Saboteur Sean Devlin ist bei uns, trotz einiger Mängel, eingeschlagen wie eine seiner gefürchteten Bomben.
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Neben dieser Tatsache tun sich weitere eher negative Aspekte auf, wie zum Beispiel die unschöne Treppchenbildung an Objekten, wenn man diese aus unmittelbarer Nähe betrachtet. Und auch die Animationen sind nicht immer 100%ig das Gelbe vom Ei, bzw. wirken leicht stockend, gerade bei den deutschen Gesellen. Wird es hektisch so kann es zudem vorkommen, dass die Framerate ein wenig in die Knie geht, was dem Spielfluß ebenfalls nicht sonderlich zuträglich ist. Die größten Spielunterbrechungen liefern aber die stetigen Ladepausen, die wirklich mehr als zahlreich vertreten sind und streckenweise viel zu lange dauern, auch wenn man das XXX Gbyte große Spiel auf der Festplatte installiert hat. Doch Kritik hin oder her; Man sollte sich auf die positiven Seiten konzentrieren, da man selten ein so kunstvoll gestaltetes Spiel zu sehen bekommt, auch wenn der Eindruck der übereilten Veröffentlichung nie ganz aus der Welt zu schaffen ist.
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Musikalisch werden natürlich zeitgemäße Klänge geliefert auch wenn ein Musikstück wie "Feeling good" weniger aus den 40er, sondern aus den 60er Jahren stammt und man nicht wirklich Rücksicht auf die historische Korrektheit legt. Macht aber nichts, da die Musik sehr gut gewählt wurde, man aber mehr Auswahl an Musik hätte bieten können. Dafür ist die Synchronisation erste Klasse und die deutschen Sprecher geben sich redlich Mühe, den virtuellen Charakteren Leben einzuhauchen. Bis auf wenige Ausnahmen bei einigen Nebenrollen, liefern die Haupt- sowie Nebendarsteller aber eine stimmige und atmosphärisch passende Synchronisation ab. Die Soundeffekte bilden da keine Ausnahme und runden das positive Gesamtbild auf schöne Art und Weise ab. Donnernde Explosionen, verschiedene Waffensounds und die vor Propaganda strotzenden Lautsprecherdurchsagen der Deutschen in der Stadt wirken authentisch und passen einfach sehr gut in die Szenerie.
