Papers, Please: Indie-Veteran hält Infos zu seinem neuen Spiel zurück - aus Furcht vor Diebstahl und KI
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Der "Papers, Please"-Schöpfer Lucas Pope spricht im Podcast "Mike & Rami are still here" über die Gefahren von KI für seine Arbeit und wie die damit verbundene Furcht seine Arbeitsweise geändert hat.
Generative KI in der Spieleentwicklung ist immer ein zweischneidiges Schwert: Einerseits können Assets in der frühen Entwicklungsphase schneller umgesetzt werden, andererseits fehlt ihnen das typische Design, das ein Grafiker an den Tag legt. Einerseits kann es helfen, Zeit zu sparen, andererseits kann es auf Dauer Teile des Teams ersetzen. Der bekannte Solo-Entwickler Lucas Pope beleuchtet das Thema jetzt aus einer anderen Perspektive und sagt, warum die Situation in der Spielebranche sich verändert habe und er sich beim Gedanken an KI nicht wohlfühlt.
Warum hat der Indie-Entwickler Lucas Pope Angst vor KI?
Der renommierte Independent-Entwickler, bekannt für die PC-Spiele "Papers, Please" und Return of the Obra Dinn, äußert als Gast beim Podcast "Mike & Rami are still here" seine Besorgnis über den Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf die Spieleentwicklung. Er verrät, dass diese Furcht so weit geht, dass er mittlerweile seine Kommunikation über laufende Projekte grundlegend verändert hat und Vorsicht walten lässt. Seine Angst ist darin begründet, dass er überzeugt ist, neu mitgeteilte Ideen für Spieleprojekte könnten gestohlen oder kopiert werden.
Lange Zeit galt Pope als Verfechter einer offenen Entwicklung. Er teilte regelmäßig frühe Konzepte, Animationen und technische Experimente in Entwicklerforen, um sich mit der Community auszutauschen. Doch die technologische Entwicklung im Bereich der generativen KI hat bei Pope zu einem Umdenken geführt. Heute befürchtet er, dass seine einzigartigen visuellen Stile und technischen Innovationen von KI-Modellen kopiert und ohne seine Zustimmung von anderen Entwicklern genutzt werden könnten.
Dass er nicht mehr über konkrete Dinge sprechen würde, sei jedoch keine feste Regel. Es kann daher durchaus sein, dass wir zum gegebenen Zeitpunkt doch etwas über ein neues Spielprojekt von Pope erfahren. Wenngleich er in dem Zusammenhang ebenfalls zugibt, dass er befürchtet, sein nächstes Spiel könne nicht an den Erfolg seiner beiden großen Titel anknüpfen. Daher überlege er, ob er sich nicht besser jetzt aus der Spielebranche zurückziehen sollte.
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Quelle: Podcast Mike & Rami are still here, via YouTube
