Sniper: Ghost Warrior Contracts in der Vorschau: Ein ruhiges Händchen bewahren!

Special David Benke
Sniper Ghost Warrior Contracts erscheint am 22. November 2019.
Quelle: CI Games

Bereits seit über zehn Jahren sind die Entwickler von CI Games mit ihrer Sniper-Reihe eine Instittution im Genre der Taktik-Shooter. Diese Erfolgsgeschichte will das polnische Studio nun mit dem neuesten Serienableger Sniper: Ghost Warrior Contracts fortsetzen. Wir haben den Titel auf der gamescom ausprobiert und verraten euch, was er zu bieten hat.

Das Grundprinzip von Sniper: Ghost Warrior Contracts ist natürlich noch immer gleich: Ihr müsst in diversen Missionen ein ruhiges Händchen und ein gutes Auge beweisen und bestimmte Zielpersonen ausschalten - vorzugsweise lautlos und unentdeckt. Im Vergleich zum direkten Vorgänger erwarten euch aber dennoch gleich mehrere Unterschiede. So spielt der neueste Ableger - eventuell aufgrund des negativen Feedbacks auf den dritten Teil - nicht mehr in einer offenen Spielwelt und auch eine Art übergeordnete Handlung such ihr vergebens. Stattdessen konzentriert sich der Titel auf die namensgebenden Auftrag-Missionen.
Als bezahlter Auftragskiller verschlägt es euch immer wieder an verschiedene Orte der Welt, wo ihr dann eurem blutigen Tagewerk nachgeht. Bei euren Gegenspielern, die stets mit einem kurzen Briefing in Form einer Cutscene vorgestellt werden, greift der Entwickler dabei tief in die Klischeekiste. In unserer Demo-Session bekamen wir es etwa mit dem russischen Ölmagnaten Igor Sekhov zu tun, der sich mit Korruption und Sabotage wohl ein paar mächtige Feinde gemacht hatte. Entsprechend galt es für uns, nach Sibirien zu reisen und seinem Leben ein Ende zu setzen.

Das folgende Level, ein Küstenhafen, lässt sich wohl am besten als Mini-Sandbox beschreiben. Die Karte umfasst nur ein vergleichsweise überschaubares Areal, das ihr jedoch frei erkunden könnt, um den perfekten Weg zu eurer Zielperson zu finden. Das Schneegebiet sah in unserer Demo auch recht gut aus. Sniper: Ghost Warrior Contracts basiert auf der aktuellen Cryengine, die nette Kulissen und ein schöne Belichtung auf den Bildschirm zaubert. Auf dem PC läuft der Titel zum Release zudem in 4K-Auflösung und bei 60 Bildern pro Sekunde. So könnt ihr Fieslinge in grafischem Hcohglanz erlegen.
Sniper Ghost Warrior Contracts erscheint am 22. November 2019. Quelle: CI Games Sniper Ghost Warrior Contracts erscheint am 22. November 2019. Das geht auf verschiedenste Weisen, schließlich verfügt ihr über eine Reihe an Waffen, die ihr per Ringmenü auswählt. Ihr könnt etwa einfach mit dem Maschinengewehr draufballern, eine Ködergranate werfen und den Gegner dann von hinten mit dem Messer ausschalten oder eben - wie es Titel und Genre nahelegen - mit dem Scharfschützengewehr zuschlagen.

Das funktioniert mit der Maus aber auch mit dem Controller richtig gut. Euer - übrigens überarbeitetes Fadenkreuz, lässt sich präzise steuern, wodruch ihr auch die abfallende Flugbahn eurer Kugel mit einberechnen könnt. Dann müsst ihr nur noch im richtigen Moment den Abzug drücken und könnt in einer Slow-Motion-Sequenz mitverfolgen, wie euer Projektil den Lauf verlässt und euer anvisiertes Ziel Boden schickt. Dabei können auch mal Körperteile fliegen, Sniper: Ghost Warrior Contracts verfügt nämlich über ein Verstümmelungs-Feature.

Bildergalerie

An anderen Ecken nehmen es die Entwickler mit dem Realismus dafür nicht so ernst. Ihr habt etwa keine echten, lizenzierten Waffen und einige eurer Gadgets, die ihr im Spielverlauf noch upgraden dürft, würden auf dem echten Schlachtfeld wohl auch nicht so existieren. Neben Drohnen. Giftgas und Minen besitzt ihr etwa auch eine Maske, mit der ihr die Umgebung scannen, Feinde markieren und explosive Fässer entdecken könnt, die sich dann zu eurem Vorteil nutzen lassen.

Sniper: Ghost Warrior Contracts erscheint am 22. November für PC, PS4 und Xbox One. Übrigens wird der Titel neben den wiederholbaren - und mit optionalen Herausforderungen gespickten - Missionen auch einen Multiplayer enthalten sein.

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