Im Vergleich mit der Wii lässt die DS-Fassung Federn, denn die vorgegebenen Ziele und die Missionen sind abgespeckt.
In der Ruhe liegt die Kraft
SimAnimals Afrika
Eines muss man EA auf jeden Fall lassen, sie haben es geschafft ein Spielprinzip zu kredenzen, dass vor allem dadurch besticht, dass man mit Ruhe und Zeit viel mehr erreicht als mit Hektik, Stress und Panik. Gemächlich geht es zu den Weiten des afrikanischen Landes und so erweist sich auch die Umgebung, die leider ein Stück weit trist und grau daher kommt. Leuchtende, kräftige Farben als auch hübsche Details, ähnlich den Kulleraugen geprägten Emotionen der Wii-Fassung, sucht man beim DS-Vertreter leider vergeblich. Grundlegend kann die Zufriedenheit der Tiere als auch der Umgebung gleichfalls durch Smilies eingesehen werden - aber andere Reaktionen bleiben auf der Strecke. Animationen und Darstellungen der Tiere sind zweckmäßig verhalten, ohne große Liebe zum Detail. Hier wäre garantiert mehr drin gewesen und es ist auf jeden Fall deutlich erkennbar, dass der Titel durch die fehlende humorige Comic-Darstellung einiges an Charme einbüßt. Nichts desto weniger könnt ihr, wann immer es nötig ist, Tiere insofern näher unter die Lupe nehmen, wenn ihr nicht sicher seid, wie sie drauf sind. Einfach angetippt, erscheinen alle Details auf dem oberen Bildschirm und in Form von Symbolen wird euch gezeigt, was das entsprechende Viecherl benötigt oder ob es zufrieden ist.
SimAnimals Afrika
Die Steuerung, welche gelegentlich durch einen Tastendruck geregelt werden will, besticht sonst aber ausschließlich mit der Stylus und Touchscreen Technik. Gesamt gab es keinen Grund sich zu beschweren, reagiert doch alles ordentlich und sauber. So huscht ihr mittels Scrolling, und damit verbunden mittels der Steuerungstasten, über den Bildschirm und erreicht damit alle Stellen, die es braucht, so dass die Tiere garantiert nicht leiden werden. Die vorgesehenen Aktionen sind logisch angeordnet und werden vor allem auch jüngere Spieler nicht in die Verzweiflung treiben. Ein passendes Menü, das zu jeder Zeit aufgerufen werden kann (oder ihr befragt den allwissenden Papagei), hilft überdies alle notwendigen Aktionen auszuführen und gibt, wann immer es nötig ist, auch den Blick in das Missionsbuch frei, welches gleichfalls vorhanden ist und euch aufträgt, bestimmte Sachen zu finden, zu erledigen oder gerade zu rücken.
Während die Wii-Fassung durchaus afrikanisch angehauchte Klänge an euer Ohr dringen lässt, begnügt sich die Handheld-Version damit, dass ihr vorzugsweise Tierlaute, wie z.B. das Schreien eines Pfaus oder eben das Tröten eines Elefanten zu hören bekommt. Dazu zirpen die Grillen ein nettes Liedchen und hin und wieder hört ihr den Wind leise säuseln.
