Spieletipps für Sim City 4: Abhilfe für verarmte Städtebauer #2: Region und Landschaft

Tipp Jonas Küßner

Der Start in Sim City 4 kann durchaus holprig verlaufen, was dazu führt, dass Spieler statt wohlhabenden Weltmetropolen eher verarmte Kleinstädte vorfinden können. Beherrscht man jedoch die folgenden Grundlagen, sollte einem erfolgreichen Spiel nichts entgegenstehen.

Die Regionsübersicht Quelle: Selbst gemacht aus Sim City 4 Die Regionsübersicht Die Region
Eines der wichtigsten Elemente, welches die Entwicklung einer Stadt beeinflusst, ist die Region. Dort sind die Städte nicht nur optisch dargestellt, sondern auch wirtschaftlich verknüpft. Arbeitssuchende reisen zu den Fabriken und Geschäften der Nachbarstadt, wenn nicht genügend davon in unmittelbarer Nähe zur Wohnung vorhanden sind. Auch kann Strom, Wasser und Müll im- und exportiert werden, sodass man beim Aufbau der Stadt zum Beispiel getrost auf schmutzige Kohlekraftwerke verzichten und sich die Energie direkt aus einer Nachbarstadt besorgen kann.

Das Wachstum ist ebenfalls sehr abhängig von anderen Städten in der Region. Sofern noch keine Nachbarkommunen vorhanden sind, geht der Prozess eher schleppend voran und die Nachfrage nach Einwohner- und Arbeitsplatzstätten hält sich in Maßen. Das ändert sich schlagartig, wenn eine Verbindung zu anderen Städten, beispielsweise per Autobahn, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Flughäfen, besteht. Ganze Abschnitte von Hochhäusern entstehen zudem erst, wenn die Region insgesamt einen bestimmten Fortschritt erreicht hat.

Die Simulation der Städte erfolgt nur, wenn man sich im Bürgermeistermodus befindet. Die Auswirkungen auf andere Städte wirken sich erst aus, wenn man diese öffnet. So lohnt es sich auch, eine länger nicht genutzte Stadt nach dem Errichten von Nachbarstädten erneut zu laden.

Gefällt einem die Standardregion nicht, bietet Sim City 4 einige vorinstallierte Alternativen wie San Francisco oder London. Weitere Regionen können selbst erstellt oder aus dem Internet heruntergeladen werden.

Die Landschaft
Bevor man mit dem Bau einer Stadt beginnt, sollte man zunächst die Möglichkeiten der Landschaftswerkzeuge nutzen. Wald- und Wasserflächen wirken sich positiv auf den Landwert aus, welchen die höheren Einkommensschichten als Bewertungsgrundlage für kommende Wohngebiete nutzen. Auch Relief in Form von Bergen und Tälern kann hier sicherlich nicht schaden. Ebenso senken Bäume die Luftverschmutzung und eignen sich gut um Industrie- von den restlichen Flächen zu trennen. Ebene und leere Flächen sollte man also vermeiden, auch weil diese nicht besonders schön anzuschauen sind. Städte sollten über Wasseranbindung verfügen und nicht nur aus einer flachen Ebene bestehen. Quelle: Selbst gemacht aus Sim City 4 Städte sollten über Wasseranbindung verfügen und nicht nur aus einer flachen Ebene bestehen.

Die Städte sollten eine Anbindung zu Wasserflächen haben, die mit anderen Städten verknüpft sind. Dadurch ist gewährleistet, dass über Schifffahrt Handel betrieben werden kann, was sich positiv auf die Wirtschaftslage in den Städten auswirkt. Zudem sind Küstenbereiche bei den Sims begehrt und haben höhere Landwerte. Die Größe der Flüsse ist dabei relativ egal, so lange ein Hafen darauf errichtet werden kann.

Beachten sollte man, dass man die Tools im späteren Spielverlauf eigentlich nicht mehr nutzen kann. Mit einem Cheat-Code, der hier zu finden ist, kann man diese Sperre jedoch umgehen und zum Beispiel Seen zu einer Stadt hinzufügen ohne dafür die Stadtkasse zu plündern.

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