Rocket Knight im Gamezone-Test

Test Michael Sosinka

Sparksters Wiederbelebung auf XBLA und PSN gefällt wegen seiner kniffligen Sprungpassagen und punktgenauen Steuerung.

Rocket Knight Rocket Knight Kenner der Serie wird es freuen, dass auch Sparkster's bekannter Feind Axel Gear das eine oder andere mal auftaucht, ebenso wie recht kreative Feindtypen, die stets ein Umdenken erfordern. Für Abwechslung sorgen zudem Level, die wie Horizontal-Shooter aufgebaut sind. Hier fliegt unser süßes und schwerbewaffnetes Opossum von links nach rechts durch den Bildschirm und ballert was das Zeug hält. Auch diese Passagen sind äußerst gut gelungen und sorgen für reichlich Kurzweil. Abgerundet wird das Gameplay von einer sehr präzisen Steuerung, bei der man auch tatsächlich dort landet, wo man eigentlich hin wollte. Dieser Umstand erzeugt ein flottes und flüssiges Gameplay, bei dem man sich mit dem Raketenrucksack gekonnt durch die Missionen katapultiert. Rocket Knight zeigt zwar durchaus knifflig ausgefallen, ist aufgrund der präzisen Bedienung jedoch nie unfair. Mit etwas Übung und Geschick sollte jede Jump & Run-Einlage zu meistern sein.

Die Grafik ist niedlich und abwechslungsreich gestaltet. Ob Waldgebiete oder verschneite Gipfel, die Level haben einiges zu bieten und warten mit ideenreichen Aufgaben auf uns. Auch der Soundtrack ist für ein Download-Spiel gelungen und passt zu der jeweiligen Umgebung, vor allem weil auch Stücke der Vorgänger im Remix erklingen. Zu viel sollte man allerdings nicht erwarten. Absolvierte Level dürfen nochmals gespielt werden, während man seine Punkte in Online-Ranglisten hochladen kann. Multiplayer-Modi sind hingegen nicht vorhanden. Glücklicherweise muss man Rocket Knight nicht wie früher in einem Rutsch durchspielen. Schaltet man die Konsole aus, darf man am zuletzt begonnenen Level weitermachen.

Meinung

Wertung zu Rocket Knight (PS3)

Wertung:

7.8 /10
Pro & Contra
actionreiches und klassisches 2D-Gameplaysehr ansehnliche Optikknuffige Animationender nützliche Raketenrucksackriesige Bossgegnerpräzise SteuerungShooter-Einlagengenügend Abwechslung durch viele anspruchsvolle SprungpassagenSoundtrack überzeugt mit Remix-Stücken
recht kurz (ca. 3 Stunden)keine großartigen Höhepunktefür Genre-Anfänger mitunter zu schwer
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