Sonic Generations ist dem 20jährigen Jubiläum einer Figur wie Sonic absolut würdig und ein Geschenk an Fans. Super!
Sonic Generations
Unterschiede im Gameplay sind zwischen den Modi leichter zu erkennen, sie unterscheiden sich nicht nur in der Perspektive. Während der Pummel-Sonic etwa stehen bleiben muss, um seinen Spin Dash-Turbo zu aktivieren, kann der schlanke Sonic in der 3D Perspektive jederzeit den Turbo zuschalten. Gegner schaltet man im Sidescroller außerdem aus, indem man auf sie springt, in 3D geschieht alles via Jump Dash, Sonic springt also erst in die Luft, visiert dann ein Ziel (Gegner, Bouncer) an und springt dann darauf zu.
Sonic Generations
Besonders gelungen ist natürlich die Levelführung. Sonic kann immer wieder alternative Wege einschlagen, Kenner werden sich alle ansehen, um so entweder den Punkte-ergiebigsten oder den schnellsten zu finden. Besonders hübsch sieht das in 3D aus. Wenn Sonic etwa in City Escape anfangs im Turbo eine Rampe meistert, kann er auf einem Draht ein Teil des Levels einfach überspringen, indem er darüber grindet. Den Hintergrund, also das Gebiet, in dem man eigentlich wäre, sieht man natürlich trotzdem.
Sonic Generations
Grandioser Höhepunkt ist zum Schluss der Soundtrack von Sonic Generations. Das Spiel wird von remasterten Versionen der alten Soundtracks untermalt, gerade moderne Neuinterpretationen des alten 16-bit Gedudels haben uns gut gefallen. Elektronische Beats im Stil der alten 16-bit-Klassiker treiben einen voran, das macht Spaß und ist auch ohne das Spiel im Laufwerk durchaus hörbar. Zumindest, wenn man die Special Edition hat, der liegt nämlich eine Soundtrack-CD bei! Etwas hat uns beim Sound aber dann doch gestört: Die Stimme... Richtig gehört, Sonic kann nun mehr, als nur die Daumen nach oben strecken. Dafür hat sogar die deutsche Original-Stimme aus der TV-Serie hergehalten. Schade nur, dass die total piepsig und schrill ist, insgesamt auch übermäßig kindlich betont. Auch wenn der Schwierigkeitsgrad auch durchaus Erwachsenen gerecht wird, hier wird offensichtlich eine jüngere Zielgruppe angesprochen. Das erklärt auch die USK-Wertung: Ab 6 Jahren.
Die Steuerung ist kurzum bis auf wenige Ausrutscher gelungen. Zwar ist das Spiel ein Geschwindigkeitsrausch sondergleichen, mit ein wenig Übung kann man den Protagonisten aber leicht kontrollieren. Lediglich im 3D-Modus aus der Schulterperspektive hatten wir (ganz selten) Probleme mit dem Jump-Dash-Targeting.
