Sonic Generations im Gamezone-Test

Test Sandro Odak

Sonic Generations ist dem 20jährigen Jubiläum einer Figur wie Sonic absolut würdig und ein Geschenk an Fans. Super!

Sonic Generations Sonic Generations In dieser tristen Landschaft stehen mehrere Stages zur Auswahl, in jeder einzelnen sind Sonics Freunde gefangen. Wer genau hinschaut, wird die Level wiedererkennen: Als erstes steht die Green Hill Zone bereit, die es bereits in mehreren Sonics gab. Das erste mal konnte man durch Green Hill aber in Sonic the Hedgehog hüpfen, das war 1991! Hat man ein Level in 2D und 3D geschafft, kehrt wieder Farbe in die Welt zurück. Außerdem befreit man den eingeschlossenen Charakter und fährt in der Geschichte fort. Dass es zwei Sonics gibt, erfährt der Protagonist übrigens erst bei einem Bosskampf.

Sonic Generations Sonic Generations Natürlich unterscheiden sich Level von den Originalen, SEGA will nicht einfach nur ein Remake abliefern. Stattdessen orientiert man sich optisch und inhaltlich bei den Originalen, sodass man etwa in Chemical Plant (Original: Sonic 2) wieder auf blauen Rohren rumdüst oder in City Escape (Original: Sonic Adventure 2) mit dem Skateboard durch die Straßen von Central City düst. Der Aufbau der Level ist hingegen neu, und wieder geht es drunter und drüber: Sonic springt von Plattform zu Plattform, düst auf Schienen umher, hüpft Gegnern auf den Kopf und rennt wie ein Wirbelwind. Richtige Fans werden es lieben und die Level auswendig lernen, um in Speedruns noch besser abzuschneiden und Highscores zu setzen. Wer es gemächlicher mag, braucht aber nicht durchrushen, sondern kann sich gemütlich Zeit nehmen. Eine S-Wertung ist dann vielleicht nicht immer drin, unfair bewertet wird man aber am Ende eigentlich nie.

Normale Level, Bossgegner, Extrastages

Sonic Generations Sonic Generations Im Verlauf des Spiels schaltet man nach und nach Sonics frühere Stationen frei. Insgesamt sind das zehn Stages, die man jeweils in 2D und 3D spielt. Hat man jedoch nur die Story-Mission durch, ist immer nur das halbe Level mit Farbe belebt. Den Rest muss man durch Extrastages und Herausforderungen freischalten. Hat man nämlich Sonics Freund aus dem Zeitloch befreit, gibt es in jeder Stage mehrere Zusatzmissionen. Das können Rätsel sein, Rennen gegen Computer-Gegner, Zeitrennen oder auch mal fiesere Aufgaben, wie etwa nur einen Ring auf der Karte zu haben, den man ins Ziel bringen muss. Erst wenn man diese Stages durchspielt, ist ein Level komplett "lebendig".

Sonic Generations Sonic Generations Alle paar Welten gibt es dazu Bosskämpfe, die man mit Schlüsseln freischaltet, die es als Belohnung für Extralevel gibt. Das macht besonders Spaß und ist manchmal schon etwas knifflig. Der erste Boss ist etwa ein riesiger Eggman-Roboter. Um ihn zu besiegen, muss Sonic einige Tricks anwenden. Immer wenn der Roboterarm auf Sonic zurast, muss man in der Nähe von Bomben rumspringen. Explodiert die Bombe, ist der Arm kurz gelähmt, man springt auf und greift den Kopf des Roboters an. Das ganze widerholt Sonic einige Male, et voila, Eggman ist weg!

Grafik, Sound, Steuerung

Sonic Generations Sonic Generations Gelungen ist den Machern von Sonic Generations auf jeden Fall der komplette technische Part. Einer der wichtigsten Punkte ist sicherlich ein flüssiges Gameplay, vor allem wenn der blaue Igel mit höchster Geschwindigkeit durch die Level rennt. Hier gibt es nicht viel zu kritisieren: Ohne große Ruckler oder Framedrops geht es durch die wunderhübschen Stages, die liebevoll und bunt gezeichnet sind. Auch für Abwechslung ist gesorgt: Grüne Wiesen und sanfte Hügel wechseln sich mit Wolkenformationen, Straßen, Dschungel oder Industriestandorten ab, jedes Level hat seinen ganz eigenen Look. Unterschiede zwischen 2D und 3D lassen sich durchaus ausmachen: Während die Sidescroll-Level etwas mehr wie gezeichnet aussehen, sind die 3D-Stages deutlich "realistischer" gerendert.

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