Playboy: The Mansion im Gamezone-Test

Test Peter Grubmair

Schlüpfe in die Rolle von Hugh Heffner und baue das Playboy Imperium nach deinen Wünschen auf.

Was haben wir für ein Glück, dass sich Hugh Heffner damals doch für das Karnickel und nicht für den Elch entschieden hat. Sonst würden wir heute Elchweibchen jagen und die Bunnies liefen mit Geweihen herum. Nur gut, dass es bereits ein Elchmagazin gab, welches Hefner mit einer Klage drohte, so dass sich dieser gezwungen sah doch den Hasen zu benutzen.

Lebe sein Leben

Hef und sein erstes Playmate Hef und sein erstes Playmate Erste Aufgabe in "Playboy the Mansion" ist es in bester Sim-Manier das all monatliche Magazin auf den Weg zu bringen. Dazu gilt es einen Star zu überreden für das Titelbild zu posieren, ein Playmate aufzutreiben welches sich für das Centerfold ablichten lässt und einen Prominenten zu finden der bereit ist ein Essay für uns zu schreiben. Von den eigenen Angestellten benötigen wir zusätzlich noch eine Fotoserie zu einem beliebigen Thema, einen journalistischen Artikel sowie ein Interview mit einer möglichst prominenten Person. Um die Fotos kümmert sich selbstverständlich unser Fotograf und für die Texte ist unsere Journalistin zuständig. Je besser unsere Angestellten ausgebildet sind desto besser werden auch ihre Artikel. Um nicht aufs Geradewohl hin zu produzieren, können wir im Markt-Bildschirm kontrollieren welche Themen augenblicklich in sind. Klar, dass wir diese bevorzugt in unser Magazin aufnehmen.

Der Mitarbeiter-Bildschirm Der Mitarbeiter-Bildschirm Die Schwierigkeit das Magazin zu erstellen besteht nun darin, dass man ständig neue Prominente auftreiben muss die für den Inhalt sorgen. Für das Titelbild genügt eine weibliche Prominenz die sich entweder mit viel Geld oder viel süßer Worte zur Mitarbeit überreden lässt. Stimmt sie zu und ist ein Fotograf in der Nähe, kann auch schon das Coverphoto angefertigt werden. Schwieriger ist es da schon an ein Centerfold zu kommen, wozu man ein Playmate benötigt. Allerdings darf es sich um kein Star-Playmate handeln ebenso wenig wie um ein bereits veröffentlichtes Playmate. Frischfleisch ist also angesagt, welches viel kostet und auch oft recht zickig ist. Umso einfacher kommen wir an die geschriebenen Artikel, die wir einfach bei unseren angestellten Journalisten in Auftrag geben. Für ein Interview hingegen müssen wir den entsprechenden Prominenten erst vorbereiten, ihm oder ihr etwas schmeicheln bis wir die Zusage zum Interview erhalten. Schon macht sich unser Angestellter auf den Weg den Promi auszufragen.

Eine Party jagt die andere Eine Party jagt die andere Um an die mehr oder weniger Prominenten Leute zu kommen gilt es eine Party nach der anderen zu schmeißen. Dafür sorgen wir im Vorfeld schon dafür, dass den Gästen möglichst viel Abwechslung geboten wird, was sie dazu verleitet länger zu bleiben. Dafür dienen in erster Linie die von uns angestellten Bunnies, welche die Gäste begrüßen und bewirten, sowie möglichst viele und unterschiedliche Unterhaltungsmöglichkeiten. Diese reichen vom einfachen Backgammon-Tisch bis hin zur multimedialen Unterhaltungszentrale oder schlicht einer Bar zum besaufen.

Missions- oder Freeplay

Playboy the Mansion bietet uns genau zwei Spielmöglichkeiten an, nämlich das Missionsspiel oder das freie Spiel. Die Mission bietet uns zwölf aufeinanderfolgende Ziele die zu erfüllen sind, wobei wir im freien Spiel unser Leben als Hef gestalten können wie es uns gefällt. Das Gameplay der zwei Modi unterscheidet sich aber kaum, da man in beiden Hauptsächlich mit der Herausgabe des nächsten Magazins beschäftigt ist um mit dem so gewonnenen Geld seine Mansion auszubauen.

Wir bauen einen Playboy Wir bauen einen Playboy Denn in beiden Modi geht es darum das jeweils nächste Magazin möglichst schnell herauszubringen, um möglichst schnell neues Geld zu verdienen. Denn nur so können wir uns die immer teureren Bunnies, Playmates und Prominente leisten. Ihr Bekanntheitsgrad nämlich bestimmt den Wert des jeweiligen Artikels. Ein Essay eines C-Klasse Promis ist demnach bei weitem nicht so viel wert wie ein Essay eines A-Klasse Promis. Gleiches trifft auf das Coverphoto und das Centerfold zu.

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