Sonic schwingt sich aufs Hoverboard und beeinflusst die Schwerkraft. Interessantes Konzept oder Rohrkrepierer?
Technik und Steuerung
Sonic Riders Zero Gravity
Durch die PS3 und Xbox360 sind unsere Augen schon völlig verwöhnt und total an die "neue" Konsolengeneration gewöhnt. Umso schwerer fällt es da, einen PS2-Titel zu spielen und diesen auch noch grafisch als gelungen zu bezeichnen. So weit wollen wir bei "Sonic Riders Zero Gravity" aber auch gar nicht gehen. Schließlich erinnern wir uns an grafische Blockbuster wie etwa Resident Evil 4 und andere. Man muss aber sagen, dass Sonic auf dem Hoverboard keine totale Grafikpanne ist. Das Geschehen läuft flüssig und es kommt ein ordentliches Geschwindigkeitsgefühl auf. Dass keine detaillierten Texturen oder atemberaubende Hintergründe geboten werden, ist zu verschmerzen. Den hektischen Sound kann man auf der einen Seite vielleicht als passend zum Geschehen interpretieren, auf der anderen Seite nervt dieser aber manchmal ganz schön. Auch die (nur englische) Sprachausgabe ist nicht unbedingt das, was man als großes Kino bezeichnen würde. Technisch also sehr durchschnittlich.
Sonic Riders Zero Gravity
Auch die Steuerung hat so manche Macken. Viele Möglichkeiten bietet sie nicht, denn man bewegt meist nur den Analog-Stick nach links und rechts. Das Gravitationsfeature benutzt man eigentlich nur dann, wenn man um enge Kurven sliden will. Das funktioniert nicht immer so, wie man es gerne hätte und die Kollisionsabfrage ist nicht gerade präzise, sodass hier und da mal ein kleiner Fehler passiert. Beim Schweben durch die Luft, kann es durchaus vorkommen, dass man die Rennpiste eigentlich knapp erwischt hat, aber dennoch ins Nichts segelt. Insgesamt ist die Steuerung daher etwas schwammig und macht einen Kampf um Bestzeiten damit wenig motivierend oder reizvoll.
