Slime-san im Test: Ein besonders knackiger Indie-Plattformer für Switch, PC, PS4 und Xbox One
Test
Da steckt der Wurm drin! Oder besser gesagt: Ihr steckt im Wurm drin! Da wieder heil rauszukommen, ist das Ziel eures Abenteuers im Indie-Actiontitel Slime-san. Wir haben den knackig anspruchsvollen Plattformer getestet und verraten euch, was euch im Spiel erwartet.
Als Slime-san, seines Zeichens ein kleiner grüner Schleimhaufen, eines Tages von einem übermächtigen Wurm gefressen wird, findet er sich auf einmal, noch immer lebendig, in den Eingeweiden des wirbellosen Tiers wieder. Nun liegt es an euch, ihn aus dieser misslichen Lage zu befreien!
Schnell und knackig
Um dieses Ziel zu verwirklichen, hüpft ihr durch eine Vielzahl kleiner, knackiger Levels. Dabei das Wichtigste: Unbeschadet ans Ziel gelangen. Jeder Fehler bedeutet nämlich den sofortigen Tod! Unterwegs sammelt ihr Äpfel auf und sucht nach geheimen Münzen, die ihr beide wiederum in Slumptown, einer großen Stadt inmitten der Eingeweide des Wurms, in Outfits und andere Goodies wie neue Rahmen für den Spielbildschirm investieren könnt. Die Zeit sitzt euch ständig im Nacken, denn bereits nach Kurzem flutet tödliche Magensäure jeden Raum. Das Fortbewegungsarsenal besteht aus Laufen, Klettern, Dashen und einer speziellen Fähigkeit, mit der ihr die Zeit extrem verlangsamt und grüne Materie durchdringen könnt.
Quelle: N-ZONE
Timing und Geschick sind alles in Slime-san. Hier müsst ihr gleichzeitig richtig von Wand zu Wand hüpfen, auf die roten Sägeblätter achten und bei den grünen Kugeln noch an eure Spezialfähigkeit denken. Außerdem rennt die Zeit. Puh, so viel auf einmal!
Fokus aufs Wesentliche
Soweit, so gut, denn das Spielprinzip ist denkbar simpel. Was in den ersten paar Levels noch recht einsteigerfreundlich daherkommt, wird bereits nach kürzester Zeit zur bockschweren Aufgabe. Trial and Error wird schnell zum Standard, nicht vorhandene Ladezeiten machen den Spielablauf trotzdem besonders flüssig. Mit ausreichend Übung meistert ihr häufig gespielte Levels irgendwann allerdings in Windeseile. Das ist auch nötig für den Speedrun-Modus, in dem ihr die Levels so schnell wie möglich abschließen müsst. Noch mehr Abwechslung bietet der Boss-Mode. Grafisch zündet Slime-san kein Feuerwerk ab, denn die Entwickler setzen auf Retro-8-Bit-Look und ungewöhnliche Farben. Spieler mit Farbsehschwäche können die Farbpalette glücklicherweise in den Optionen anpassen. Ansonsten solltet ihr des Englischen mächtig sein, übersetzt wurde nämlich nichts. Da das Hauptaugenmerk allerdings auf pfeilschnellem Gameplay und genialen Jump&Run-Levels liegt, ist die Story auch nichts weiter als ein nettes Gimmick.
