Sports Island DS im Gamezone-Test

Test CharLu

Im Mehrspieler-Modus beweist Sports Island DS durchaus gewisse Qualitäten.

Allein die Steuerungseinheit der Nintendo Wii steht gemeinhin für mehr oder weniger anerkannte sportliche Betätigung. Wii Sports dürfte der wohl bekannteste Vertreter dieses Segments sein und wer davon noch nicht genug bekam, konnte sich mit zahlreichen anderen Ablegern ebenfalls den Schweiß auf die Stirn treiben. U.a. auch mit "Sports Island" Teil 1 & 2, welche 2008 und 2009 für die Heimkonsole Nintendos erschienen sind. Hudson Soft, die Entwicklertruppe hinter dem virtuellen Wettkampfgeschehen, geht in diesem Jahr noch einen Schritt weiter und denkt nicht nur an die Bewegungsfreunde daheim, sondern auch an die außer Haus Spieler und wendet sich mit dem Titel "Sports Island DS" an die Handheld-Besitzer mit ausgeprägtem Bewegungsdrang.

Herausforderung mal Zehn

Sports Island DS Sports Island DS Wer sich von euch in den Wettstreit begibt, wahlweise allein oder mit weiteren Spielern - gesamt können sechs Athleten um die Plätze auf dem Siegertreppchen buhlen, bekommt bereits beim Blick auf das Rückcover der Spiele-Packung einen ausreichend Vorgeschmack, was konkret von euch erwartet wird. Ein buntes, nicht gerade zusammenhängendes, dafür in jedem Fall aber abwechslungsreiches Angebot an Sportarten lädt zu Duellen ein. Mit von der Partie sind u.a. Golf, für die gediegene Fraktion unter euch, Cheerleading für die Tanzmäuse, Fallschirmspringen für Adrenalin-Junkies, Tischtennis für die flinken Finger, Indoor klettern für das kräftige Händchen sowie Tontaubenschießen oder auch Bobfahren, Rugby und Sepak Takraw - eine asiatische Ballsportart, welche bevorzugt in Malaysia und Thailand gespielt wird. Ergänzend sei hierbei erwähnt, dass das Prinzip ähnlich dem Volleyball funktioniert; Der Unterschied begründet sich mit der Tatsache, dass der Ball aus Stroh geflochten ist und nicht die Hände sondern die Füße genutzt werden. Ziel dabei ist, den Ball durch maximal drei Kontakte im eigenen Spielfeld so zu postieren, dass der letzte eigene Spieler den Ball über das mittig gespannte Netz auf den Boden des Gegners bekommt. E Voila, der Punkt fürs Team ist verbucht.

Die anderen vorkommenden Sportarten sind zumeist bekannt, auch im Bezug auf ihr Regelwerk, so dass ihr als teilnehmende Akteure keine großen Probleme zu erwarten habt. Sollte dennoch einmal Unklarheiten herrschen, sind natürlich enthaltene Erklärungen bzw. Hinweise mit von der Partie. Diese geben nicht nur Aufschluss was genau von euch gefordert wird, sondern bergen bisweilen auch nützliche Tipps und Tricks, wie ihr das Siegerpodest ggf. als immerwährender Erster erklimmen könnt.

Ein kleines bisschen Vielfalt

Sports Island DS Sports Island DS So verhältnismäßig vielfältig die gebotenen Sportarten, so verschieden sind auch die zur Verfügung stehenden Spielmodi. Diese bieten, beinahe schon obligatorisch das freie Spiel, bei dem ihr nach Lust und Laune z.B. einer bevorzugten Sportart immer wieder und wieder frönen könnt. Seid ihr ambitioniert alle zehn Sportvarianten abspulen zu wollen, nebst dem Erzielen von guten Ergebnissen, dann seid ihr im Liga-Modus richtig. Errungene Leistungen werden zwischendrin gespeichert, so dass ein bereits erlangter Fortschritt nicht verloren gehen kann. Ebenfalls mit an Bord sind der Herausforderungsmodus, bei dem Aufgaben zum Thema Sport sowie deren vorhandenen Varianten erledigt werden wollen und natürlich darf auch das Turnier nicht fehlen, in dem ihr in drei Runden zeigen müsst, was ihr auf dem Kasten habt. Wer sich beim Absolvieren der Sportarten ggf. unterfordert fühlen sollte, bekommt vielleicht die nötige Herausforderung mit einem höheren Schwierigkeitsgrad. Diesen könnt ihr durch das erfolgreiche Erledigen der Disziplinen frei spielen oder aber ihr sammelt fleißig sogenannte Talentpunkte, mit denen sich wiederum höhere Schwierigkeitsstufen gleichfalls offen legen lassen.

Sports Island DS Sports Island DS Ebenfalls im Fahrwasser der vermeintlichen Vielfältigkeit steht auch das Erstellen der eigenen Spielfiguren sowie benötigter Sechser-Teams. Zugegeben, es ist einfacher auf das vorgefertigte Repertoire zurückzugreifen, wenngleich die eigen erstellten Figürchen ein bisschen eure Persönlichkeit wiederspiegeln. Am Ende obliegt es euch, ob ihr aus verschiedenen vorhandenen Teams auswählt oder mit Hilfe von drei verschiedenen Körpergrößen, ein paar Gesichtszügen sowie Frisuren, Trikotfarben und natürlich der Geschlechtervergabe euer eigenes Gruppensüppchen kocht.

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