Schuster bleib bei deinen Leisten! Dieser Ausflug eines 2D-Kultprüglers in die dritte Dimension ging gehörig daneben.
- Import-Test! -
Was ist denn da im Hause SNK Playmore los? Die Experten für 2D-Prügelspiele, Shoot 'em Ups und liebevoll gestaltete Pixelmännchen verlassen die eigens auferlegten Old School-Pfade und präsentieren mit Samurai Shodwon Sen ein Prügelspiel, welches sich frappierend von seinen Vorgängern unterscheidet. Und zwar wird hier nicht mehr in der guten, alten Seitenansicht gekämpft, sondern in die dritte Dimension gewechselt. Ob dieser Ausflug der Serie gut bekommt, erfahrt ihr im nachstehenden Review zum Spiel.
Von Samurais, Ninjas, Kabukimännern und Wikingern...
Samurai Shodown Sen
Eine wirkliche Hauptstory besitzt Samurai Shodown Sen nicht und so folgt man im Story-Mode des Spiels den einzelnen Handlungssträngen der insgesamt 24 (+ zwei freispielbaren) Charaktere. Alte, und aus Vorgängerspielen bekannte, Kämpfer wie Hanzo Hattori vom Tokugawa Ninja-Clan, Kazuki Kazama aus Samurai Shodown IV und der Samurai Jubei Yagyu tauchen hierbei ebenso auf, wie eine handvoll komplett neuer Charaktere, weswegen die generelle Auswahl an Kämpfern doch recht üppig und interessant ausfällt. Selbst den Wikinger Garros, sowie den "obligatorischen Deutschen" Walter hat es in fernöstliche Gefilde verschlagen, um an dem blutigen Schnetzelfest teilzunehmen. Dabei folgt jeder seiner eigenen Geschichte in dessen Verlauf er Bekanntschaft mit einigen anderen der vertretenen Kämpfern macht und diesen natürlich gehörig die Kauleiste vermöbeln muss. Damit ihr euch ein Bild von den einzelnen Kämpfern machen könnt, haben wir die Riege der Prügelwütigen in einer entsprechenden Galerie in diesem Review für euch untergebracht.
Samurai Shodown Sen
Mit wirklichen vielen Spielmodi kann Samurai Shodown Sen allerdings nicht aufwarten und so bekommt man sowohl den "altgedienten" und eben erwähnten Story-Modus, als auch Versus, Trainings und Survival-Modi geboten. Zusätzlich erhält man die Chance via Xbox Live gegen andere Spieler via Online-Anbindung anzutreten, doch hierbei wird das erste von vielen schwerwiegenden Problemen innerhalb des Spiels enthüllt. Die Lobbys, in denen sich die Spieler für Kämpfe zusammenfinden können, werden nämlich nicht gerade viel besucht, weswegen es eine gefühlte Ewigkeit dauert, bis man einen geeigneten Kampfpartner gefunden hat. Dies wäre noch nicht das Schlimmste, doch ist dies nur die Spitze des Eisbergs an Unzulänglichkeiten...
