macher haben eine wirklich schöne Open-World gebastelt - doch sie ist einfach zu leblos geraten. Das könnten natürlich eine packende Story und spannende Sidequests locker wieder ausgleichen, doch genau da liegt der Hund unter zwei Metern Wüstensand begraben: Die Geschichte verschenkt ihre tollen Nebencharaktere und ist in wenigen Stunden durchgespielt. Und die eigentlich soliden Nebenaufgaben wiederholen sich so schnell, dass man sie irgendwann nur noch pflichtbewusst abhakt. Rage 2 unterhält mich damit zwar immer gut, begeistert mich aber zu selten. Wer wissen möchte, ob sich der Kauf lohnt und wo die Stärken und Schwächen des Shooters liegen, der wird in meinem Test zu Rage 2 fündig. In Kürze auch mit umfangreichem Test-Video!.
- Felix Schütz, Redakteur
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