SBK 2011 im Gamezone-Test

Test Thomas Pfnür

Wer eine Motorradsimulation sucht, die den Namen auch wirklich verdient, sollte sich SBK 2011 mal näher ansehen.

Neu: SBK Tour und Fotomodus

Hard Facts: - Modies: Schnelles Rennen, Zeitrennen, Rennwochenende, Meisterschaftsmodus, Karrieremodus, SBK Tour, Fotomodus, Onlinemodus (schnelles Rennen, Meisterschaft, Rangliste) - Serien: SBK, WSS (Supersport), Superstock 1000 - Specials: SBK Legenden - Hersteller: insgesamt 9, u. a. Aprilia, BMW, Honda, Kawasaki, Suzuki - Rennfahrer: insgesamt 79, u. a. Max Biaggi, Jonathan Rea, Troy Corser - Rennstrecken: insgesamt 16, u. a. Philips Island (Australien), Silverstone (England), Nürburgring (Deutschland)

Der Name im Titel sagt es ja schon deutlich, bei SBK 2011 bekommt ihr die volle Ladung an Lizenzen geboten. Einige der unter dem Dach der FIM, der Fédération Internationale de Motocyclisme bzw. des Motorradweltverbandes, ausgetragenen Serien haben auch den Weg in die aktuelle Rennsimulation von Black Bean / Milestone geschafft. So findet ihr die Meisterschaften der Superstock 1000, eine Art Nachwuchsliga, der WSS (Supersport), welche Maschinen bis max. 750 cm³ zulässt, und natürlich der Namensgebenden Königsklasse SBK. Alles voll lizenziert, d. h. mit allen Fahrern, allen Teams, damit natürlich auch allen Herstellern und allen 2011 aktuellen Rennstrecken. Als kleinen Bonus - übrigens müssten Teile davon erst durch besondere fahrerische Leistungen frei geschalten werden - gibt es noch die so genannten SBK Legends, welche besondere Teams, Maschinen und vor allem auch Fahrer der letzten knapp 20 Jahre Superbike-Weltmeisterschaft beinhalten. Benutzen könnt ihr dies dann alles in den Modies schnelles Rennen, Timerace, Rennwochenende - was übrigens aus den obligatorischen Training, Qualifying, samt Superpole, und natürlich dem Rennen selbst besteht -, sowie innerhalb der normalen Einzelmeisterschaft in einer der Serien.

SBK 2011 SBK 2011 Herzstück von SBK 2011 ist aber natürlich nach wie vor der Karrieremodus. Kaum eine Überraschung wird es wohl sein, dass ihr euch hierbei zu Beginn erst einen Fahrer mit den üblichen Möglichkeiten bezüglich Größe, Aussehen, Bekleidung und Helm erstellen müsst. Zusätzlich könnt ihr auch noch einen von euch bevorzugten Fahrstil wählen und somit z. B. festlegen, wie ihr euch in die Kurve legen wollt. Gestartet wird die Karriere dann übrigens in der Superstock 1000 (Nachwuchs-Serie der SBK). Während anfangs hierfür die Vertragsangebote noch sehr übersichtlich sind und ihr froh sein müsst, überhaupt eine Maschine samt Teamunterstützung angeboten zu bekommen, könnt ihr im Verlauf einer Saison durch besondere Aktionen, wie etwa das Überholen eines speziellen Gegner, so genannte Rufpunkte einheimsen. Je höher euer Stand an diesen Rufpunkten dann ist, umso mehr Interesse weckt ihr bei anderen Rennställen, irgendwann dann auch von denen der höheren Rennserien WSS und SBK. Übrigens beschränkt sich der Karrieremodus wirklich nur auf die Karriere eueres Alter Egos, d. h. auf die Teams, wie etwa bei Capcoms MotoGP, habt ihr keinerlei Einfluss. Dies ist dann auch einer der großen Schwächen dieser Spielvariante. Es fehlt irgendwie das "Drumherum", alles ist nur fixiert auf das Rennenfahren, abseits davon gibt es nichts oder nur sehr wenig. Schön allerdings, dass ihr euch auch als Schrauber ausprobieren könnt. Wer will kann sein Motorrad bis ins kleinste Detail per Telemetriedaten auswerten und durch Modifizierungen dann natürlich entsprechend verbessern. Wer das nicht will, kann dies auch alles von der CPU erledigen lassen.

SBK 2011 SBK 2011 Komplett neu in die Menüauswahl der Motorradsimulation ist heuer die SBK Tour hinzugekommen. Dahinter werdet ihr eine Art Herausforderungsmodus finden, welcher euch diverse in sechs Levelstufen unterteilte Challenges auf sämtlichen Rennstrecken der Welt bietet. Je erfolgreicher ihr die mehr als 50 Herausforderungen absolviert, umso mehr Goodies, wie etwa neue Strecken, Fahrerlegenden oder spezielle Ausrüstungsgegenstände, werdet ihr frei schalten können. Und wenn wir schon bei Neuheiten sind. Ebenfalls neu, allerdings bei weitem nicht so fordernd und spielerisch wertvoll wie etwa die SBK Tour, ist der Fotomodus. Die Meisten von euch werden jetzt bereits ahnen was sich dahinter versteckt. Richtig, schießt Bilder von euren besten Aktionen und speichert selbige ab. Wer es noch spezieller will, kann die Schnappschüsse dann auch per Upload auf die offizielle Webseite von SBK 2011 stellen - zum Vergnügen der Community. Apropos Community. Natürlich enthält auch der aktuelle Ableger der Spieleserie wieder einen Onlinemodus mit der Möglichkeit schnelle Rennen oder eine komplette Meisterschaft zu absolvieren. Hier ebenfalls wieder vorhanden: Die obligatorischen Ranglisten.

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