Star Citizen steht vor der Milliarde - Das Spiel schreibt schon vor dem Release Geschichte
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Fast eine Milliarde Dollar, kein fertiger Release und trotzdem kein Ende in Sicht. Star Citizen zeigt uns, wie weit Spieler bereit sind zu gehen, um Teil eines Traums zu werden.
Star Citizen ist längst mehr als nur ein Spiel in Entwicklung. Es ist wie ein Experiment oder ein Versprechen. Inzwischen kann man das Weltraumspiel als ein wirtschaftliches Phänomen bezeichnen. Laut dem öffentlich einsehbaren Finanzierungs-Tracker von Cloud Imperium Games hat das Projekt bis Dezember 2025 bereits rund 928 Millionen US-Dollar eingesammelt. Damit steht Star Citizen kurz davor, als erstes Videospiel überhaupt die Milliarden-Marke zu knacken, noch bevor eine finale Version erschienen ist. Kein anderes Projekt der Branche kommt auch nur in die Nähe dieses Wertes. Wir berichteten bereits im November, dass sich Star Citizen der 900 Millionen US-Dollar-Marke annähert.
Wie ein unfertiges Spiel teurer wird als jedes andere
Seit über zehn Jahren befindet sich Star Citizen in einer Mischung aus Alpha und Early Access. Spieler können einsteigen, testen, Feedback dalassen und natürlich Geld ausgeben. Sehr viel Geld. Der wahre Geldmotor sind die virtuellen Raumschiffe. Zwar gibt es Einstiegspakete ab rund 45 Dollar, doch der eigentliche Umsatz entsteht woanders: im sogenannten Pledge Store. Dort verkauft Cloud Imperium Games Schiffe, die teilweise mehrere tausend Dollar kosten. Viele davon existieren bisher nur als Konzepte. Einige Beispiele zeigen uns, wie extrem dieses Modell geworden ist:
- Eine Javelin kostet rund 3.000 Dollar
- Eine Kraken etwa 1.650 Dollar
- Eine Polaris liegt bei rund 975 Dollar
- Eine Perseus bei etwa 800 Dollar
Diese Käufe laufen direkt über den Entwickler, ohne Lootboxen oder Auktionshäuser. Wer zahlt, bekommt ein Versprechen auf ein Schiff, das irgendwann im Spiel verfügbar sein soll. Viele Spieler nehmen dieses Versprechen offenbar sehr ernst.
Der Geldfluss versiegt nicht bei Star Citizen
Allein im Jahr 2025 flossen über 152 Millionen Dollar in das Projekt. Damit ist Star Citizen inzwischen nicht nur das teuerste Videospiel aller Zeiten, sondern auch eines der teuersten Unterhaltungsprojekte überhaupt, noch vor Filmen oder Serien.
Der Hype ist erstaunlicherweise nicht verschwunden. Trotz Kritik, langer Entwicklungszeit und fehlendem Release-Datum investieren Spieler weiter. Für viele ist Star Citizen nicht einfach ein Produkt, sondern ein langfristiges Versprechen auf die ultimative Weltraum-Simulation. Wenn der aktuelle Trend anhält, wird die Milliarde laut Community-Trackern Mitte 2026 fallen.
Spätestens dann schreibt Star Citizen endgültig Videospielgeschichte. Wie die Geschichte letztendlich wirklich ausgehen wird, werden wir noch sehen. Zumindest soll sich der Release von Squadron 42 im Jahr 2026 bewahrheiten. Glaubt ihr weiter an Star Citizen? Oder gehört zu den Spielern, die das Projekt schon nach wenigen Jahren nicht mehr ernst nahmen?
Quelle: dexerto
