Auf der Gamescom 2017 in Köln trafen wir die Entwickler des Open-World-Zombie-Survival-Abenteuers, die uns einen kurzen Abschnitt aus State of Decay 2 live vorspielten und die Neuerungen erklärten. In unserer Vorschau zum Spiel erfahrt ihr, ob es sich lohnt, den Untoten erneut entgegenzutreten.
Auf der Gamescom kann es schon mal ganz schön modrig zugehen. Dies liegt in diesem Jahr aber nicht nur an reihenweise versagenden Deos, sondern auch an State of Decay 2. Das Open-World-Zombie-Survival-Spiel wurde uns auf der Messe von den Entwicklern präsentiert und machte dank frischer Features einen tollen Eindruck.
Frischfleisch für die Zombie-Horden
Die Entwickler betonen, dass sie an der grundlegenden Spielmechanik des Vorgängers nicht geändert haben. Stattdessen haben sie die vorhandenen Gameplay-Elemente weiter ausgebaut. Die Spielwelt soll nun größer und vielfältiger sein, man soll mehr Bindung zu den verschiedenen Überlebenden haben, die man in seine Siedlung aufnimmt und beim Basenbau soll es nun mehr Möglichkeiten geben.
Basenbau und Charakterbindung greifen hierbei ineinander, denn um gewisse Teile anlegen zu können, benötigt ihr eine Spielfigur mit der entsprechenden Fähigkeit.
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Ihr möchtet medizinische Einrichtungen bauen? Dafür braucht ihr einen Arzt oder zumindest jemanden mit medizinischen Kenntnissen. Ihr möchtet ein Feld anlegen, welches ihr fortan aberntet, um nicht mehr in Zombie-verseuchten Gebieten nach Nahrungsmitteln suchen zu müssen? Dafür benötigt ihr jemanden in der Gruppe, der sich mit Gartenarbeit auskennt. Die einzelnen Charaktere werden so wichtiger und ihr müsst euch genau überlegen, ob ihr sie einer Gefahr aussetzt.
Doch apropos Gefahr: Neben den normalen Untoten streifen nun auch sogenannte Blood-Plague-Zombies durch die Spielwelt. Diese sind eine besondere Bedrohung, da selbst der kleinste im Kampf zugefügte Kratzer eure Überlebenden mit dem Virus infiziert und sie sich langsam selbst in Blood-Plague-Zombies verwandeln.
Im Team gegen die Untoten
In der uns vorgeführten Demo wurde ausgerechnet das Gruppenmitglied mit medizinischen Kenntnissen infiziert und hat nicht mehr viel Zeit bis er zum Untoten wird. Da zwei weitere Überlebende verletzt sind, muss eine einzige Person der Vierergruppe losziehen, um das Heilmittel zu finden. Vor den Toren der Basis schießt sie jedoch mit einer Leuchtpistole in die Luft und ein menschlicher Mitspieler tritt dem Spiel bei.
Quelle: Microsoft
State of Decay 2: Neue Screenshots von der Gamescom (4)
Laut den Entwicklern soll man jederzeit entscheiden können, ob man so jemanden in sein Spiel einlädt. Man darf jedoch selbstverständlich auch ein eigenes Koop-Spiel mit den Leuten aus der eigenen Freundesliste starten. Im Zweier-Team geht es nun Richtung Stadt. Dort läuft ein aufgeregter NPC auf das Duo zu und bittet um Hilfe für sich und die verletzte Schwester.
Nun soll man abwägen, ob es sich lohnt, wildfremden Menschen zu helfen, während ein wichtiges Team-Mitglied kurz vor der Verwandlung zum Zombie steht. Die beiden spielenden Entwickler entscheiden sich dafür, den Fremden zu helfen und müssen nun für zwei Minuten heranrückende Zombie-Wellen bekämpfen. Als die Untoten besiegt sind, wird das Team wieder zurück zur Basis gerufen. Für eine Heilung unseres Kameraden ist es zu spät und nun soll entschieden werden, was mit ihm geschehen soll.
Das Team steigt in ein verlassenes Polizeiauto und die beiden geretteten Fremden schließen sich der Gruppe an. Wieder in der Basis muss über den Infizierten gerichtet werden. Soll er ins Exil geschickt werden oder eine Kugel in den Kopf bekommen? Die Entwickler entscheiden sich für die letztgenannte Option. Unsere medizinische Einrichtung ist nun unbrauchbar, eine der Fremden versteht jedoch etwas von Gartenarbeit und der Basis kann nun ein Gemüsebeet hinzugefügt werden. Na immerhin.
