orever Skies hat eine geniale Idee für Survival-Spiele - aber scheitert an den Erwartungen

Special Vivien Ziermann
orever Skies hat eine geniale Idee für Survival-Spiele - aber scheitert an den Erwartungen
Quelle: Far From Home S.A.

Nach nicht ganz zwei Jahren im Early Access ist Forever Skies endlich als Vollversion erschienen. Doch kann das Luftschiff-Survival-Spiel bei den Spielern nicht so richtig landen.

Dank der Auswahl an Modulen habe ich schließlich die Möglichkeit, mein Luftschiff nach meinen Vorlieben und Bedürfnissen zu gestalten. Ob ich einzelne Räume für die unterschiedlichen Nutzungen wie Wohnen, Forschen, Gartenbau etc. anlege oder alles in einen großen Raum stelle und das Ganze auf einer oder über mehrere Ebenen verteile, kann ich frei nach meinen eigenen Vorlieben entscheiden. Es gibt allerdings eine Sache, auf die ich unbedingt achten muss:

Das Gewicht meines Schiffes.

Der anfängliche Heißluftballon, der mein Luftschiff trägt, kann nur eine gewisse Kapazität an Gewicht in der Luft halten. Wird diese überschritten, droht mein Schiff zu sinken. Natürlich kann ich aber mit entsprechender Forschung auch den Heißluftballon ausbauen und verbessern, sodass dieser mehr Gewicht tragen kann.

Auch sollte ich darauf achten, symmetrisch auf beiden Seiten des Cockpits zu bauen. Zwar kippt das Schiff andernfalls nicht auf die Seite, auf der mehr Gewicht lastet, doch macht ein unsymmetrischer Bau die Steuerung des Schiffs deutlich schwieriger. Beim Fliegen habe ich nur eine begrenzte Sicht und muss demnach ein Gespür dafür entwickeln, wie viel Abstand nötig ist, um nicht mit der Umgebung zu kollidieren. Denn durch Kollisionen mit Ruinen, Kreaturen oder Barrieren geht mein Luftschiff kaputt.

Forever Skies hat eine geniale Idee für Survival-Spiele - aber scheitert an den Erwartungen Quelle: Far From Home S.A.

Unterwegs zur Rettung der Menschheit

Aber kommen wir endlich zum Kern des Spiels und damit zu dem, was in Survival-Titeln sonst oft vernachlässigt wird: der Geschichte. Vor vielen Jahren retteten sich die letzten Überlebenden der Menschheit vor einer nuklearen Katastrophe ins All. Doch leider waren auch diejenigen, die sich retten konnten, mit dem Virus der schwarzen Pest infiziert.

Nachdem der Staub sich gelegt hatte und es wieder möglich war, die Erde - oder besser das, was von ihr übrig war - zu bereisen, wurden Forschungsteams entsandt, um nach einem Heilmittel für die Pest zu suchen und die so die Menschheit vor dem Aussterben zu bewahren. Der Kontakt zum Team brach jedoch abrupt ab. Nach langer Funkstille erreichte die Station im All plötzlich ein neues Signal von der Erde. Als Forscher und Wissenschaftler entsendet man mich, um dem Ursprung dieses Signals auf den Grund zu gehen, herauszufinden, was mit dem Forschungsteam passiert ist, und ein Heilmittel zur Rettung der Menschheit zu finden.

Bildergalerie

Wenig überraschend ist, abgesehen von einigen Überresten und dem Funkturm, der das Signal aussendet, in der Ruine, auf der ich lande, keine Spur des Forschungsteams zu finden - und damit beginnt meine aufregende Schnitzeljagd nach den bereits erlangten Kenntnissen eines Wissenschaftlers namens Noah.

Während ich mit meinem Luftschiff die verschiedenen Forschungspunkte ansteuere, also unterschiedlich gelegene Ruinen, erfahre ich dort mehr über die Erkenntnisse, die Noah in seiner Zeit auf der Erde sammeln konnte. Außerdem finde ich viele neue Geräte sowie unterschiedliche Flora und Fauna, die mir auf der Suche nach einer Heilung für die schwarze Pest und natürlich für mein Überleben auf der Erde weiterhelfen.

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