Enttäuschungen 2018: Spiele, Studios und große Namen, die in diesem Jahr hinter den Erwartungen zurückblieben - mit Video!

Special Felix Schütz 53,99 €
Enttäuschungen 2018: Spiele, Studios und große Namen, die in diesem Jahr hinter den Erwartungen zurückblieben - mit Video!
Quelle: Bethesda

Schluss mit lustig, hier kommen die Enttäuschungen des Jahres: In unserem Special stellen wir die zehn Spiele und Studios vor, die in 2018 deutlich hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben sind. Ist auch eure Enttäuschung des Jahres mit dabei! Schreibt uns eure Vorschläge in den Kommentaren!

Die meisten Spieler kennen es: Große Namen, beliebte Marken, bekannte Entwickler oder einfach nur ein richtig guter Trailer entfachen diese besondere Vorfreude, die uns die Tage bis zum Release runterzählen lässt. Doch wir wissen auch: Auf große Erwartungen folgen häufig Enttäuschungen. Und so flogen auch in diesem Jahr wieder einige Hersteller mit vielversprechenden Projekten gründlich auf die Nase und sorgten bei den Fans für lange Gesichter. Die für uns zehn enttäuschendsten Fälle stellen wir euch in diesem Special vor. Beachtet dabei, dass wir hier nicht die zehn schlechtesten Spiele - also die absoluten Gurken des Jahres - küren, denn denen haben wir einen eigenen Beitrag gewidmet. Stattdessen konzentrieren wir uns auf solche Spiele oder Firmen, die weit hinter unseren Erwartungen zurückblieben.

Keine Lust zu lesen? Hier könnt ihr euch das komplette Special auch als Video anschauen!

Platz 10: Wild West Online

Wild West Online: Der Sheriff in der Stadt. Quelle: 612 Games Ein Debakel für Western-Freunde: Das anfangs vielversprechende Wild West Online enttäuschte auf ganzer Linie. Wer auf dem PC nach einer Alternative zum viel gelobten Red Dead Redemption 2 sucht, ist vielleicht schon mal auf Wild West Online gestoßen - und hat hoffentlich einen großen Bogen um das Teil gemacht. Das Wildwest-MMO ging Ende 2017 in die Early Access-Phase, wurde aber nur sechs Monate später als "fertiges Spiel" für 30 Euro gehandelt. Das Feedback der Spieler war verheerend: Neben zig technischen Schnitzern und nervigem Pay2Win sorgte auch die leere Spielwelt für lange Gesichter. Von den angekündigten PvE- und Rollenspielelementen war so gut wie nichts zu finden, Wild West Online ging mit starkem PvP-Fokus an den Start.

Zudem kam das Gerücht auf, der umstrittene Entwickler Sergey Titov, der für das Zombie-Desaster The War Z verantwortlich war, sei ebenfalls in den Western-Titel verstrickt - dadurch sprangen schließlich auch die letzten Spieler ab. Die Entwickler gingen Pleite, das MMO wurde auf Free2Play umgestellt und wanderte in die Obhut von Free Reign Entertainment; dort beschloss man, zwei Spiele auszukoppeln. Das erste heißt Frontiers und soll eine Weiterentwicklung des Urspiels werden, einen Releasetermin gibt's aber noch nicht. Das zweite Spiel hört auf den Titel Magnificent 5, ist bereits erschienen und präsentiert sich als Cowboy-Variante des klassischen Battle Royale-Spielprinzips. Für alle, die sich auf ein episches Wild-West-Abenteuer gefreut haben, dürfte das aber nur ein schwacher Trost sein.

Platz 9: The Bard's Tale 4

Nach Wasteland 2 und Torment hatten viele Rollenspieler große Erwartungen an The Bard's Tale 4.  Quelle: PC Games Nach Wasteland 2 und Torment hatten viele Rollenspieler große Erwartungen an The Bard's Tale 4.  Mit Wasteland 2 und Torment: Tides of Numenera hatte sich inXile Entertainment zurück in die Rollenspiel-Oberliga gekämpft. Kein Wunder also, dass die Erwartungen an The Bard's Tale 4 ziemlich hoch waren, auf Kickstarter setzten fast 34.000 Backer ihr Vertrauen in das Ding - und was wurden sie enttäuscht! Zwar zeigt das Party-Rollenspiel sehr gute Ansätze wie ein taktisches Rundenkampf-System, nette Puzzles und ein paar hübsche Levels, doch dem gegenüber stehen eine mordsmäßig lahme Hauptgeschichte, lineare Quests, anstrengende Dialoge, leblose Kulissen, Bedienungsmängel und ein doofes Speichersystem. Die schlechte Performance und Bugs untermauerten zudem den Eindruck, dass The Bard's Tale 4 einfach unfertig auf den Markt kam. Da hatten wir uns von inXile, die derzeit auch am vielversprechenden Wasteland 3 arbeiten, deutlich mehr erhofft.

Lesenswert: The Bard's Tale 4 im Test: Vom Loblied weit entfernt

Platz 8: State of Decay 2

State of Decay 2 ist kein schlechtes Spiel. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich aber viel zu wenig getan. Quelle: PC Games State of Decay 2 ist kein schlechtes Spiel. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich aber viel zu wenig getan. Mit dem ersten State of Decay gelang Undead Labs ein Überraschungshit. Und weil der Nachfolger fast fünf Jahre lang in Arbeit war, hatten wir eine ordentliche Weiterentwicklung erwartet. Doch das Ergebnis entpuppte sich als Enttäuschung auf hohem Niveau - denn State of Decay 2 ist im Grunde das gleiche Spiel wie der Vorgänger. Diesmal zwar mit Koop und schönerer Grafik, aber sonst im Großen und Ganzen das vertraute Spielerlebnis. Sicher, das Abgrasen der Zombie-verseuchten Welt macht immer noch Spaß und die Atmosphäre stimmt, doch an anderen Stellen hat sich nicht genug getan. Die Story präsentierte sich immer noch dünn, es gab wieder nervige Bugs, außerdem wurden wichtige Mechaniken aus dem Vorgänger - darunter der Basisbau und die Kämpfe - nur mäßig verbessert. Das Gesamtpaket war für all jene, die den Vorgänger nicht kennen, zwar trotzdem sein Geld wert - doch gerade für Fans des ersten State of Decay blieb der zweite Teil hinter den hohen Erwartungen zurück.

Lesenswert: State of Decay 2 im Test

Platz 7: Secret of Mana

Lieblose Optik, störende Altlasten: Secret of Mana hätte ein besseres Remake verdient. Quelle: Square Enix Lieblose Optik, störende Altlasten: Secret of Mana hätte ein besseres Remake verdient. Pünktlich zu seinem 25. Geburtstag feierte der Super-Nintendo-Klassiker Secret of Mana sein Comeback - diesmal als Remake inklusive brandneuer 3D-Grafik. Das hätte gut werden können, enttäuschte aber über weite Strecken - und zwar nicht nur, weil die neue Optik längst nicht den Charme des Originals einfangen konnte! Weder die neu eingespielte Musik noch die englische Sprachausgabe konnten überzeugen, und die dürftige KI samt veralteter Menüs zeigten, dass die Entwickler am falschen Ende gespart hatten. So fiel es doppelt schwer, über die Mängel des Originalspiels hinwegzusehen, etwa die seit jeher dünne Handlung oder das oft gestreckt wirkende Leveldesign. Zwar muss man den Entwicklern zugute halten, dass sie wirklich versucht haben, so nah wie möglich am 16-Bit-Klassiker zu bleiben, doch hier wäre "mehr" auch wirklich "mehr" gewesen.

Lesenswert: Secret of Mana Remake im Test

Platz 6: Telltale macht den Laden dicht

Telltale ist am Ende. The Walking Dead wird nun von Skybound fertiggestellt. Quelle: Telltale Games Telltale ist am Ende. The Walking Dead wird nun von Skybound fertiggestellt. Dass es bei Telltale in den letzten Jahren nicht mehr so rund lief, hatte sich herumgesprochen. Mit Serien wie The Walking Dead, Game of Thrones, Tales from the Borderlands, Batman oder Minecraft, die zum Teil parallel entwickelt wurden, baute sich hinter den Kulissen zunehmender Druck auf: Die engen Releasezeiträume sorgten dafür, dass man nur noch die Erfolgsformel von The Walking Dead abspulte, um den Episodencontent so schnell wie möglich rauszubringen. Innovationen und dringend nötige technische Fortschritte blieben auf der Strecke. Das schlug sich auch in den Verkaufszahlen nieder, immer weniger Spieler hatten noch Lust, sich ins nächste Episodenabenteuer zu stürzen, da man Telltales Handschrift mittlerweile in- und auswendig kannte. 2017 kam dann der Weckruf, als die Führungsspitze ausgewechselt wurde, was Umstrukturierungen und Personalkürzungen zur Folge hatte. Doch nachdem sich immer mehr Investoren zurückzogen, sah sich Telltale im September 2018 gezwungen, fast alle der Angestellten zu entlassen und das Studio auf seine Schließung vorzubereiten. Laufende Projekte wurden eingestellt, nur die letzte Staffel von The Walking Dead wird nun bei Skybound fertig entwickelt.

Die Enttäuschung über Telltales Untergang sitzt tief, nicht nur auf Seiten der Mitarbeiter, sondern auch bei uns - zum Beispiel darüber, dass Telltale viel zu lange an der Walking-Dead-Formel hängen blieb. Dass das Studio zwar tolle Lizenzen besaß, aber zu viele Spiele auf einmal produzierte. Oder dass die Firmenleitung nicht mehr auf seine Angestellten gehört hat, denen die Missstände nur allzu bewusst gewesen sein dürften. Besonders schade finden wir aber, dass sich Telltale zuletzt entschlossen gezeigt hatte, das Ruder nochmal rumzureißen: Weniger Spiele, mehr Qualität, neue Formate, neue Technik, das alles war geplant - vielleicht hätte Telltale einfach nur noch mehr Zeit gebraucht, um nochmal richtig durchzustarten! Wie es mit den Adventure-Spezialisten zuende ging, ist darum für uns eine der großen Enttäuschungen in diesem Jahr.

Lesenswert: The Walking Dead - The Final Season im Test

Platz 5: Underworld Ascendant

Auch die bekannten Entwickler retten das inoffizielle Ultima Underworld 3 nicht vor dem Absturz.  Quelle: PC Games Auch die bekannten Entwickler retten das inoffizielle Ultima Underworld 3 nicht vor dem Absturz.  Lasst euch vom Titel nicht irritieren, denn tatsächlich ist Underworld Ascendant nix anderes als der inoffizielle dritte Teil der legendären Ultima Underworld-Reihe. Die stand in den frühen 90ern noch für zwei bahnbrechende Rollenspiele - und ist nun um einen völlig verkorksten Nachfolger reicher. Die namhaften Entwickler von Otherside haben sich mit dem Kickstarter-Projekt völlig übernommen und ein Rollenspiel abgeliefert, das bestenfalls Pre-Alpha-Status hat. Neben massenhaft Bugs und einer irre hohlen KI enttäuschen vor allem die unausgereiften Mechaniken: Egal ob man springt, klettert, zaubert oder kämpft, die schwammige Steuerung sorgt dafür, dass sich praktisch nichts so richtig gut anfühlt. Mindestens so schwer wiegt auch der lieblose Rollenspielrahmen: Eine gute Hauptgeschichte sucht man vergebens, Entscheidungen oder Dialoge gibt es nicht und die Quests sind nur öde Standardaufgaben, die uns zudem immer wieder in die gleichen Levels führen - alles in allem ein Schlag ins Gesicht für die Backer und Fans, die sich nach all den Jahren wieder auf ein ordentliches Ultima Underworld gefreut hatten. Unsere Hoffnungen auf das lang ersehnte System Shock 3 haben wir ebenfalls deutlich runtergeschraubt - denn auch das entsteht derzeit bei Otherside Entertainment.

Lesenswert: Underworld Ascendant im Test - Willkommen im Wertungskeller

Platz 4: Playstation Classic

Schwache Technik, dürftige Spiele-Auswahl: Sonys Playstation Classic kann nicht mit Nintendos SNES Mini mithalten. Quelle: Sony Schwache Technik, dürftige Spiele-Auswahl: Sonys Playstation Classic kann nicht mit Nintendos SNES Mini mithalten. Mini-Konsolen liegen im Trend. Kein Wunder also, dass auch Sony die Gelegenheit nutzen wollte, um einen Retro-Kasten im Stil der ersten Playstation von 1994 an den Start zu bringen. Die Playstation Classic ist zumindest optisch dem hässlich-grauen Klotz von damals prima nachempfunden, doch die inneren Werte enttäuschen. Nur 20 Spiele finden sich auf der Konsole, die zwar einige Klassiker wie Final Fantasy 7, Tekken 3, Metal Gear Solid oder Resident Evil umfassen, aber auch viele große Namen vermissen lassen: Wer sich auf Tomb Raider, Wipeout oder Gran Turismo gefreut hat, guckt in die Röhre. Wie bei allen gängigen Mini-Konsolen ist es leider nicht möglich, nachträglich noch weitere Spiele runterzuladen. Vor allem ist aber die technische Umsetzung ein ziemlich Reinfall: Die vorinstallierten Spiele liegen als willkürlicher Mix aus PAL- und NTSC-Versionen vor, neigen zu Performance-Einbrüchen, die Optik wirkt verwaschen - da müssen selbst eingefleischte Retro-Fans ein paar Augen zudrücken, um das noch hübsch zu finden.

Lesenswert: Playstation Classic im Test

Platz 3: Sea of Thieves

Auf den Hype folgte die Ernüchterung: Sea of Thieves bot zum Launch viel zu wenig Content. Quelle: Rare Auf den Hype folgte die Ernüchterung: Sea of Thieves bot zum Launch viel zu wenig Content. Nach langer Entwicklung und mit reichlich Vorschusslorbeeren bedacht, öffnete Sea of Thieves in diesem Jahr endlich seine Pforten: Das Online-Piraten-Action-Abenteuer macht von Anfang an Lust aufs Freibeuterleben, in dem wir mit unserem Schiff durch herrlich animierte Gewässer schippern, gemeinsam hübsche Inseln erkunden, Gegner verkloppen und Schätze sammeln. In den ersten Stunden ist das noch ein großer Koop-Spaß, der danach aber schnell an Reiz verliert - denn zum Launch bot Sea of Thieves dermaßen wenig Herausforderungen, Gegnertypen und Missionen, dass der Spielspaß flott über Bord ging. Selbst die gelungenen PvP-Schiffskämpfe kamen da auf Dauer nicht gegen die Langeweile an. Aber: Entwickler Rare hat seit dem schwachen Launch ein paar gute Updates nachgeschoben, die vor allem die leblose Spielwelt aufwerten und mehr Loot und Beschäftigungen hinzufügen. Es geht also langsam wieder bergauf mit Sea of Thieves - doch ob es damit die enttäuschten Erstkäufer zurückgewinnen kann, bleibt fraglich.

Lesenswert: Sea of Thieves im Test

Platz 2: Diablo Immortal

Mit der Ankündigung von Diablo Immortal hat Blizzard seinem Image schwer geschadet. Quelle: Blizzard Mit der Ankündigung von Diablo Immortal hat Blizzard seinem Image schwer geschadet. Man nehme die treuesten Fans, die man sich als Entwickler wünschen kann, lasse sie zur jährlichen Hausmesse anreisen und voller Erwartungen Platz nehmen. Dann braucht es nur noch die Ankündigung eines Spiels, auf das praktisch niemand im Saal Bock hat, idealerweise als absolutes Highlight der Show platziert - und schon ist der Shitstorm perfekt. Mit der Ankündigung von Diablo Immortal hat Blizzard seine Fans mächtig verärgert, anstelle des erhofften Diablo 4 oder Diablo 2 Remastered gab's auf der Blizzcon nämlich nur ein reines Mobile-Game im Diablo-Universum zu sehen. Blizzard machte es anschließend noch schlimmer, reagierte erst mit Unverständnis auf Kritik und ließ dann auch noch auf Youtube massenhaft Dislikes und Kommentare verschwinden. Dass das Action-RPG zum Teil von einer chinesischen Firma entwickelt wird, die hierzulande keiner kennt, und dass das viele Fans verunsichert, erwähnen wir gar nicht erst groß - denn das hat Blizzard schließlich auch nicht gemacht und dafür berechtigte Kritik geerntet. Nun sind die Kalifornier wenig überraschend mit Schadensbegrenzung beschäftigt: Blizzard verspricht, in naher Zukunft auf die Kritik zu reagieren und bestätigt, dass noch weitere Diablo-Projekte in Arbeit sind, darunter sehr wahrscheinlich auch Diablo 4. Bis das angekündigt wird, dürfte Diablo Immortal aber auch weiterhin ein rotes Tuch für enttäuschte Community bleiben.

Lesenswert: Diablo Immortal: Wie Blizzard das Vetrauen verspielte - Großes Special mit Video

Platz 1: Fallout 76

Fallout 76: Enclave Power Armor Quelle: Bethesda Bereits die Ankündigung von Fallout 76 wurde von Fans kritisch aufgenommen. Danach wurde es nur noch schlimmer. Obwohl sich die meisten Fallout-Fans eher ein klassisches Solo-Rollenspiel à la New Vegas gewünscht hatten, entschied sich Bethesda für einen anderen Weg - und enttäuschte mit Fallout 76, dem ersten Online-Survival-RPG in der postapokalyptischen Serie. Die Probleme fingen schon vor Release an: Bethesda setzte die wichtige Beta-Phase auf nur vier Wochen an, viel zu kurz für einen solchen Titel. Trotzdem gaben zahlreiche Fans dem Spiel eine Chance und stürzten sich ins weitläufige West Virginia - wo sie ein unfertiges Spiel vorfanden, das besser noch ein halbes Jahr in der Qualitätssicherung geblieben wäre. Fallout 76 kam mit nervigen Bugs auf den Markt, Bethesdas langgediente Engine, die für Fallout 76 in Online-Form geprügelt wurde, zeigte sich immer wieder überfordert.

Auch spielerisch gab es einiges zu bemängeln: Die Schießereien, das Interface oder der Basisbau wurden zwar weitestgehend aus Fallout 4 übernomme n, doch dafür mussten andere Dinge weichen: Gehaltvolle Quests, Dialoge, Entscheidungen und vor allem NPCs sind in Fallout 76 Mangelware, was Bethesda mit dem Setting begründet - unsere Spielfigur zählt nämlich zu den ersten Menschen, die aus einer Vault in die Freiheit entlassen werden, darum gibt es auch noch keine Siedlungen oder Städte. Dadurch fehlt jener Rollenspielzauber, der die Serie früher mal ausgezeichnet hat und den auch die 23 anderen Spieler auf der riesigen Map nicht ausgleichen könnten. Fallout 76 kassierte reihenweise negative Wertungen, für die erfolgsverwöhnte Truppe rund um Todd Howard eine bittere Erfahrung. Nach Release rissen die Schlagzeilen nicht ab, etwa als Bethesda die Collector's Edition mit einer minderwertigen Tasche auslieferte, beim Implementieren der 21:9-Auflösung schlampte oder als manche Spieler über einen Kundensupport-Fehler plötzlich Zugriff auf Spielerdaten erhielten. Damit ist Fallout 76 für viele Spieler die Enttäuschung des Jahres und sichert sich auch in unserem Ranking den ersten Platz.

Lesenswert: Fallout 76 im großen Test

Was denkt ihr?

Stimmt ihr mit unserer Liste überein oder habt ihr noch andere Enttäuschungen in diesem Jahr erlebt? Wenn ihr noch weitere Vorschläge oder Anmerkungen habt, hinterlasst uns doch einen Kommentar unter diesem Special.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk